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Einzelkommentar zu:
Bushido: "Für mich war schon immer klar, dass ich selbst nicht homophob bin"


#14 antosProfil
  • 05.11.2020, 21:13hBonn
  • Antwort auf #9 von remixbeb
  • >>Der Punkt war, dass in aller Regel der Rapper bzw. Dessen Textinhalte eine Kunstfigur ist, genauso wie ein Protagonist in einem Roman. Und da würde auch niemand anfangen, einen Autor fertig zu machen, weil seine Figur im Roman Menschlich daneben ist.<<

    Recht hast Du - das Problem ist nur, dass in vielen Köpfen diese romantisierende 90er-Jahre-Vorstellung rumgeistert, Rap sei >Sprachrohr der Minderheiten<, >authentisch< und >real< [Du kennst sicher die schier endlose Debatte über >Realness<]. Dadurch kommt es bei den Übertreibungen - (Mainstream-Gangster-) Rap ist Übertreibungskunst, Beleidigungswettbewerb, quasi ein musikalischer Roast etc. - immer wieder zu in der Szene hochwillkommenen Missverständnissen. Das Konzept Kunstfigur, noch dazu der >Übertreibungskünstler< (Th. Bernhard) scheint eh für viele schwer zu verstehen zu sein.

    Kurz: Ja, kann sein, dass Bushido das ehrlich so meint. Kann aber auch anders sein.
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