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Sachspenden erbeten

Schwules Museum sucht queere Corona-Objekte

Mit einer thematischen Sammlung zur Covid-19-Pandemie will das Berliner Schwule Museum bereits sichtbare und noch nicht abzuschätzende Veränderungen in der LGBTI-Community dokumentieren.


Regenbogenmasken sind definitiv museumsreif (Bild: Once Upon A Journey)

  • 24. September 2020, 03:40h, noch kein Kommentar

Das Schwule Museum in Berlin will seine Sammlung um den Themenschwerpunkt Corona ausbauen. Dazu ruft das Museum zu Sachspenden auf. Laut der Mitteilung vom Mittwoch könnten das Dokumente und Objekte sein, "die etwas über queeres Leben in Zeiten der Corona-Krise erzählen". Das seien zum Beispiel Safer-Sex-Broschüren, selbst genähte Masken, Flyer mit Spendenaufrufen, Kunstwerke oder Zeitschriftentexte.

Die Corona-Objekte können während der regulären Öffnungszeiten im Café des Museums abgegeben oder per Post geschickt werden (Archiv Schwules Museum, Lützowstraße 73, 10785 Berlin). Bei großen Gegenständen und Rückfragen können sich Interessierte per Email an archivbibliothek@schwulesmuseum.de wenden.

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Spendenaufruf läuft bis Ende des Jahres

Mit der thematischen Sammlung zu Corona will das Schwule Museum bereits sichtbare und noch nicht abzuschätzende Veränderungen in der LGBTI-Community dokumentieren. "Viele Personengruppen sind vom Corona-Virus und den zusammenhängenden Sicherheitspolitiken betroffen, darunter viele queere Menschen", erklärte Frede Macioszek vom Archiv des Museums. "Wir müssen diesen Teil unserer Geschichte bewahren, damit wir auch in Zukunft verstehen, was er für uns bedeutet hat."

Der Spendenaufruf läuft von diesem Freitag bis zum 31. Dezember. Anschließend stehen die gesammelten Objekte als Fundus für künftige Ausstellungen sowie als Archivbestand für Forschungszwecke zur Verfügung. Das 1985 gegründete Museum hat eine der größten queeren Sammlungen der Welt. (cw/dpa)