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Kommentare zu:
Trans Kinder brauchen vollkommene Akzeptanz ihres Geschlechtsempfindens


#1 AthreusProfil
  • 01.11.2020, 13:44hSÜW
  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Frau Bundeskanzlerin diesen Brief jemals in ihren eigenen Händen hält oder gar persönliche Worte zurückrichtet. Da kommt eine vorgefertigte Antwort, die dem Wortlaut einer Pressemitteilung entspricht.

    Wichtiger ist die Frage, wie man auf die Idee kommt, in der aktuellen Sache würde Frau Merkel sich dafür interessieren wie es jungen Transmenschen geht? Sie hat doch bei menschen- und bürgerrechtlichen Jahrhundertfragen wie Adoptionsrecht oder der Ehe für Alle ihre "unguten Gefühle" ins Feld geführt, also mehr als deutlich gemacht, dass sie bei der Gleichstellung von LGBTQ kein Interesse an einer sachlichen Argumentation oder wissenschaftlichen Studien hat, sondern ihre religiös bedingte Homophobie den Ausschlag gibt und sie diese, weil sich das eben unschön anhört, diese als ungute Gefühle verklausuliert.
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#2 KaiJAnonym
#3 Ralph
  • 01.11.2020, 14:30h
  • Wenn ausgerechnet jemand, der in Fachkreisen eine weitgehend abgelehnte Extremposition einnimmt und dessen Aussagen sogar von Laien als nicht nachvollziehbar und widersinnig erkannt werden, als vermeintlicher Experte geladen wird, dann ist von vornherein klar, dass diejenigen, die ihn vorgeschlagen haben, ihre eigene Ablehnung einer vernünftigen Reform auf seine Außenseiterposition stützen wollen. - Als lüde man zu einem Symposion über den Klimaschutz gerade erst recht einen Leugner des Klimawandels ein.
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#4 AthreusProfil
  • 01.11.2020, 14:53hSÜW
  • Antwort auf #2 von KaiJ
  • Ich denke, wenn wir uns endlich in einen echten sekulären Staat verwandeln würden, bräuchte es diese und ähnliche Debatten gar nicht. Solange Bundesminister aber die römisch-katholische Kirche sogar an der Ausarbeitung neuer Gesetze beteiligt, liegt das noch in sehr weiter Ferne. Auch erinnere ich daran, dass wir, nimmt man allein Kohl und Merkel, 32 Jahre CHRISTLICH REGIERT wurden und noch werden.

    Deine Idee finde ich insofern gut, da durch die Übertragung von Phoenix und durch die Presse, der Brief dann einer breiteren Öffentlichkeit bekannt würde. Im Parlament selbst würde er aber auf bekannte Weise behandelt: Die Fraktion des Vorlesers klatscht, die anderen Fraktionen lesen Zeitung, schauen währenddessen aufs Handy, studieren Akten oder er prallt am ganz einfach am Unwillen, parteiexterne Debatten aufzunehmen, ab.
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#5 AthreusProfil
#6 PaulinaAnonym
  • 01.11.2020, 20:50h
  • Aus eigner Anschauung kann ich nur bestätigen das es zu schweren psychischen Schäden kommen kann wenn dem Wunsch des Kindes nicht Rechnung getragen wird. Ich habe dies vor etwa 50 Jahren so erlebt. Ich möchte nicht weinerlich wirken, aber in meinem Leben wäre sicher einiges einfacher gewesen wäre ich ernstgenommen worden und als Mädchen ohne Pubertät als Junge aufgewachsen. Diese Rückgängig zu machen ist teilweise auch nicht mehr möglich, auch die Stimme von vor der Pubertät lässt sich nicht mehr herstellen, das ist ein Schaden bis heute. Es ist wichtig das Kindern der Weg nicht schwerer gemacht wird als es sein muss, ein leichtfertiger Umgang mit dem Thema ist natürlich auch nicht hilfreich, aber was Herr Dr. Korte vorschlägt entspricht nicht dem Menschenrechten.
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#7 FinnAnonym
  • 02.11.2020, 10:35h
  • Es wird höchste Zeit, dass die rechtliche Situation von Trans- und Intersexuellen endlich grundlegend und umfassend reformiert wird.

    Aber nicht wieder so ein Schwachsinn wie die letzten Entwürfe von Union und SPD.

    Und auch nicht sowas wie beim angeblichen Verbot von Konversionatherapien, womit Union und SPD es de facto noch schlimmer gemacht haben, weil es jetzt ab einer gewissen Altersgrenze explizit erlaubt ist, was vorher Grauzone war. Und damit ist auch der psychische Druck auf Minderjährige extrem gestiegen.
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