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Erfurt

Thüringer Landtag hisst Regenbogenflagge

Vor dem ersten gemeinsamen CSD in Thüringen will auch die Politik Flagge zeigen.



  • 7. Oktober 2020, 14:59h, noch kein Kommentar

Anlässlich der Thüringer Aktionswoche zum Christopher Street Day wird vom kommenden Montag an erstmals vor dem Thüringer Landtag die Regenbogenflagge wehen. Außerdem soll das Landtagshochhaus nachts in deren Farben leuchten, wie die Landtagsverwaltung am Mittwoch in Erfurt mitteilte. "Mit unserer Aktion wollen wir ein weithin sichtbares Zeichen für Toleranz und für die Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender-Menschen setzen", sagte Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke). Die Hissung ab 19 Uhr mit ihrer Beteiligung steht jeder Person offen.

Vom 12. bis 18. Oktober finden in ganz Thüringen Veranstaltungen zu queeren Themen statt, mit dem ersten gemeinsamen CSD Thüringen am 17. Oktober. Nachdem die Prides von Erfurt, Gera, Jena und Weimar aufgrund der Corona-Pandemie auf Planungs-Schwierigkeiten gestoßen waren, hatten sich sich auf die gemeinsame Abhaltung zu dem späteren Termin in Weimar geeinigt. Dort ist für den Samstag in einer Woche eine Demonstration und ein Straßenfest geplant.

Das Motto des CSD lautet #VielfaltInThüringen. Unter dem Hashtag fordern die Organisator*innen auch im Rahmen einer Mitmachaktion dazu auf, sich am Lieblingsort mit einer queeren Flagge zu zeigen und Fotos davon zu veröffentlichen. Unter den CSD-Forderungen befindet sich neben nationalen und internationalen unter anderem auch eine nach der Schaffung queerer Zentren und eine nach konsequenter Umsetzung des 2018 beschlossenen Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt.

? Forderungen zum #CSDThüringen 2020 ? Gemeinsam haben der CSD Erfurt, CSD Gera, CSD Jena und CSD Weimar Forderungen an...

Gepostet von CSD Weimar am Samstag, 3. Oktober 2020
Facebook / CSD Weimar

2015 hatte Ministerpräsident Bodo Ramelow erstmals zum CSD in Weimar die Regenbogenflagge an der Staatskanzlei gehisst – die AfD beklagte danach, der Linkenpolitiker mache sich "zum Handlanger einer kleinen, aber lauten gesellschaftlichen Minderheit" (queer.de berichtete). (dpa/cw)