Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?37166

Polizeibericht

Homofeindlich beleidigt, geschubst und mit Warnbake geschlagen

In Berlin-Schöneberg kam es am frühen Samstagmorgen erneut zu einer brutalen Attacke mit homofeindlichem Hintergrund. Das 41-jährige Opfer erlitt Arm- und Rückenverletzungen.


Die Polizei in Berlin macht – anders als in vielen anderen Städten – mögliche queerfeindliche Hintergründe von Straftaten öffentlich (Bild: TechLine / pixabay)

Am frühen Samstagmorgen wurde ein Mann in Berlin-Schöneberg beleidigt und geschlagen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Mittag.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das 41 Jahre alte Opfer gegen fünf Uhr von fünf unbekannt gebliebenen Männern in der Frobenstraße aus einem Auto heraus angesprochen. Anschließend sollen dann drei Männer aus dem Wagen ausgestiegen sein und den zuvor Angesprochenen homofeindlich beleidigt und schließlich zu Boden geschubst haben. Am Boden liegend, soll er dann mit einer aus einer Halterung genommenen Verkehrswarnbake von einem der Männer geschlagen worden sein.

Die drei Angreifer fuhren mit ihrem Wagen davon

Die drei Tatverdächtigen stiegen dann wieder ins Auto und fuhren in Richtung Bülowstraße davon. Trotz erlittener Arm- und Rückenverletzungen wollte der Mann zunächst keine medizinische Hilfe. Der für Hasskriminalität zuständige Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Wie bei Erstmeldungen üblich, wurden die Angreifer im Polizeibericht nicht näher beschrieben.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Berlin haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)



#1 stromboliProfil
  • 26.09.2020, 17:53hberlin
  • täusch ich mich oder ist das schon das dritte mal in kurzer zeit, dass die frobenstrasse in zusammenhang mit hassdelikten auftaucht.

    Nun bildet die strasse von der bülowstrasse her ja ein dreieck hin zum nollendorfplatz .. wieso kann da die polizei wie schon im kiez, nicht ebenfalls streife fahrn. Verkehrstechnisch absolut easy...
    Zur anderen seite hin zur kurfürstenstrasse wo der heterostrassenstrich läuft, ist doch auch ständig polizei mit einer kiezstreife präsent.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Was noch allesAnonym
  • 26.09.2020, 20:34h
  • Was muss noch alles passieren, ehe die schwarz-rote Bundesregierung endlich aufwacht?

    Hier geht es nicht um Gleichstellung, sondern schlicht und einfach um den Schutz von Gesundheit und Leben!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KumpelAnonym