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Enthüllung vor Start der Datingshow

Zwei Pornodarsteller bei "Prince Charming"

Auf Kreta buhlen 20 Jungs um die Gunst von Prince Alex. Mindestens zwei von ihnen verdienten zuvor ihre Brötchen in der Horizontalbranche. Ein Boulevardmedium bezeichnet dies als "Riesen-Skandal".


Florian will auf Kreta das Herz von Prince Charming erobern (links) – rechts hat sich Mark Metzger einen guten Sitzplatz ergattert (Bild: TVNOW / Cazzo Film)

In der kommenden Montag startenden zweiten Staffel der schwulen Datingshow "Prince Charming" sind zwei Kandidaten ehemalige Darsteller für schwule Pornofilme.

Dabei handelt es sich um Jakob, der unter dem Pseudonym Johny Cruz für internationale Firmen wie Eurocreme, Ikarus oder Staxus gedreht hatte. Außerdem stand Kandidat Florian als Mark Metzger für Cazzo Film vor der Kamera. Noch ist auf der Website des Berliner Pornolabels eine Beschreibung des Darstellers online, in der es heißt: "Der Berliner Physiotherapeut Mark kam durch seinen Liebhaber, den US-Pornostar Troy Daniels zum Film. Mark wurde neugierig und wollte auch mal seinen Arsch in die Kamera halten. Das macht er gut. Seine fantasievollen farbigen Tattoos sind ein Hingucker."


Johny Cruz vergnügt sich im Umkleidungsraum (links), Jakob lieber im Mittelmeer (Bild: Bulldog Pit / TVNOW)

Das Boulevardmagazin "Promiwood" meinte, dass die Vergangenheit der beiden Darsteller einen "Riesen-Skandal" darstelle, weil es sich dabei um einen "klaren Vertragsbruch" handle. Denn dem Portal liege "ein Vertrag der Kandidaten vor, darin heißt es, der Teilnehmer versichert, dass keine nackten oder pornografisches Materialien von ihm im Umlauf sind. Sonst droht eine Strafzahlung!" Die Klatsch-Journalist*innen befürchten, dass damit ein weiterer Grimme-Preis für die Datingshow wohl ausgeschlossen sei.

Schon Originalversion begann mit "Pornoskandal"

Die Enthüllung erinnert an die Ausstrahlung des US-Originalformats "Finding Prince Charming", auf dem die deutsche Version basiert. Vor dem Start kam heraus, dass der amerikanische "Märchenprinz" Robert Sepúlveda Jr. als Callboy gearbeitet hatte (queer.de berichtete). Der ausstrahlende Sender erklärte damals, ihm sei die ehemalige Beschäftigung seines Realitystars zuvor nicht bekannt gewesen. Die Serie wurde schließlich nach der ersten Staffel abgesetzt. In Deutschland wurde bisher die einzige internationale Version des Formats produziert.

Für die RTL-Gruppe wäre es nun zu spät, noch etwas in der Serie zu ändern, da sie bereits abgedreht worden ist. Die Sendung wird ab 13. Oktober im Streamingportal TVNOW gezeigt – wöchentlich wird eine neue Folge veröffentlicht. Jeweils zwei Wochen später werden die zehn Folgen der Realityshow auch im Free-TV-Kanal Vox ausgestrahlt. Insgesamt bewerben sich 20 Kandidaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um die Gunst von Prince Charming (queer.de berichtete). In der ersten Staffel hatte sich der damalige "Prince Charming" Nicolas Puschmann den Düsseldorfer Lars Tönsfeuerborn als sein Herzblatt ausgewählt – die beiden sind laut ihren Einträgen in sozialen Medien noch immer ein Paar. (cw)

Twitter / TVNOW

Wöchentliche Umfrage

» "Prince Charming" geht in die zweite Staffel: Bist du dabei?
    Ergebnis der Umfrage vom 05.10.2020 bis 12.10.2020


#1 Prima4Anonym
  • 08.10.2020, 11:18h
  • Was arbeiten denn da für Luschen in der Produktion, scheint als ob man des mit nem kurzen backtrack hätte checken können... irgendwas kaum vorstellbar dass des gleich bei 2 Kandidaten durchgerutscht ist, erster Gedanke war egtl eher das se die schwanzquote erhöhen wollten....oO

    Whatever, werde auf jeden mal reinschauen, vllt ham se aus Staffel 1 gelernt...
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#2 ScriptedPseudoRealAnonym
  • 08.10.2020, 11:34h
  • Natürlich regt sich das Promiblatt künstlich auf und inszeniert dies als Skandal, um Werbung für sich und das Format zu machen... was für ein Zufall aber auch!
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#3 Mich4Anonym
#4 DominikAnonym
  • 08.10.2020, 12:54h
  • Sich darüber aufzuregen, ist ungefähr so, wie zu McDonald`s zu gehen und sich zu wundern, dass es da keine Sterne-Küche gibt.
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#5 seb1983
  • 08.10.2020, 13:06h
  • Jeden Tag ein neuer Artikel dazu, jeden Tag ein neuer "Skandal"

    Ja sind das noch Nachrichten oder ist das schon Werbung...
    Ein Schelm wer böses dabei denkt...
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#6 TimonAnonym
  • 08.10.2020, 13:29h
  • Was soll daran ein Skandal sein?

    Das sind solche Schmieren-Blättchen, die zu allem einen Skandal herbei schreiben wollen, um finanziell davon zu profitieren. Das hat mit Journalismus nichts zu tun.

    Pornos sind nichts verbotenes. Und entsprechend ist auch der Beruf nicht illegal.

    So what?

    Der einzige, der zu entscheiden hat, ob das ein Problem für ihn ist, ist der potenzielle zukünftige Partner.
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#7 Homonklin_NZAnonym
  • 08.10.2020, 13:38h
  • Warum ist es ein Skandal, wenn da auch Leute aus den Berufen mitmachen? Haben sie einen Vorteil a'la Sex-Appeal-Bonus?
    Oder muss man ein paar Zieh-Figuren haben, um die Zuschauer zu locken, und werden so die Skandale heraufveschworen?
    Ein Skandal wäre es wohl eher, wenn einer davon ein katholischer Priester wäre, oder irgendwo bei der AfD mitmischt.
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#8 andreAnonym
  • 08.10.2020, 14:01h
  • Antwort auf #6 von Timon
  • Stimmt. Pornos sind nicht verboten und nichts Illegales. Ist aber nicht das Thema. Entscheidend ist, was in deren Verträgen mit der Produktionsfirma steht. Auch im Kleingedruckten. Sollte das wahr sein ist es Vertragsbruch. Ganz einfach.
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#9 seb1983
#10 audeasAnonym
  • 08.10.2020, 15:15h
  • Was bitteschön sei so skandalös an einvernehmlicher Sexarbeit zwischen volljährigen Menschen?
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