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Buchtipp

Neuer Ratgeber für Eltern von lesbischen und schwulen Kindern

In seinem Buch "Was ich gegen die Homosexualität meines Kindes unternehmen kann" gibt Alex Lehmann auf 38 Seiten die einzig wahre Handlungsempfehlung.


Alex Lehmann veröffentlicht seinen Ratgeber bei Books on Demand

Es mag zunächst vielleicht verwundern, dass wir hier auf queer.de ein Buch mit dem Titel "Was ich gegen die Homosexualität meines Kindes unternehmen kann" vorstellen und sogar empfehlen. Doch geschrieben wurde der neue Ratgeber nicht etwa von Hedwig von Beverfoerde, sondern vom Brandenburger LGBTI-Aktivisten Alex Lehmann. Und in seinem Buch gibt der 23-Jährige tatsächlch, so der Untertitel, die "einzig wahre Handlungsempfehlung".

Lehmann will Eltern, die nichts unversucht lassen möchten, um ihr Kind doch noch "normal" werden zu lassen, mit dem dünnen Ratgeber zum Umdenken bewegen. Aus diesem Grund steht auf 24 der 38 Seiten einfach nur das Wort: "Nichts."

Als zweites Kapitel finden die Leser*innen einen Brief des Autors, in dem er Eltern auffordert, ihr Kind vollumfänglich zu unterstützen: "Homosexualität ist nichts Schlimmes. Sie zählt zu den Eigenschaften Ihres Kindes, genau wie seine Haarfarbe, seine Größe und sein Charakter. Ihr Kind wurde mit dieser Eigenschaft geboren. Es ist an der Zeit, dass Sie genau diese Eigenschaft an Ihrem Kind akzeptieren und Ihrem Kind die größtmögliche Unterstützung zukommen lassen, die notwendig ist."

Ab 2. November im Buchhandel erhältlich

Das Buch "Was ich gegen die Homosexualität meines Kindes unternehmen kann" erscheint am 2. November 2020 bei Books on Demand und wird als gedruckte Variante und E-Book erhältlich sein (ISBN 978-3-7519-1511-3). Einen Teil seiner Tantiemen will Lehmann an Initiativen spenden, die sich für die LGBTI-Community engagieren.

Alex Lehmann wurde 1997 in Rüdersdorf bei Berlin geboren. Einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte er in der Kreisstadt Seelow in Brandenburg. Mit seinem eigenen Coming-out im Jahr 2013 begann sein Engagement für die queere Community. Seither organisiert er verschiedene Veranstaltungen und Aktionen im Landkreis Märkisch-Oderland. 2017 kandidierte Alex Lehmann für die Grünen für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters von Seelow, mittlerweile engagiert er sich in der CDU. Lehmann lebt heute in Frankfurt (Oder). (cw)



#1 BaerchenProfil
  • 20.10.2020, 11:26hzuhause
  • Das erinnert mich an ein niederländisches Buch Mitte der 80er,übersetzt in etwa: "Argumente gegen Homosexualität" ich habe/hatte es mal, 60 Seiten, jedoch alle leer. Jeder im damaligen Freundeskreis Homo oder Hetero fand es klasse :-)
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#2 Ralph
  • 20.10.2020, 15:03h
  • Antwort auf #1 von Baerchen
  • Ja, so was hab ich auch. Von einer Seite aus heißt es "Was spricht gegen Homosexualität?" und enthält nur leere Seiten. Von der Rückseite aus trägt es den Titel "Was spricht gegen Homophobie?", und schlägt man es dann von hinten auf, kommen da Texte gegen Homophobie.
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#3 Erwin In het PanhuisAnonym
  • 20.10.2020, 22:57h
  • Die Schrift "Argumente gegen Homosexualität" erschien später auch in einer erweiterten und aktualisierten Neuauflage - mit noch mehr leeren Seiten.
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#4 gähnAnonym
  • 21.10.2020, 12:33h
  • alles schon dagewesen, kalter kaffee von gestern. aber offembar im osten dann doch noch irgendwie neu. "nachholebedarf" halt. aber dafür plagiieren?
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#5 ElektraMarinaAnonym
  • 21.10.2020, 13:10h
  • Antwort auf #4 von gähn
  • Und genau wegen solchen Kommentaren, ist eine solche Aktion noch gut. Die Frage ist allerdings, warum das ein Plagiat sein soll. Es ist beschrieben, dass es dem Autor hier um das generieren von Spenden für Vereine geht. Und natürlich wieder Ost-Bashing betreiben, ist die größte Idiotie. Das ist der größte Mängel unserer Community: Nach Akzeptanz und Toleranz brüllen, aber im gleichen Augenblick auf andere "einprügeln". Leider traurig
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#6 Ralph
  • 21.10.2020, 13:33h
  • Antwort auf #5 von ElektraMarina
  • Was das mit Nachhilfe für Ostdeutsche und mit Plagiat zu tun haben soll, weiß ich auch nicht. Allerdings ist es in der Tat ermüdend, wenn immer wieder auf die alten Muster unserer Feinde eingegangen und zum millionsten Mal wiedergekäut wird, dass Homosexualität weder Krankheit noch Verbrechen noch wider die Natur ist. Ich hab das seit Jahrzehnten über und verstehe nicht, dass dieser Forderung nach Rechtfertigung der eigenen Existenz offenbar bis in alle Ewigkeit nachgegeben wird.
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