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Pride in der Pandemie

CSD Köln blickt trotz Corona-Anstieg optimistisch auf Ersatz-Termin

An diesem Sonntag soll es eine CSD-Fahrraddemo durch Köln geben, bereits am Freitag und Samstag wird in der LanxessArena gefeiert. Das Hygienekonzept liege "weit über den Ansprüchen", erklärte der KLuST.


Köln ohne Dom und CSD ist kaum vorstellbar (Bild: Jörg Brocks / KölnTourismus GmbH)

Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) als Veranstalter des Christopher Street Days (CSD) ist trotz steigender Corona-Zahlen guter Dinge, an diesem Wochenende sein geplantes CSD-Ersatzprogramm umsetzen zu können. Für alle Veranstaltungen liege ein Hygienekonzept vor, das "weit über den Ansprüchen" liege, sagte ein Sprecher des Cologne Pride am Donnerstag. Daher sei man optimistisch, dass alles wie angedacht gut klappe. "Aber natürlich sind wir am Ende von behördlichen Zu- oder Absagen abhängig."

In Köln ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen in einer Woche zuletzt immer weiter angestiegen. Am Donnerstag lag sie nach Angaben der Stadt mit 45,4 nicht mehr weit entfernt von der kritischen Marke 50. Ab dieser müssen Behörden in NRW zwingend weitergehende Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen.

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Fahrrad-Sternfahrt am 11. Oktober

Eigentlich findet der Cologne Pride seit 1991 alljährlich am ersten Juliwochenende statt. Das war 2020 wegen der Pandemie aber in der alten Form nicht möglich. Am Wochenende ist nun der Ersatz geplant. Am Sonntag, den 11. Oktober soll es unter dem Motto "Viele. Gemeinsam. Stark!" eine CSD-Fahrraddemo durch Köln geben. Der KLuST rechnet mit rund 4.000 Teilnehmer*innen. Von vier Startpunkten (Ebertplatz, Aachener Weiher, Clodwigplatz, Kalk Post) geht es um 12 Uhr mit dem Rad zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung an der Deutzer Werft. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Als Ersatz für das sonst dreitägige Straßenfest findet bereits am Freitag und Samstag die Veranstaltung "Pride Now – The Cologne Pride Show" in der LanxessArena statt. (cw/dpa)

Direktlink | Trailer zur "Pride Now"-Show



#1 Ralph
  • 09.10.2020, 10:17h
  • Hier im Landkreis ist die Zahl von gestern auf heute um 52 explodiert. Sämtlich zurückzuführen auf diverse Coronaparties. Man muss es halt auch mal fertigbringen, ein paar Monate lang zum eigenen Schutz und zum Schutz von Freunden, Kollegen, Nachbarn und Verwandten auf ausgelassene Festivitäten zu verzichten. Dicht gedrängte Jubelfeiern wie im Rosengarten des Weißen Hauses können wir uns -siehe die Situation in meiner Nachbarschaft- einfach nicht leisten. Wer das immer noch nicht begreifen will, stellt sich außerhalb der Gemeinschaft.
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