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Darsteller aus "Berlin – Tag & Nacht"

Leroy Leone aus Homophobie angespuckt

Der Schauspieler berichtet, dass er von Teenagern homosexuellenfeindlich beleidigt und attackiert worden sei.


Leroy Leone spielt seit einigen Wochen bei "Berlin – Tag & Nacht" mit (Bild: Instagram / Leroy Leone)

Der offen schwule Schauspieler Leroy Leone ("Berlin – Tag & Nacht") hat am Sonntag auf "Instagram Stories" von einem homosexuellenfeindliche Übergriff gegen seine Person erzählt. Laut "Promiflash" hatte der 31-Jährige "sichtlich unter Schock" gestanden.

Demnach habe ihn offenbar in Berlin eine Gruppe 18-Jähriger erkannt, jedoch wegen seiner Homosexualität beleidigt. Trotzdem hätten die Teenager ihn um ein Foto gebeten. Als er dieses verweigerte, sei er attackiert worden: "Und dann rotzt der mir ins Gesicht. Ich war total sprachlos!", so Leroy.

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"Die LGBTQ-Community hat es immer noch schwer da draußen"

Inzwischen hat er aber wieder Worte gefunden: "Die LGBTQ-Community hat es immer noch schwer da draußen, weil sie einfach nicht akzeptiert wird. Und warum? Das geht nicht in meinen Kopf rein. Man tut doch niemandem etwas Böses damit." Er wolle sich nach dem Erlebnis nicht aus der Bahn werfen lassen.

Leone spielt seit wenigen Wochen in der RTL-Zwei-Realitysoap "Berlin – Tag & Nacht" den Bösewicht Marc. In sozialen Netzwerken spricht er offen über seine sexuelle Orientierung – und auch über seine Erfahrungen mit Homophobie. Vergangenen Monat berichtete er etwa darüber, dass sein eigener Vater – der Frankfurter Rapper D-Flame – Homosexualität nicht akzeptiere und er daher keinen Kontakt mehr mit ihm habe (queer.de berichtete).

Bereits vor wenigen Tagen hatte der offen schwule Realitydarsteller Martin Angelo über einen offenbar aus Homophobie begangenen Übergriff berichtet, bei dem er auch als "Schwuchtel" beschimpft worden sei (queer.de berichtete). (cw)



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#1 Homonklin_NZAnonym
  • 20.10.2020, 22:53h
  • ""Die LGBTQ-Community hat es immer noch schwer da draußen, weil sie einfach nicht akzeptiert wird. Und warum? Das geht nicht in meinen Kopf rein. Man tut doch niemandem etwas Böses damit.""

    Das interessiert diese Leute wohl nicht mal, denen geht es nicht darum, ob man ggf. was Böses damit vorhat, oder nicht. Ich hab mich auch lange gefragt, warum, was mache ich eigentlich falsch, aber ich denke heute, wir müssen raus aus dieser Selberschuld-Frage. 'Wir' haben das nie ausgelöst.

    Die welche diese Art Respektlosigkeit verursachen sind die Organisationen und Leute, die uns LGBTIQ* kontinuierlich irgendwelche Negativeigenschaften, weniger Mensch zu sein, weniger Rechte zu verdienen und nicht akzeptabel zu leben an den Latz tackern!
    Es sind die, welche das falsche Bild weiter geben, die sagen, der und die sind verachtenswert, weil... und hier kommt eine nie endende Lone of words, die 'uns' herabwürdigen und niederwerten.
    Dann wächst eine Generation nach der Nächsten damit auf, dass man es mit 'uns' eben machen kann.
    Es bleibt normal so und wird immer wieder erneuert.

    "Schwuchtel", das konnte ich in D in bestimmten Stadteilen mit Regelmäßigkeit hören. Unabhängig davon, ob sich einer nun als schwul zu erkennen gab oder nicht - multikulturelles Viertel, mein Pech? Ähnlich war es mit der Bezeichnung "dies/das ist schwul" = shice, out, blöd, nicht angesagt usw.

    Ich weiß nicht, ob Anzeigen wegen jedem Mal so viel nützen, andere befürworten das unbedingt.
    Bespuckt zu werden ist allerdings eine furchtbare Erfahrung, egal, ob es wegen LGBTIQ*-Merkmalen passiert, oder deshalb, wo man her stammt und für wen man seine Farben trägt.
    Man müsste eine neue Kultur des Umgangs schaffen, in der diese Begriffe fehlen, und die Wertung in hip oder out nicht an Begriffen hängt, die natürliche Eigenschaften von Menschen, noch Merkmale bestimmter Minoritäten meinen.
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