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Kommentare zu:
Schwule Pornos aufgetaucht: "Love Island" schmeißt Kandidaten raus


#1 FennekAnonym
  • 22.09.2020, 12:21h
  • Was genau hat seine berufliche Tätigkeit mit der Teilnahme an einer Fernsehshow zu tun? Der tut doch nichts illegales und hat niemandem irgendeinen Schaden zugefügt.
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#2 Carsten ACAnonym
#3 Ralph
  • 22.09.2020, 13:06h
  • Wär der Typ bei der Marineinfanterie gewesen und hätte vor ein paar Jahren bei einem Einsatz im Nahen Osten Menschen getötet, würde er von den selben Fernsehgewaltigen als Held gefeiert. US-Moral halt...
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#4 MeckieAnonym
  • 22.09.2020, 14:01h
  • "Gesundheitsdienstleister" - Was für eine geistreiche, nette Umschreibung für den Job eines Pornodarstellers!!!
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#5 LesenAnonym
#6 daVinci6667
  • 22.09.2020, 14:22h
  • Wir lesen auf Queer.de ständig von Suiziden schwuler Pornodarstellern. Immer und immer wieder. Schlimm.

    Ein Grund ist sicher wie mit ihnen umgegangen wird, wenn sie einer anderen Tätigkeit nachgehen wollen. Oder sie eine Beziehung mit jemandem eingehen wollen, oder sie sich eine Wohnung suchen usw. Gerade die US-amerikanische Gesellschaft ist hier brutal.

    Man lässt sie erst gar nicht, oder sie werden massiv diskriminiert oder werden sofort rausgeschmissen wie hier in diesem Beispiel, sobald man von ihrer Tätigkeit erfährt.
    Das muss aufhören!
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#7 Prima4Anonym
#8 daVinci6667
  • 22.09.2020, 15:59h
  • Antwort auf #7 von Prima4
  • Es geht nicht darum ohne nötigen Qualifikationen irgendwo arbeiten zu können.

    Es darf jedoch nicht sein, wie aktuell bei Love Island (treffender wäre Hate Island) das jemand rausfliegt nur weil er früher in Pornos mitmachte.

    Viele Pornodarsteller haben einen angestammten Beruf und verdienen halt nebenbei was dazu. Gerade in den USA sind mehrere Jobs häufig und für viele notwendig um sich oder die Familie durchzubringen oder eine Behandlung zu bezahlen da sie keine Krankenversicherung haben.

    Bei Darstellern ohne Berufsausbildung könnte man sich einen Fonds vorstellen in den alle die zum Pornobusiness gehören einzahlen müssen. Keiner arbeitet dort bekanntlich bis zur Pensionierung...

    Nützt aber alles nichts wenn die dann entlassen werden sobald jemand von dieser Tätigkeit erfährt.

    Das kann ganz schnell gehen. Stell dir vor du rubbelst dir einen zum Porno und siehst plötzlich den Kollegen in Action beim ficken oder geflickt werden. Eine Charaktersau erzählt sowas weiter. Diese Möglichkeit jederzeit entdeckt zu werden, auch noch nach vielen Jahren muss sehr belastend sein.

    Es gehören halt Regelungen her die Entlassungen aus diesem Grund verhindern. Schliesslich ist das nichts illegales und nichts wofür man sich wirklich zu schämen braucht.

    Noch besser allerdings man schafft es irgendwie durchs Leben ohne Pornos zu machen oder sich zu prostituieren. Auch in Europa tun nur alle tolerant sind es aber nicht. Drüben ist es allerdings noch sehr viel schlimmer.
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#9 qwertzuiopüAnonym
  • 22.09.2020, 16:22h
  • Ich hab ja noch Hoffnung, dass der Umgang mit Pornos ehrlicher wird. Könnte gut sein, dass das kommt, nachdem inzwischen so viele Leute auf eigene Faust ihren OnlyFans betreiben, das Internet vergisst nicht.
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#10 Prima4Anonym
  • 22.09.2020, 16:32h
  • Antwort auf #8 von daVinci6667
  • da Verweis ich erstmal auf Kommentar #5.

    +

    Natürlich wird der gekickt wenn schon in der Bewerbung falsche Angaben gemacht wurden, die casten Ihre Kandidaten ja ganz bewusst zusammen, wenn er da schon falschaussagen getätigt hat kannst du - gerade als Produzent - nicht davon ausgehen das alles andere schon stimmen wird. Aber das nur zu diesem, speziellen Fall hier!

    Was deine Ausführung im allgemeinen angeht: ja, absolut, aber auch hier würde ich auch eher die Branche in der Pflicht sehen ihre Darsteller eben auch soweit zu briefen und zu unterstützen.... das Internet ist nicht erst seit gestern da und zumindest jeder der heute in die Industrie einsteigt ist mit dem Medium und seiner Reichweite groß geworden! Außerdem war und ist die Pornoindustrie schon immer Vorreiter gewesen wenn es um die Nutzung neuer Verbreitungsmöglichkeiten geht, die wissen also besser als alle anderen was auf Ihre Darsteller zukommt! Aber klar, das würde Geld kosten und der nächste hübsche 18jährige steht ja schon bereit, also next....
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#11 DominikAnonym
  • 23.09.2020, 08:45h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • Ich glaube nicht, dass mündige erwachsene Menschen dazu gezwungen werden, Pornodarsteller zu werden, Drogen zu konsumieren, sich kriminell zu betätigen und ähnliche Wege einzuschlagen. Irgendwann ist auch mal Schluss mit der ewigen Opferrolle und für einen erwachsenen Menschen sollte auch mal so etwas Stranges wie Eigenverantwortung gelten dürfen.
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#12 Ach jaAnonym
#13 KenshiroProfil
#14 Prima4Anonym
  • 23.09.2020, 09:57h
  • @#12&13

    Im Kontext der Diskussion auf die sich der Kommentar bezieht ( Perspektiven nach dem Ausscheiden / Fälle von Überdosis/ mangelnde Unterstützung der Branche ) ist diese Aussagen schon in Ordnung da real....
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#15 Ralph
  • 23.09.2020, 10:23h
  • Wir erinnern uns sicher alle an einen US-Präsidenten, der im Amt Sex mit einer Praktikantin hatte und hinterher sein Volk darüber belog. Moral und Ehrlichkeit messen sich nicht daran, wer was macht oder wer wem die Unwahrheit sagt, sondern daran, wie hoch der Betreffende rangiert. Ich find das ekelhaft.
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#16 Ach jaAnonym
#17 Prima4Anonym
  • 23.09.2020, 11:05h
  • Antwort auf #16 von Ach ja
  • Und wo steht die Aussage betreffend Drogen im Wiederspruch mit der Diskussion über das Leben nach der Branche? Das ist schon eine legitime Weiterführung, wüsste auch nicht in wie weit das als Stigmatisierung kritisieren kann...?

    Oder willst du mir weißmachen Drogen seien innerhalb der Branche nicht Alltag wenn sie innerhalb der Szene schon so Standard sind wie in keiner anderen Gruppe...? Würde mich doch stark wundern, zumal man ja gerade auf dieser Seite immer wieder von Akteuren liest die deswegen hops gegangen sind oO
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#18 PiakAnonym
#19 Ach jaAnonym
  • 23.09.2020, 11:18h
  • Antwort auf #18 von Piak
  • Ich ignoriere keine Realitäten und bin mir der Statistik durchaus bewusst.
    Ich lehne es aber ab, ohne Not, und es war hier anlasslos, Zusammenhänge zu zementieren.
    Mich erinnert diese Verkürzung stark an das Herumreiten auf der "höheren statistischen Wahrscheinlichkeit, dass schwules Blut eher mit HIV infiziert ist" um Unterschiede bei der Blutspende zu rechtfertigen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 IsaakAnonym
  • 23.09.2020, 15:07h
  • Antwort auf #15 von Ralph
  • Was hat denn das jetzt damit zu tun? Erstens geht es hier um einen vollkommen anderen Sachverhalt (nämlich um einen privatrechtlichen Verstoß gegen einen Vertrag) und zweitens wurde Clinton, wenn sie sich richtig erinnern, ja im Zuge der Lewinsky-Affäre einem Impeachment-Verfahren unterworfen und hat schweren politischen Schaden davongetragen.
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#21 Patroklos
  • 23.09.2020, 18:03h
  • Dieses Format ist doch sowas von verlogen und scheinheilig! Bis jetzt hat noch keiner die "große Liebe" bei dieser Pseudokuppelshow gefunden!

    Wenn die Produktionsfirma wüßte, wieviele der männlichen Kandidaten im privaten Leben schwul oder bisexuell sind und sich vor der Kamera dann als hetero ausgeben. Wenn man sich geschickt anstellt, dann kann man den weiblichen Kandiaten die große Liebe und großen Gefühle vorspielen (Straight Acting).
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#22 daVinci6667
  • 23.09.2020, 18:28h
  • Antwort auf #11 von Dominik
  • Einen direkten Zwang gibt es sicher nicht. Doch indirekt schon. Es ist alles andere als ein Zufall dass das Pornobusininess in keinem anderen westlichen Land so gross ist wie in den USA!

    Ist nur Logisch, da man in keinem anderen Land der westlichen Hemisphäre schlechter geschützt ist vor wirtschaftlichem Abstieg und nirgends ein löchrigeres soziales Auffangnetz vorfindet wie in den USA.

    Zudem à propos Selbst- und Eigenverantwortung: Was für unrealistische Erwartungen du hast! Hey, ein 18 jähriges arbeitsloses Bürschchen aus der US-Unterschicht welches das miserable US-Bildungssystem durchlaufen hat, kann das erwachsen sein?

    Nö, deshalb liegt drüben die Volljährigkeit ja auch bei 21! Aber in Pornos dürfen sie schon mit 18 mitmachen. Das finde ich strange.

    Ganz besonders mies den automatischen Zusammenhang den du kreierst mit Drogen und Kriminalität. Sorry, das zeigt wessen Geistes Kind du bist. Damit disqualifizierst du dich selbst.
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#23 IsaakAnonym
  • 23.09.2020, 19:08h
  • Antwort auf #22 von daVinci6667
  • Wie kommen Sie denn auf diese abstruse Idee? Selbstverständlich ist man auch in den USA mit 18 Jahren volljährig. In zwei oder drei Staaten mögen Ausnahmeregelungen bestehen, aber das ist venachlässigbar.

    Unabhängig davon entbinden auch schwierige sozioökonomische Umstände (die freilich im globalen Kontext noch immer extrem privilegiert sind) nicht von einem gewissen Grad an Eigenverantwortung.
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#24 VerteidigungAnonym
  • 24.09.2020, 04:58h
  • Wer sagt, dass es Noah Purvis leicht gefallen ist, Sex vor der Kamera zu haben? Diese intimen Dinge am Set vor anderen zu tun? Seinen Intimbereich zu zeigen? Zu wissen, dass viele Menschen seine Filme sehen?
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