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Coming-out-Tag

Ufa-Chef Nico Hofmann führt "Top 100 Out Executives"-Liste an

Queere Menschen sind auch in deutschen Führungsetagen angekommen: Das soll die zum dritten Mal veröffentlichte Liste der 100 wichtigsten geouteten Führungskräfte aufzeigen.


Ufa-CEO Prof. Nico Hofmann, 1959 in Heidelberg geboren, zählt zu den bedeutendsten Film- und Fernsehproduzenten Deutschlands (Bild: Ufa GmbH)

Die Stiftung Prout At Work und die Uhlala GmbH, die Veranstalterin der queeren Karrieremesse "Sticks & Stones", haben anlässlich des internationalen Coming-out-Tages am Sonntag eine neue Top-100-Liste der bedeutendsten LGBTI-Führungskräfte in Deutschland veröffentlicht. An erster Stelle bei "Germany's Top 100 Out Executives" steht der Film- und Fernsehproduzent Prof. Nico Hofmann, der seit 2015 CEO der UFA-Gruppe ist.

Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen trans Bundeswehrkommandeurin Anastasia Biefang, Ralph Breuer (Partner im Kölner Büro von McKinsey & Company), Dr. Jannika Bock (Director Client Solutions, Central Europe, Google Germany GmbH) und Dr. Claudia Salomon (Senior Vice President HR / HR Analytics (founding project), T-Systems International GmbH).

Im vergangenen Jahr wurde die LIste von Eva Kreienkamp angeführt (queer.de berichtete). Die damalige Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft ist seit Anfang des Monats Chefin der Berliner BVG (queer.de berichtete).

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Mehr Sichbarkeit für queere Führungskräfte

Die Liste der "Germany's Top 100 Out Executives" soll für mehr nachhaltige Sichtbarkeit von queeren Führungskräften sorgen. "Im Arbeitskontext ist es wichtig, dass sich Menschen an Vorbildern orientieren können – um zu lernen, fachlich voneinander zu profitieren und die eigenen Karrieren voranzutreiben", heißt es in einer Pressemitteilung von Prout At Work und Uhlala GmbH. "Und auch im Jahr 2020 ist es wichtig, Vorbildern eine sichtbare Plattform zu verschaffen."

Nach Abgaben der Iniitiatoren haben sich in diesem Jahr mehr Führungskräfte nominieren lassen als 2019. "Nichtsdestotrotz stehen wir noch ganz am Anfang", erklärte Uhlala-Chef Stuart Bruce Cameron. "Alleine ich kenne sehr viele LGBT+ Top-Führungskräfte in deutschen Unternehmen wie Aufsichtsratsmitglieder oder Vorständ_innen, die nicht auf eine Liste dieser Art stehen möchten. Selbst Personen in solchen hohen Positionen befürchten Nachteile, wenn sie ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität öffentlich offenbaren."

Auch "Germany's Top 50 LGBT+ Voices" veröffentlicht

Mit den "Germany's Top 50 LGBT+ Voices" haben Prout at Work und Uhlala GmbH eine weitere Liste veröffentlicht. Diese soll Menschen ehren, die sich "durch ihren unermüdlichen und wirkungsvollen Einsatz für die Chancengleichheit von LGBT+ in der Arbeitswelt hervorgetan haben". Angeführt werden die "Top 50 LGBT+ Voices" von Nikita Baranov, Executive Assistant to Chief Human Resources Officer bei der Metro AG. (cw)



#1 Erwin In het PanhuisAnonym
  • 11.10.2020, 19:12h
  • Es gibt einen Unterschied zwischen Verdienst (im Sinne von Einkommen) und Verdienst (im Sinne von einem besonderen Wertes in moralischer Hinsicht). Ein offen Schwuler, der viel Geld verdient, hat sich doch nicht automatisch Verdienste um die Community erworben?
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#2 MeckieAnonym
  • 11.10.2020, 23:09h
  • Antwort auf #1 von Erwin In het Panhuis
  • Das stimmt. Außerdem kommen alle von dieser Liste aus Akademikerfamilien, hohes Einkommen und hoher Bildungsstandard inklusive. Klar, dass alle von dieser Liste jetzt auch hohe, gut überbezahlte Jobs haben. Diversity sieht anders aus, auch unter LGBTQIA*_ Aspekten.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 12.10.2020, 05:49h
  • Antwort auf #2 von Meckie
  • Alles Akademikerkinder?

    Bei der deutschen Liste möchte ich Deine Annahme sehr bezweifeln.

    Gerade bei den Vetreter*innen der deutschen Liste mit Migrationshintergrund liegt die Annahme nahe, dass sich manche auch aus 'Gastarbeiterfamilien' hoch gearbeitet haben.

    Ich kann aus eigener Lebenserfahrung nur sagen:

    Soll vorkommen.

    Verdient Respekt.

    Auch angesichts der auch im grünlichen Mittelschichtmilieu vorhandenen Klischees. Zum dem übrigens nicht nur Heteros gehören.
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#4 HappyhaseAnonym
#5 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.10.2020, 01:36hFrankfurt
  • Es wäre gut, wenn in der Liste auch Führungskräfte aus der 1. Reihe dabei wären, oder zumindest der 2. Reihe. Es gibt für unsere Community noch viel zu tun
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#6 Ach jaAnonym