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Polizeibericht

Berlin: Trans Person mit Pflasterstein beworfen

Erneut meldet die Hauptstadtpolizei einen offenbar aus Hass motivierten Übergriff, dieses Mal auf eine 41-jährige trans Person. Das Opfer wurde verletzt.


Kurz nach Mitternacht bewarfen mutmaßliche Trans-Hasser eine Person mit einem Plasterstein

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es im Berliner Ortsteil Schöneberg zu einem offenbar hassmotivierten körperlichen Angriff. Das teilte die Polizei mit. Nach bisherigen Ermittlungen habe sich ein 41-jähriger trans Mensch gegen 0.30 Uhr in der Bülowstraße Ecke Frobenstraße befunden, als er von einem Mann aus einem mit vier Personen besetzten vorbeifahrenden Auto mit einem Abschlepphaken beworfen worden sein soll. Das Opfer wurde am Schienbein getroffen.

Einige Minuten später soll das Auto nochmals an dem trans Menschen vorbeigefahren sein. Ein Insasse soll ihn nun mit einem Kleinpflasterstein beworfen und am Rücken getroffen haben. Der trans Mensch wurde laut Polizei hierbei leicht verletzt. Wie bei Erstmeldungen üblich, sind die Angreifer im Polizeibericht nicht näher beschrieben worden.

Die weiteren Ermittlungen führt der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Dies ist in Berlin bei möglichen Fällen von hassmotivierter Gewalt üblich.

Erst vor wenigen Tagen meldete die Berliner Polizei einen offenbar homophob motivierten Übergriff auf einen 31-Jährigen im Ortsteil Moabit (queer.de berichtete).

Die Hauptstadt-Polizei macht – anders als die Behörden in den meisten anderen Bundesländern – mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Berlin haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)



#1 YannickAnonym
  • 16.10.2020, 20:56h
  • Deutschland im Jahr 2020:

    Kein Tag ohne Meldung einer homophoben oder transphoben Gewalttat.
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#2 stromboliProfil