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Einzelkommentar zu:
Bushido: "Für mich war schon immer klar, dass ich selbst nicht homophob bin"


#24 SolanaceaeAnonym
  • 06.11.2020, 13:59h
  • Antwort auf #11 von Aufrechtgehn
  • > Von dem habe ich auch gelernt, dass solche auf den ersten Blick sehr rohen oder homophoben Sprachbilder, wie sie im Battlerap vorkommen, nicht zwingend wörtlich so gemeint sind, sondern es in erster Linie um die quasi spielerische Abwertung konkurrierender Rapper geht.

    Es geht also um Abwertung des gegenübers. Okay.
    Das muss aber nicht die persönliche Meinung des Rappenden sein. Okay.

    Aber erkläre mir eines. Wenn ich Begriffe wie "Schwuchtel" und "Transe" verwende, und wenn ich die darstellung des gegenübers als schwuler Mann oder Transgender als erniedrigen finde, sagt das doch aus, dass ich Schwule und Transgender als minderwertig empfinde oder? Ich beschimpfe mein Gegenüber ja auch nicht als "Professor" oder "Gebildet".

    Wenn aber Schwul und Trans* als erniedrigung verwendet und angesehen wird, dann bedeutet das, dass man Homo- und Trans- Phob ist.

    Ich könnte beides niemals jemandem als Beleidugung an den Kopf werfen, weil für mich beides absolut keine Beleidigung ist. Ich kann diese Begriffe doch nur als Beleidigung verwenden, wenn ich davon überzeugt bin, dass es beleidigungen sind.

    Da drum geht es also. Wie Schwule und Transgender gesehen werden.
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