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  • 27. Oktober 2005 38 1 Min.

Brüssel Die EU-Kommission hat Polen vor der Eindämmung der Bürgerrechte von Schwulen und Lesben gewarnt. In einem ungewohnt deutlichen Schreiben warnte die Kommission, Polen riskiere ansonsten seine Stimmrechte in der EU. Der Vertrag von Nizza sehen Stimmentzug vor, wenn ein Land gegen die Verfassung verstößt. Man werde die Situation in Polen sehr angestrengt verfolgen, sagte Kommissionssprecher Jonathan Todd. Indessen ist die künftige Regierungskoalition in Polen unklar: Der Vorsitzende der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO) in Polen, Donald Tusk, hat Gespräche für eine Mitte-Rechts-Koalition beendet. Denkbar ist derzeit eine Minderheitenregierung unter dem schwulenfeindlichen Ministerpräsidenten Kazimierz Marcinkiewicz der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Parteichef Jaroslaw Kaczynski. Sein schwulenfeindlicher Bruder Lech war am Sonntag zum Präsidenten gewählt worden. (nb)

-w-

#1 AlfAnonym
  • 27.10.2005, 17:12h
  • Da bin ich auf die Antwort aus Polen gespannt.
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#2 FloAnonym
  • 27.10.2005, 18:05h
  • Wieso werden Länder bei Verstoß gegen europäische Regeln nicht aus der EU ausgeschlossen, statt nur Stimmrechte zu entziehen, was in der Praxis wohl eh nicht stattfinden wird?!

    Schande über die EU-Politiker, die überhaupt schwulenfeindliche Länder ausgenommen haben, ohne erst grundsätzliche Menschenrechtsfragen (Versammlungsrecht, Meinungsfreiheit, etc.) zu klären.
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#3 LinkerCacheAnonym
  • 27.10.2005, 18:10h
  • Wollen wir doch mal sehen, was da aus Polen zurück kommt. Kann eigentlich die EU Staaten wieder rausschmeissen??
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