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Kommentare zu:
Vertreter von "LGBT-freier Zone" sagt Treffen mit Bundestagsabgeordneten ab


#1 GargamelAnonym
  • 24.09.2020, 17:37h
  • Die wollen nicht reden, weil sie im Inneren wissen, dass das was sie machen absolut falsch ist und sie haben keinen Bock darauf sich aussichtslos zu rechtfertigen.
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#2 KaiJAnonym
  • 24.09.2020, 18:00h
  • Die deutsch-polnische Freundschaft muss die Menschenrechte in Polen verwirklichen.
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#3 TimonAnonym
  • 24.09.2020, 18:32h
  • Ich danke den Grünen, dass sie auch in Polen versuchen, für Menschenrechte zu werben.

    Aber dass diese Feiglinge dort sich der Diskussion verwehren, passt ja ins Bild.
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#4 zundermxeAnonym
  • 24.09.2020, 19:44h
  • Tatsächlich eine gute und wirklich wichtige Aktion von beiden, die vieles zeigt und bedeutet.
    Courage, Einsatz, Empathie, Solidarität und vor allem auch die Fähigkeit praktisch Politik zu gestalten.
    MMn ein ermutigendes Zeichen für die Aktivist*innen und Menschen in Polen, für uns und für die Gemeinden und Politiker*innen in Polen und Deutschland, die dieser beschämenden und äußerst gefährlichen Hatz und Hetze gegen Menschen widersprechen.
    Zumindest ein kleines Licht im Sturm.
    Danke!
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#5 DramaQueen24Profil
  • 25.09.2020, 03:20hBerlin
  • "Daher verpflichte man sich zur "Unterstützung der Familie auf der Grundlage traditioneller Werte und der Verteidigung des Bildungssystems gegen LGBT-Propaganda, die die ordnungsgemäße Entwicklung der jungen Generation gefährdet".

    Was sind diese "traditionellen Werte" denn? Papa darf Mama schlagen und zum Sex zwingen (nennt sich "eheliche Pflicht"), darf herumhuren, Mama muss hingegen nur mit Männe was haben, darf sich auch nicht weigern, wenn er zehn Kinder will.

    Auf solche "Werte" kann ich, kann Polen leicht verzichten!

    Wer Werte außerhalb derer der EU haben will, sollte sich von der EU verabschieden, und einen "Polxit" durchführen. Aber halt, dass werden sie nie tun!
    Sie spucken auf Europa, aber unser Geld nehmen sie Gerne!
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#6 DramaQueen24Profil
#7 XyzaAnonym
#8 KaiJAnonym
#9 Ralph
  • 25.09.2020, 08:56h
  • Hier zeigt sich wieder ein Grundübel. Selbstverständlich ist es gut und richtig, sich mit liberal-demokratischen Kommunalpolitikern zu treffen, die die Ausgrenzung von LSBTI ablehnen und das auch öffentlich in ihrem Land vertreten. Falsch ist es aber, mit Faschisten "reden" zu wollen. Die hier angeführten deutschen Abgeordneten halten sich in Deutschland von AfD und NPD fern. Wieso meinen sie, die PiS könne für sie Gesprächspartner sein?
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#10 Prima4Anonym
#11 Ach jaAnonym
#12 zundermxeAnonym
  • 25.09.2020, 13:53h
  • Antwort auf #9 von Ralph
  • Verstehe dein Verständnis von Demokratie und den damit verbundenen Möglichkeiten des Umgangs mit radikalen Positionen absolut nicht.
    Nach deiner steilen These dürfte demnach also niemals von Demokrat*innen ein Gespräch mit der polnischen Regierung und unzähligen anderen Regierungen, Institutionen und Organisationen geführt werden?!
    Hä?!

    Davon abgesehen, dass dies in einer globalisierten Welt vollkommen realitätsfern und kontraproduktiv ist, sollte Deutschland den Dialog zu all diesen Ländern mittels Schließung der Botschaften und Beendigung diplomatischer Beziehungen beenden und diese Länder zu politischen Nogo-areas erklären?
    Und dann?
    Kalter Krieg ahoi?!

    Oder stört es dich persönlich ganz einfach, dass hier Politiker*innen der Grünen agieren, die sich nach deinem Verständnis und nach deinem Bild grüner Politik ganz anders zu verhalten hätten?

    Egal, wie wer die pis einschätzt und wertet - sie direkt oder indirekt völlig undifferenziert mit afd oder npd gleich zu setzen, oder die Geschichte verschiedener Länder und bestimmte Parteien gleich zu setzen, entspricht meiner Meinung nach der Ignoranz und Arroganz deutsch-konservativ- bürgerlicher Kreise, die weiter in dem Unfehlbarkeitsanspruch deutscher Kultur blind gefangen sind.
    Da halte ich persönlich es für sehr angebracht von einem Grundübel zu sprechen um deinen Wertungsbegriff aufzugreifen.
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#13 Ralph
  • 25.09.2020, 16:00h
  • Antwort auf #12 von zundermxe
  • Ich halte es in der Tat für ein Grundübel, dass sich immer wieder Lesben und Schwule finden, die sich ernsthaft einbilden, an massiv homofeindlichen Extremisten könne man auf politisch-persönlicher Ebene Überzeugungsarbeit leisten. Dahin gehören die beliebten Kaffeekränzchen mit katholischen Bischöfen, dahin gehören aber auch Termine mit rechtsradikalen Politikern. Im Übrigen habe ich bisher nicht mitbekommen, dass die beiden um ein Gespräch über die Rechte von LSBTI mit Höcke oder mit von Storch nachgesucht hätten oder mit dem Vorsitzenden der NPD oder des III. Weges, um mal ein paar Leute zu nennen, die auf der selben Ebene liegen wie die PiS. Wieso im Ausland Leute hofieren, deren inländische Pendants man zu Recht nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde? - Dass demokratische Regierungen gezwungen sind, immer wieder mit Diktaturen zu reden, steht auf einem anderen Blatt, und ich bezweifle, dass es richtig ist, das aufzuweichen, z.B. in Bezug auf Maduro oder Lukaschenko, die noch Jahre oder Jahrzehnte lang an der Macht sein werden. Es ist aber falsch, wenn Parlamentarier Maduro hofieren, der sein eigenes Parlament ausgeschaltet hat, oder Lukaschenko, der Wahlen gewohnheitsmäßig fälscht. Inzwischen hat sogar Markus Söder eingesehen, dass es nicht richtig war, Orban in München zu feiern, und will sich dieses Fehlers künftig enthalten. So schlau sollten Lehmann und Schauws auch sein.
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#14 Ralph
  • 25.09.2020, 16:05h
  • Antwort auf #12 von zundermxe
  • Ich setze nicht bestimmte Parteien und Personen gleich. Das tun die schon selbst. Indem Duda LSBTI abspricht, überhaupt Menschen zu sein, stellt er sich auf die selbe Stufe wie jene, die einst Juden das Menschsein absprachen. Tut mir leid, Zundermxe, aber wer denkt und redet wie ein Nazi, gegen Minderheiten hetzt wie ein Nazi und Politik macht wie ein Nazi, der ist halt nun mal ein Nazi.
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#15 LeashAnonym
  • 25.09.2020, 16:35h
  • Wann werden diese Zurückgebliebenen endlich kapieren das man so geboren wird, das ist kein Lifestyle den man bewerben kann.

    Lasst die Kinder gefälligst lernen das es mehr gibt als Hetero, meine Neffen/Nichten verstehen das und sind jetzt nicht "verwirrt". Die Leute schieben das immer auf die Kinder, dabei sind sie das Problem. Was richtig scheiße ist? Aufzuwachsen und zu nicht wissen was los ist mit einem ist.

    Wir gehen nicht weg. Wenn ihr uns weg haben wollt müsst ihr die Vernichtungslager wieder aufbauen und selbst dann, es werden immer LGBTi+ Kinder geboren werden, auch wenn ihr ihnen von Tag 1 eintrichtert hetero zu sein, ihr könnt nicht gewinnen.
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#16 zundermxeAnonym
  • 25.09.2020, 18:36h
  • Antwort auf #14 von Ralph
  • Inhaltlich teile ich viele Deiner Sichtweisen und Meinungen.
    Doch mir geht die Interpretation im speziellen Fall zu weit bzw. fehl.

    Sehe nicht, dass hier versucht wurde extreme Politiker*innen zu hofieren oder durch Gespräche aufzuwerten.
    Eher das Gegenteil ist der Fall.
    Ulle Schauws und Sven Lehmann haben versucht ihre Möglichkeiten als Parlamentarier*innen einzubringen indem sie vor Ort Flagge gezeigt haben und potentielle Gesprächspartner*innen den Spiegel vorgehalten haben, indem sich diese gezwungen sahen die Termine abzusagen.
    Was auch ein Zeichen an die EU ist. Gleichzeitig wurden Gespräche mit Gegner*innen dieser Hass-Politik geführt ohne, dass die Hasser*innen nun noch behaupten könnten, dass Gesprächsangebote nur einseitig gemacht worden wären.
    Es wurde also nicht von Deutschland oder von der EU ÜBER wen gesprochen, sondern versucht vor Ort MIT wem zu sprechen.
    Das dies nicht stattgefunden hat, haben nun die Hasser*innen zu verantworten.

    Ich halte diese Politiker*innen der pis zumindest in Bezug auf Queers auch klar für faschistoid.
    Das lässt sich aber leider über Polen hinaus auf so manche Regierungen und Politiker*innen sagen. Religionen lasse ich hier mal bewusst außen vor.
    Das große Dilemma dabei ist und bleibt nun mal die Geschichte hinsichtlich Fakten und ganz legitimen emotionalem Umgang.
    Wir werden nichts erreichen, eher schaden, wenn wir deutsche Faschos und Nazis mit den in anderen Ländern gleichsetzen weil es, gewollt oder nicht, ganz automatisch immer den Unterton von Relativierung und Rechtfertigung der Geschichte hat.
    Dieser Boden ist verbrannt und wird für immer verbrannt bleiben, wenn wir unsere geschichtliche Sonderrolle bewusst und ernst (an-) nehmen.
    In der Hinsicht kann und darf es niemals eine Normalisierung geben.
    Der deutsche Faschismus war kein Unfall oder eine Ausnahme, er gehört auch leider nicht zu einer abgeschlossen Vergangenheit.
    Völlig egal, was in anderen Ländern auch in der Hinsicht schief laufen mag.
    Doch nicht das sogenannte dritte Reich, Nazi-Deutschland oder die Nazis selbst waren allein die Täter*innen.
    Deutschland und leider viel zu viele Deutsche waren die Täter*innen.
    Die historische Verantwortung bleibt.
    Es wird erstmal immer ein Unterschied sein, ob bspw. französische oder deutsche Parlamentarier*innen anderen Ländern Faschismus vorwerfen weil das Geschehene niemals abgeschlossen sein darf.
    Das bedeutet nicht, dass wir nicht klar und eindeutig formulieren dürfen.
    Jedoch macht hier die Formulierung selbst den entscheidenden Unterschied.
    Natürlich schwieriger, wenn wir einer ehemaligen und leider in verschiedenen Teilen dieser Welt wieder ganz aktuell eher mehr als weniger verfolgten Opfergruppe angehören. Doch dies ändert nichts an unserer Nationalität und dem historischen Empfinden dieser im Ausland.
    Daher ist klarer Ausdruck und ggf. passender Vergleich auch für uns absolut legitim - jedoch niemals eine Gleichsetzung oder gleichsetzende Formulierungen.
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#17 KerzmanProfil
  • 25.09.2020, 21:05hPrinceton
  • Antwort auf #14 von Ralph
  • >>> Tut mir leid, Zundermxe, aber wer denkt und redet wie ein Nazi, gegen Minderheiten hetzt wie ein Nazi und Politik macht wie ein Nazi, der ist halt nun mal ein Nazi. <<<

    Das ist natürlich richtig, es befreit mich allerdings nicht von meiner moralischen Verpflichtung, sie so behutsam und mit soviel überzeugungsfähiger Intelligenz zu entnazifizieren und auf Hetzer und Hasser jedweder Couleur mit gleicher Intensität einzureden, bis sie bemerken, daß mit ihrem Weltbild so einiges nicht ganz stimmig sein kann; ich sehe es schon fast als meine Lebensaufgabe, Minderheitenhasser zu reformieren und ihnen ein Ahaerlebnis zu bescheren, >... and suddenly, to their surprise, they began to realize ...<; das ist mühsame, zeitaufwandvolle und mit Rückschlägen verwobene Arbeit, und es gelingt nicht immer, genauer gesagt: in den allermeisten Fällen gelingt es zunächst überhaupt nicht, besonders bei allen sturen Vollpfosten, und das ist erwartbar und einzukalkulieren, aber, >steter Tropfen bewirkt auch am Betonpfosten Risse<, man muß nur am Ball bleiben. Lamentieren, sich dauerhaft zu echauffieren oder zu resignieren bzw. nach kurzen Versuchen aufzugeben, bringts nicht. Ich war mir von Anfang an klar darüber, daß es sich um eine Langzeitaktivität (mit Rückschlägen und Pannen) handelt, aber aufgeben? No!
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#18 Ralph
  • 26.09.2020, 05:49h
  • @ Zundermxe
    @ Kerzman

    Vielen Dank für Eure sachlichen Argumente. Ich verstehe, dass und warum Ihr anderer Meinung seid als ich, aber ich kann mich Euch nicht anschließen. In einer Erwiderung könnte ich mich nur wiederholen. Da wir im wirklich wesentlichen Punkt, der Verurteilung der menschenfeindlichen PiS-Politik, einig sind, können wir unseren Dissens in den Details wohl aushalten.
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#19 Homonklin_NZAnonym
  • 26.09.2020, 13:16h
  • Das ist schon wichtig und richtig, dass da verschiedene Staaten Fördermittel einbehalten wollen, die solchen Gemeinden zugute gekommen wären. Aber umsomehr sollte man dann die Möglichkeiten von Menschenrechts-Organisationen und der LGBTIQ*-Aktivist*innen in dem Land unterstützen. Von Europaseite muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass ein Mitgliedsland mit solcher Abwertung nicht nur Fördermittel verlieren kann.

    Das kann aber nicht nur in Europa besonders beachtet bleiben, was da vor sich geht.

    Leider sind die treibenden Kräfte als rechte Ideologie und Christentum hier als Art Zweigespann am Werkso Bedenken haben, dass sich das noch gegen weitere Minoritäten wie etwa Juden oder Intersexuelle ausdehnen mag. Gesetze kann man so ändern, dass beinahe alles dagegen verstößt. Deswegen Vorsicht vor der Rhetorik des Prof. Duda.
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