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  • 28. Oktober 2005 14 1 Min.

Berlin Nach neun Jahren als Moderator der Aids-Gala in der Deutschen Oper Berlin hat Loriot alias Vicco von Bülow seine Aufgabe weitergegeben. Am 5. November wird der 81-jährige Opernfan vom ersten Rang aus Sabine Christiansen, Johannes B. Kerner, Max Raabe, Otto Sander, Hellmuth Karasek und Helmuth Lohner begutachten, wenn sie durch den 12. Abend der Stars zu Gunsten der Deutschen Aids-Stiftung führen. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Als Vorsitzende des Kuratoriums der Aids-Stiftung wird die Begum Inaara Aga Khan am Galaabend teilnehmen. Außerdem stehen auf der Gästeliste unter anderem Boris Becker, Wolfgang Joop, Heino Ferch, Michael Stich, Guido Westerwelle und Klaus Wowereit. Zu den auftretenden Künstlern gehören unter anderem Lucia Alberti, Marcelo Alvarez, Karen Armstrong, Anatoli Kotscherga und Marlies Petersen. Die Gala ist bereits ausverkauft und wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) übertragen. Eine Aufzeichnung wird als DVD zu Gunsten der Aids-Stiftung verkauft. Bisher kamen insgesamt fast 3,7 Millionen Euro für Menschen mit HIV und Aids bei den Gala-Abenden zusammen. (pm/jg)

#1 wolfAnonym
  • 28.10.2005, 13:46h
  • wer kann eigentlich diese eher peinlichen "charity-veranstaltungen" noch ertragen, mit den spenden für die armen notleidenden aids-opfer ???????????????

    allein die demi monde der z.t. selbsternannten prominenz ist schon unangenehm, aber die perversion eines, der cdu nahestehenden bundespräsidenten, der die pragmatische arbeit für aidskranke, ehrenamtlichen und 1.-€ mitarbeitern überlässt ist so unverfroren, dass es einem kalte schauer über den rücken jagt !
    dieser feinen gesellschaft den rücken stärken, weil sie ihr gewissen beruhigen wollen, nein danke !
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 28.10.2005, 14:31h
  • @ Wolf - Grundsätzlich hast Du recht. Dieser Zorn - wenn er denn wieder mal mich erreicht - bringt nix, zumindest mir nichts.
    Dann halte ich es mit einer -meiner eigenen - Meinung, dass diese Welt von bösen Menschen regiert wird (von denen ich einige persönlich kenne), doch sie tun ihr bestes.
    Darüber vergessen sollte man nicht, dass die erste AIDS-Gala von allen beführwortet wurde. Das es nun nichts mehr bringt ür die Betroffenen und Angehörigen und die Helfenden ... Nun, immerhin errreicht das Thema AIDS auf diesem Wege die Menschen, selbst wenn sie die Gala nicht verfolgen oder daran teilnehmen, denn es gibt jedes Mal eine Reaktion in der Presse. Da die Zahlen zu den Neu-Infektionen erschreckend sind -obwohl vorhersehbar, denn diese Entwicklung habe ich bereits 1999 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung als Ergebnis meiner Auswertung der 1998 Erhebung mitgeteilt, findet nun, möglicherweise, in der Öffentlichkeiteine eine tiefergreifende Wahrnehmung des Themas AIDS statt. Und danach, dann wäre die Frage, was solche Veranstaltungern bringen, noch einmal einer konkreteteren Kritik wert. Dein subjektives Gefühl, lieber Wolf, muss nicht täuschen, doch lass das bitte mal offenstehen, bis danach... Und dann wäre die schwulenorientierte Presse dran das Thema publizistisch aufzugreifen.
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#3 JanAnonym
  • 28.10.2005, 15:40h
  • Wie kleinkariert seit ihr eigentlich? Ist es nicht wichtig, dass Geld reinkommt. Ich glaube die Aids-Einrichtungen haben jeden Euro bitter nötig. Und wenn sich da einige Promis zu profilieren - na und? Ich denke, sie könnten mit ihrer Freizeit wohl sinnloseren Mist anfangen, siehe Big Brother oder andere Nerv-Sendungen mit Z-Promis. Wenn sie ihren Namen dann wenigstens auf einer Aids-Gala präsentieren und dadurch Kohle reinkommt, ist zumindest das gewährleistet.
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