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Kommentare zu:
Bushido: "Für mich war schon immer klar, dass ich selbst nicht homophob bin"


#1 OwnenheimAnonym
#2 DizzydevilAnonym
  • 05.11.2020, 16:37h
  • Will er jetzt auf braver Bube machen wegen seiner Gerichtsverhandlungen? Ich glaub ihm kein Wort!
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#3 remixbeb
  • 05.11.2020, 17:04h
  • Als jemand, der seit seiner frühen Jugend selbst in der Hip-Hop Szene war, nehme ich ihm das prinzipiell sogar ab. Bei den Battles geht es immer darum, den anderen aufzuziehen und ja, auch zu beleidigen. Da werden Sachen vom Stapel gelassen, die ziemlich unschön sind, die aber beim Rap-Battle eben Teil der Kultur sind und die tatsächlich nicht immer das ausdrücken, was der Rapper denkt. Kann man unschön finden oder halt nicht. Ob man das dann auch tun muss, ist allerdings eine andere Frage. Problematisch wird die Sache dann, wenn der Zuhörer keine Ahnung hat, und das als bare Münze aufnimmt. Passt dann so schön zum Bad Boy image und wird dann imitiert. Und da ist es dann eben kein Battle oder Spiel mehr.
    Deshalb finde ich sowohl Shirt als auch Kommentar durchaus positiv. Ob er dann tatsächlich so tickt, weiß im Endeffekt niemand.
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#4 AtreusProfil
  • 05.11.2020, 17:05hSÜW
  • Ich singe darüber, dass ich Schwuchteln vergasen will und verstehe nicht, wieso meine Fans Schwule als Schwuchteln bezeichnen und tot sehen wollen. Und homophob war ich sowieso nie. Wow, wow und wow! So oder so, sprengt das die Richterskala: entweder die der Heuchelei oder die der Dummheit.

    Ich denke, falls dieser Mensch fernab jeglichen Problemempfindens bezüglich sich selbst, den Sachverhalt tatsächlich so empfindet, was ich nicht eine Milisekunde glaube, sollte ihm dringend ärztlich geholfen werden.
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#5 IchfasseesnichtAnonym
  • 05.11.2020, 17:31h
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • "Da werden Sachen vom Stapel gelassen, die ziemlich unschön sind, die aber [...] eben Teil der Kultur sind [...]. Kann man unschön finden oder halt nicht."

    Wow. Wenn Homophobie und andere Formen der Menschenfeindlichkeit Teil der Kultur sind, kann man das unschön finden oder halt nicht? Ernsthaft jetzt? Gilt das dann auch für die islamistische Kultur, für die christliche Kultur, die "deutsche Leitkultur" etc.?

    Man kann das einfach nur unschön finden, oder halt auch nicht? Gewalttätige Teile einer Kultur sind "eben Teil der Kultur" und damit unanfechtbar? Ganz nach dem Motto "das war ja auch schon immer so, und es hat sich schließlich niemand was dabei gedacht"?

    Was ich davon halte, steht in meinem Nickname.
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#6 BiedermannAnonym
  • 05.11.2020, 17:58h
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • "Kann man unschön finden oder halt nicht."

    Rassismus? Kann man unschön finden oder halt nicht. Antisemitismus? Muss ja nicht immer schlimm sein. Aufrufe zu Vergewaltigung? Kann man blöd finden oder klasse. Volksverhetzung? Die einen sagen so, die anderen so.

    Bring mal deinen moralischen Kompass zur Reparatur.
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#7 swimniAnonym
#8 globoProfil
  • 05.11.2020, 18:39hBerlin
  • Mir fällt schwer Bushido seine Beteuerungen abzunehmen. Wenn er seine Hetze nur gemacht hat, um Kasse zu machen, ist es nicht besser.
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#9 remixbeb
  • 05.11.2020, 19:16h
  • Antwort auf #6 von Biedermann
  • Mir war klar, dass das auseinandergenommen wird. Aber offensichtlich wurde der Kern nicht verstanden. Der Punkt war, dass in aller Regel der Rapper bzw. Dessen Textinhalte eine Kunstfigur ist, genauso wie ein Protagonist in einem Roman. Und da würde auch niemand anfangen, einen Autor fertig zu machen, weil seine Figur im Roman Menschlich daneben ist.

    Und wenn man genau liest, was ich geschrieben habe, wird man feststellen, dass es mir darum ging, dass ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass er tatsächlich kein Problem mit LSBIQT * hat. Nicht mehr und nicht weniger.

    Mein moralischer Kompass funktioniert ganz gut. Danke für den Tipp. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich sexistische, homophobe, antisemitische oder rassistische Inhalte gut finde.
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#10 Roman BolligerAnonym
#11 AufrechtgehnProfil
  • 05.11.2020, 20:38hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • Ich war mal eine Zeitlang mit einem Hetero eng befreundet, der großer Fan von deutschem Hip-Hop war der Bushido als persönliches Vorbild betrachtete. Von dem habe ich auch gelernt, dass solche auf den ersten Blick sehr rohen oder homophoben Sprachbilder, wie sie im Battlerap vorkommen, nicht zwingend wörtlich so gemeint sind, sondern es in erster Linie um die quasi spielerische Abwertung konkurrierender Rapper geht. In dem Bereich interessieren sich halt auch weder Künstler noch Konsumenten für Political Correctness. Und wie überall gibt es sicher auch Fans, die solche Texte für bare Münze nehmen. Aber es sind eben nicht alle.

    Glaube ich nun, dass Bushido schon immer ein Menschenfreund war? Nö. Kaufe ich ihm seine Attitüde als Ally ab? Mh, ich habe nach wie vor meine Zweifel. Natürlich würde ich mir eine klare Distanzierung von seinen früheren Texten wünschen, die werden wir aber von ihm nicht bekommen, denn damit würde er einen Teil seiner früheren Fans quasi verraten.

    Dessen ungeachtet finde ich es einen Fortschritt, dass er sich nun so äußert.
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#12 AtreusProfil
  • 05.11.2020, 21:06hSÜW
  • Antwort auf #11 von Aufrechtgehn
  • Deine Herabspielung von menschenverachtender Sprache, Queer- und Frauenfeindlichkeit und expliziten Gewalt- und Mordaufrufen empfinde ich als zutiefst ekelerregend und abstoßend. Dein Verweis, es nämen evtl. manche als bare Münze, aber eben nicht alle, skizziert ja schon die Möglichkeit, dass es zu Nachahmungstaten der beschriebenen Szenen kommen kann. Mir schaudert, mit welcher Leichtigkeit und Kälte man über solche möglichen Kollarteralschäden schreiben kann. Nach dem Motto: er hats ja nicht so gemeint. Er kann ja nichts dazu, wenn ein Einzeltäter nicht rafft, dass sein großes Idol nur seine Kollegen dissen will. Ich glaube, etwas Abstoßenderes habe ich die letzten Monate hier nicht gelesen.
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#13 swimniAnonym
  • 05.11.2020, 21:12h
  • Antwort auf #9 von remixbeb
  • kunstfigur ok, da geh ich mit - das darf ja auch sein, aber ich kann es trotzdem beschissen finden, oder? und dass es für gays, die grad mal 12 oder 13 sind das unheimlich mutmachend ist und ihnen beim coming out hilft und eine tolerante atmosphäre schafft?? hahahahahaha . man muss eben immer alles sehen, was du nicht tust, als eindimensionaler kunstspezialist.
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#14 antosProfil
  • 05.11.2020, 21:13hBonn
  • Antwort auf #9 von remixbeb
  • >>Der Punkt war, dass in aller Regel der Rapper bzw. Dessen Textinhalte eine Kunstfigur ist, genauso wie ein Protagonist in einem Roman. Und da würde auch niemand anfangen, einen Autor fertig zu machen, weil seine Figur im Roman Menschlich daneben ist.<<

    Recht hast Du - das Problem ist nur, dass in vielen Köpfen diese romantisierende 90er-Jahre-Vorstellung rumgeistert, Rap sei >Sprachrohr der Minderheiten<, >authentisch< und >real< [Du kennst sicher die schier endlose Debatte über >Realness<]. Dadurch kommt es bei den Übertreibungen - (Mainstream-Gangster-) Rap ist Übertreibungskunst, Beleidigungswettbewerb, quasi ein musikalischer Roast etc. - immer wieder zu in der Szene hochwillkommenen Missverständnissen. Das Konzept Kunstfigur, noch dazu der >Übertreibungskünstler< (Th. Bernhard) scheint eh für viele schwer zu verstehen zu sein.

    Kurz: Ja, kann sein, dass Bushido das ehrlich so meint. Kann aber auch anders sein.
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#15 KumpelAnonym
#16 BiedermannAnonym
  • 05.11.2020, 21:46h
  • Antwort auf #9 von remixbeb
  • "Und da würde auch niemand anfangen, einen Autor fertig zu machen, weil seine Figur im Roman Menschlich daneben ist."

    Ich sehe da ein paar Unterschiede. Romanautoren stellen ihre Kunstfiguren nicht selbst auf Bühnen dar. Sie greifen einander nicht als "Kunstfiguren" an. Sie werden selten von ihren Fans mit ihren Kunstfiguren verwechselt oder gleichgesetzt. Sie lassen nicht als Regelfall allzu bereitwillig zu, dass man sie auch privat mit ihrer Kunstfigur identifiziert oder fördern das auch noch.

    Wenn ein Autor anhand einer menschenverachtenden Kunstfigur ein abschreckendes Beispiel geben möchte, dann ist er in der Regel in der Lage, das auch so zu kommunizieren und sich von der Menschenverachtung in seinem Werk als Autor zu distanzieren.

    Und würde sich irgendwann ein ganzes Literatur-GENRE ausschließlich um "Kunstfiguren" herum bilden, die einander mit antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Äußerungen übertreffen, dann würde man auch irgendwann die Frage stellen, was das eigentlich mit den Fans dieses Genres, mit den betreffenden Autoren und mit der politischen Kultur im Allgemeinen zu tun hat. Man kann doch bitte nicht so tun, als würde das alles (weil "Kunst" - augenroll) ganz abstrakt in einem leeren Raum stattfinden und hätte nichts mit irgendeiner realen Lebenswelt zu tun.
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#17 NachfrageAnonym
#18 antosProfil
#19 remixbeb
#20 remixbeb
#21 FredinbkkProfil
  • 06.11.2020, 03:58hBangkok
  • ich frage mich was seine Songs bei Jugenlichen LGBT Mitgliedern bewirkten und was bei Hetrojugendlichen und ihrer Praegung??

    Ich denke das gab es AUSWIRKUNGEN.

    Der Mann ist mir zuwider und war es schon immer.

    Mit seiner jetzigen Heuchelei wuerde der auch ein Plaetzchen im Vatikan
    bekommen....
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#22 KaffeeAnonym
  • 06.11.2020, 09:24h
  • Unverzeihlich was er seinerzeit als Rapper bei den Jugendlichen negatives mitbewirkt hat. Nämlich die Manifestation einer homophoben Grundstimmung in einer Subkultur bis hin zum Mainstream.

    Ob er das wirklich meint, was er jetzt sagt kann ich nicht beurteilen. Es macht vergangenes aber nicht wieder gut und so lange keine glaubwürdige Reue und kein Schuldeingeständnis kommt, leider wenig wert.

    Einige andere Promimänner mittleren Alters, selbsternannte Alphatiere, in Wirklichkeit jämmerliche Würstchen, wie zum Beispiel Attila Hiltmann, nutzen die Gunst der Stunde und nehmen die aktuelle Pandemie als Sprachrohr zur Selbsterhöhung und zeigen ihr krudes Weltbild.
    Immerhin diesbezüglich agiert Bushido ganz vernünftig.
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#23 PetterAnonym
  • 06.11.2020, 12:29h
  • Ich gestehe jedem zu, dass er dazulernt und seine Meinung ändert.

    Aber dann soll er bitte nicht die Fakten verdrehen und so tun, als hätte er das nie anders gesehen.

    Und wenn er es ernst meint, soll er sich für diese frühren Ausfälle entschuldigen, sich davon distanzieren und entsptrechende Lieder nicht mehr verbreiten.
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#24 SolanaceaeAnonym
  • 06.11.2020, 13:59h
  • Antwort auf #11 von Aufrechtgehn
  • > Von dem habe ich auch gelernt, dass solche auf den ersten Blick sehr rohen oder homophoben Sprachbilder, wie sie im Battlerap vorkommen, nicht zwingend wörtlich so gemeint sind, sondern es in erster Linie um die quasi spielerische Abwertung konkurrierender Rapper geht.

    Es geht also um Abwertung des gegenübers. Okay.
    Das muss aber nicht die persönliche Meinung des Rappenden sein. Okay.

    Aber erkläre mir eines. Wenn ich Begriffe wie "Schwuchtel" und "Transe" verwende, und wenn ich die darstellung des gegenübers als schwuler Mann oder Transgender als erniedrigen finde, sagt das doch aus, dass ich Schwule und Transgender als minderwertig empfinde oder? Ich beschimpfe mein Gegenüber ja auch nicht als "Professor" oder "Gebildet".

    Wenn aber Schwul und Trans* als erniedrigung verwendet und angesehen wird, dann bedeutet das, dass man Homo- und Trans- Phob ist.

    Ich könnte beides niemals jemandem als Beleidugung an den Kopf werfen, weil für mich beides absolut keine Beleidigung ist. Ich kann diese Begriffe doch nur als Beleidigung verwenden, wenn ich davon überzeugt bin, dass es beleidigungen sind.

    Da drum geht es also. Wie Schwule und Transgender gesehen werden.
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#25 NachfrageAnonym
  • 06.11.2020, 14:26h
  • Antwort auf #18 von antos
  • Zumindest kann man feststellen, dass diese Fragen dich nicht zu beschäftigen scheinen. Du ziehst dich auf eine rein formale Einordnung zurück (es geht "nur" um Beleidigungswettbewerb), ohne dich um den Inhalt und den gesellschaftlichen Kontext dieser Beleidigungen kümmern zu wollen.

    Ich teile die Aussagen von Solanaceae. Wer "schwul" zur Beleidigung einsetzt, handelt homofeindlich. Es ist dabei unerheblich, ob das als angebliche "Kunstform" verbrämt wird oder nicht.
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#26 remixbeb
  • 06.11.2020, 15:45h
  • Antwort auf #24 von Solanaceae
  • ach.. wären wir doch alle so vorbildlich, wie es sein sollte. Also, wenn ich im Auto sitze und geschnitten werde von jemand, dann sag ich auch: Du Fo*%&! ganz egal, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Und ich bin weiß Gott kein Frauenfeind, ganz im Gegenteil. Die kathartische Wirkung der Fäkalsprache sozusagen.
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#27 AnonymAnonym
  • 06.11.2020, 16:49h
  • Antwort auf #26 von remixbeb
  • " Und ich bin weiß Gott kein Frauenfeind, ganz im Gegenteil"

    Ja, mir sagt auch wirklich jede*r, den/die ich kenne, dass sie ganz gewiss nicht Homophob, Transphob, rassistisch, oder Frauenfeindlich sind.

    Homophob zu sein bedeutet nicht nur Schwule zusammen zu schlagen, sondern auch schon die Bewertung vorzunehmen, dass Schwul sein eine Erniedrigung ist.

    Misogyn zu sein bedeutet nicht, dass man Frauen hinter dem Herd stehen haben möchte. Auch das Frau sein als Schimpfwort zu verwenden ist misogyn.

    Aber klar, Friedrich Merz glaubt auch nicht Homophob zu sein . Er hat dich nur gesagt, dass für ihn da eine Grenze erreicht ist, wenn Sexualität gegen Kinder geht. Was soll da dran Homophob sein?

    Die versteckte, tief in der Gesellschaft verankerte *Phobie ist doch die viel schlimmere. In den 70er Jahren konnte auch niemand verstehen warum der Bauarbeiter nicht jeder Frau nachprüfen darf. Ganz einfach, weil es Misogyn ist. Ob Mensch es versteht oder nicht.
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#28 kuesschen11Profil
  • 06.11.2020, 17:59hFrankfurt
  • Für mich ist Bushido kein Künstler und schon gar keine Kunstfigur wie z.B. in einem Roman, die fiktiv dargestellt wird.

    Die Texte im Rap, die Bushido als darstellender Sänger auf der Bühne rausgehauen hat, sind jenseits jeglicher Ethik. Ich kann darin weder Übertreibungskunst noch Beleidigungswettbewerb erkennen.

    Ich selbst halte nicht viel von dieser Gossensprache, die sich als Kunst verkauft.

    "Kann sein kann nicht sein, dass er es authentisch meint.

    Spielt doch keine Rolle, denn die Fans von Bushido nehmen die Texte auf und erzeugen vornehmlich bei labilen Jugendlichen ein homophobes Klima. Und dort beginnt wahre Homophobie. Durch solche Texte der sog. Übertreibungskunst kommt es in der Öffentlichkeit immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen. Das ist das Ergebnis dieser angeblichen Kunst und hat nichts mit menschlichem, verantwortungsvollem Handeln zu tun.

    Ich schließe mich voll der Meinung von #16 Biedermann an, der es sehr gut ausgedrückt hat:

    >Ich sehe da ein paar Unterschiede. Romanautoren stellen ihre Kunstfiguren nicht selbst auf Bühnen dar. Sie greifen einander nicht als "Kunstfiguren" an. Sie werden selten von ihren Fans mit ihren Kunstfiguren verwechselt oder gleichgesetzt. Sie lassen nicht als Regelfall allzu bereitwillig zu, dass man sie auch privat mit ihrer Kunstfigur identifiziert oder fördern das auch noch.<
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#29 BiedermannAnonym
  • 06.11.2020, 18:21h
  • Antwort auf #26 von remixbeb
  • Meinst du nicht, dass man für gezielt formulierte und zigtausendfach öffentlich verbreitete Texte eine andere Verantwortung trägt als für einen spontanen Fluch im Auto?

    Weshalb verharmlost du den bewussten kommerziellen Einsatz von Menschenverachtung mit unpassenden Vergleichen aus dem privaten Bereich?
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#30 remixbeb
  • 07.11.2020, 00:09h
  • Antwort auf #29 von Biedermann
  • Ich sage es gerne noch einmal. Mir ging es nicht darum, Aussagen zu verharmlosen. Ich finde es daneben, genauso wie ich die sexistischen Passagen in vielen Liedern scheiße finde. Mir ging es einzig und allein darum, dass ich - gerade im Rap - nicht jede Aussage für bare Münze nehme. Und ich deshalb nicht ausschließe, dass Herr Bushido tatsächlich keine Probleme mit Schwulen hat(te). Das war eigentlich alles.
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#31 TunteAnonym
  • 07.11.2020, 07:54h
  • Bushido, wir wollen dich nicht. Du kommst nicht in den Club nur weil du gecheckt hast dass es jetzt cool ist.
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#32 antosProfil
  • 07.11.2020, 12:42hBonn
  • Antwort auf #25 von Nachfrage
  • Weil mir deine Art zu >diskutieren< bezeichnend für einen bestimmten Stil zu sein scheint, der sich hier seit Jahren ausbreitet, antworte ich noch einmal:

    Mein Kommentar bezieht sich auf User remixbebs zu Beginn dieses Threads geäußerte Sicht - ich stimme ihm da zu: Ja, kann sein, dass Bushido sich selbst so sieht. Weil er in seiner Blase solche Beleidigungen >cool< als genrespezifische Textversatzstücke handelt - und keinen Sinn für ihre objektiv herabsetzende, tatsächlich mobbingartige Wirkung hat. Nicht weniger, nicht mehr. Wie oft ich mich schon mit dieser beleidigungsgesättigten Atmosphäre befasst habe, kannst Du gerne in meinen Kommentaren der letzten ca. 11 Jahre nachlesen.

    Du aber irrst hier offensichtlich lieber in deinen Projektionen herum und unterstellst mir behauptet zu haben:

    >>es geht "nur" um Beleidigungswettbewerb<<

    Nein, das habe ich ebenfalls nicht geschrieben. Und ich >ziehe< mich auch nicht >zurück< in eine rein formale Betrachtung - eine Formulierung, die im Kontext dieses Threads anscheinend dazu gedacht ist, mich vor Mitleser_innen zu ermahnen, dass es mir an der richtigen >Haltung<, der rechten aktivistischen Moral mangele.

    Diese rhetorische Trickserei mag dein symbolisches Moral-Kapital hier mehren - Kritik, die ihren Namen verdient, ist es nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#33 BaerchenProfil
  • 07.11.2020, 15:40hzuhause
  • Ich glaube diesem Herrn KEIN Wort. Nicht homophob? Das ist doch ein Witz... menschenverachtende Aussagen in seiner sogenannten Musik, meiner Meinung nach grenzen diese Aussagen schon an Volksverhetzung. Vor Kurzem hörte ich da :"...in der Kunst ist viel erlaubt..." und er wagt es sich da Künstler und Musiker zu nennen.... manchmal zweifle ich am Verstand solcher Leute...
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