Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=37398
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Islamistischer Terror in Dresden: Wird Homophobie als Motiv verschwiegen?


#17 Felix-baerlinAnonym
  • 28.10.2020, 09:59h
  • Antwort auf #16 von Florian Jünger
  • Du holst hier ganz schön weit aus ...
    1. Wäre ein heterosexuelles Ehepaar betroffen gewesen, hätte man es auch in den Berichten als Angriff auf eine Ehepaar aus NRW so bezeichnet. Diese Berichte beziehen sich häufig auf die Formulierung in Polizeiberichten.
    2. Ein Staatsanwalt, der nicht in der Lage ist, auf eine journalistische Nachfrage zumindest professionell zu antworten: Ich kann bestätigen, dass die angegriffenen Männer in einer Lebenspartnerschaft eingetragen sind, disqualifiziert sich.
    3. Die Motivlage bei Morden ist immer relevant.
    4. Bei politischen Morden stellt sich immer die Frage, was in einer Gesellschaft getan werden muss. Das soll zukünftigen Zielen, also Opfern helfen.
    5. Wer die Motive politischer Morde verschweigt, hat meist unanständige eigene Motive. Die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht lassen grüßen.
    6. Wer das Leid der Opfer als privates bedauernswertes Schicksal darstellt, verhöhnt die Opfer. Wie ihr Leben hätte gerettet werden können, soll nicht thematisiert werden. Hier könnte sonst das Versagen von LKA, Geheimdiensten und Co. im Mittelpunkt stehen. Seit NSU wissen wir, dass solche Experten viele weiße Flecken haben. Sachsen zeichnet sich nicht damit aus, Kompetenz in Bezug auf homophobe Hasskriminalität oder Rechtsextremismus zu besitzen.
    7. Ist das nicht alles wie beim Attentat von Orlando? Wer die gezielten Opfer waren, wurde auch wiederholt geleugnet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »

» zurück zum Artikel