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Einzelkommentar zu:
Islamistischer Terror in Dresden: Wird Homophobie als Motiv verschwiegen?


#16 FlorianJuengerProfil
  • 28.10.2020, 09:26hMünchen
  • Antwort auf #11 von KaiJ
  • Ich finde es ja auch gut, dass über den Anschlag berichtet wird und hierbei auch ein möglicher Zusammenhang mit der homophoben Einstellung von Islamisten (die jedoch nicht überraschen dürfte) thematisiert wird.

    Ich vertrete jedoch in meinem Kommentar die Auffassung, dass:
    1. Ein Mord - unabhängig vom Motiv - für die Geschädigten (und das ist nicht nur der Ermordete) ein fatales oder traumatisches Ereignis darstellt
    2. Die Ermittlungen des Staates zur aufarbeitung des Verbrechens unvoreingenommen zu erfolgen haben
    3. Ein rechtskräftiges Urteil in einem rechtsstaatlich "sauberen" Verfahren gefällt wird

    Wir (die Öffentlichkeit, die Medien, ...) dürfen mutmaßen, vom Staat erwarte ich jedoch vorurteilsfreies handeln, nicht nur in diesem Fall.
    Eine professionelles Vorgehen bei der Ermittlung, sichert die juristische Aufarbeitung ab. Darauf haben auch die Geschädigten ein Anrecht.
    Das staatliche Handeln in Zusammenhang mit diesem Fall bereits jetzt zu skandalisieren halte ich für den falschen Ansatz.
    Sich mit homophoben Tendenzen verschiedener Akteure auseinander zu setzen um im Vorfeld (also präventiv) die Gesellschaft weiter zu sensibilisieren und so mit dazu beizutragen potentielle Hassverbrecher möglichst bereits vor der Tat zu stoppen, das sollte uns leiten.
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