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Cannabis und seine Inhaltsstoffe – was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Durch seine schmerzlindernde, entzündungshemmende und entspannende Wirkung ist CBD eine angenehme Alternative zur Chemiekeule aus der Apotheke.


Die beiden Wirkstoffe THC und CBD entstammen der Cannabispflanze (Bild: fortheloveofsmoke / unsplash)

  • 1. Oktober 2020, 15:45h, noch kein Kommentar

Der Gebrauch von Hanfölen mit CBD wird immer beliebter. Durch seine schmerzlindernde, entzündungshemmende und entspannende Wirkung ist es eine angenehme Alternative zur Chemiekeule aus der Apotheke. Immer wieder gerät das natürliche Öl jedoch in Kritik – eine Verwandtschaft zum berauschenden Wirkstoff der Hanfpflanze lässt sich nicht leugnen, dennoch ist CBD legal und nicht bewusstseinserweiternd.

So werden die Wirkstoffe THC und CBD gewonnen

Wer CBD Öl hochdosiert einnimmt, kann chronische Beschwerden wie Schmerzen oder Entzündungen damit mittelfristig meist gut bekämpfen. Doch auch bei psychischen Problemen wie leichten Depressionen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit oder Burnout hilft das Zauberöl aus der Natur.

Cannabidiol und seine Herkunft

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Weist ein CBD Produkt bei der Einnahme weniger als 0,2 % THC auf ist es legal.

Wissenschaftler extrahieren den Wirkstoff CBD meist durch ein spezielles Verfahren, bei dem hochprozentiger Alkohol oder CO² zur Lösung verwendet werden. Nutzhanf, der für die Gewinnung von Hanfölen genutzt wird, ist von Natur aus reich an CBD und arm an THC – vorhandene Restanteile des THC werden durch weitere Produktionsschritte herausgefiltert.

Ein hierzulande frei verkäufliches CBD Öl ohne THC unterliegt strengen Kontrollen und weist in der Regel im Endprodukt nicht mehr als 0,01 % THC-Gehalt auf. Das Unternehmen Candropharm ist Experte für die Wirkung von angereicherten Hanfölen und bietet unter anderem ein Vollspektrum CBD Öl an, das ganz ohne THC auskommt. So kann der Patient alle positiven Eigenschaften der Cannabispflanze genießen, ohne eine berauschende Wirkung befürchten zu müssen.

So wird CBD eingesetzt

Ein qualitativ hochwertiges Vollspektrum CBD Öl eignet sich dafür, chronische Schmerzen und andere Beschwerden zu lindern. Die körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren sorgen dafür, dass CBD schnell seine Wirkung entfalten und Entzündungsherde oder Verspannungen aufspüren kann.

Krampfleiden oder Verspannungen kann das CDB so bei regelmäßiger Einnahme erfolgreich lindern. Vor allem Spannungskopfschmerzen, Migräne und Menstruationsbeschwerden reagieren meist gut auf das Cannabidiol. Ähnlich verhält es sich bei psychischen Leiden. Obwohl ein CBD Öl ohne THC nicht psychoaktiv ist, kann es dafür sorgen, dass der Geist leichter abschalten kann. Nach einer Einnahme über ein paar Wochen verbessern sich daher Stresssymptome.

So gewinnt man THC

Für die Gewinnung von THC verwendet man die weiblichen Pflanzen – davon meist Blätter und Blüten. Bei Marihuana liegt der Anteil des Wirkstoffs zwischen 0,3 % und bis zu 20 %. Eine extrem berauschende Wirkung beobachtet man vor allem, wenn auch das Harz der Cannabispflanze verwendet wird. Dieses presst man in Platten, landläufig Haschisch genannt.

Darum wirkt THC anders als CBD

Im speziellen Drogenhanf ist die Konzentration von THC besonders hoch. Ausgeschrieben nennt man dieses psychoaktive Cannabinoid Tetrahydrocannabidiol. Obwohl das THC landläufig als Droge gilt, daher illegal ist und auch dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, setzt man es auch zunehmend zu medizinischen Zwecken ein. Dabei ähnelt die Wirkung der eines hochdosierten CBD Öls.

Vor allem im Rahmen der Parkinson-, Tourette- oder Krebstherapie verschreiben und überwachen Ärzte die THC-Einnahme zunehmend gerne. Die positiven Auswirkungen auf den Körper können nicht von der Hand gewiesen werden – was bleibt, ist jedoch die Psychoaktivität.

Wenn der Wirkstoff in den Organismus gelangt, sorgt es für einen Rausch. Dies liegt daran, dass es geistig nicht nur entspannend wirkt, sondern das Bewusstsein erweitert, was gemeinhin eine Eigenschaft von Drogen ist. CBD und THC haben genau die gleiche Molekularstruktur: 21 Kohlenstoffatome, 30 Wasserstoffatome und 2 Sauerstoffatome. Nur ein kleiner Unterschied in der Anordnung der Atome erklärt, warum THC unser Bewusstsein erweitert und CBD nicht. In einem Rauschzustand gilt man als nicht zurechnungsfähig – ein Problem, das man nach der Einnahme von CBD nicht befürchten muss.

Cannabis – die Wunderpflanze

Es ist bemerkenswert, wie umfangreich das Wirkstoffangebot der Hanfpflanze ist. Durch ihre positiven Eigenschaften gilt Hanf deshalb nicht nur als Nutzpflanze, sondern gar als Heilpflanze. Die Akzeptanz in der Gesellschaft dem vielversprechenden Cannabidiol gegenüber steigt immer mehr und sorgt dafür, dass manche Volksleiden besser behandelbar werden. Immer häufiger können Patienten so auf schwere Medikamente verzichten, ohne leiden zu müssen. (ak)