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Einzelkommentar zu:
Bushido: "Für mich war schon immer klar, dass ich selbst nicht homophob bin"


#28 kuesschen11Profil
  • 06.11.2020, 17:59hFrankfurt
  • Für mich ist Bushido kein Künstler und schon gar keine Kunstfigur wie z.B. in einem Roman, die fiktiv dargestellt wird.

    Die Texte im Rap, die Bushido als darstellender Sänger auf der Bühne rausgehauen hat, sind jenseits jeglicher Ethik. Ich kann darin weder Übertreibungskunst noch Beleidigungswettbewerb erkennen.

    Ich selbst halte nicht viel von dieser Gossensprache, die sich als Kunst verkauft.

    "Kann sein kann nicht sein, dass er es authentisch meint.

    Spielt doch keine Rolle, denn die Fans von Bushido nehmen die Texte auf und erzeugen vornehmlich bei labilen Jugendlichen ein homophobes Klima. Und dort beginnt wahre Homophobie. Durch solche Texte der sog. Übertreibungskunst kommt es in der Öffentlichkeit immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen. Das ist das Ergebnis dieser angeblichen Kunst und hat nichts mit menschlichem, verantwortungsvollem Handeln zu tun.

    Ich schließe mich voll der Meinung von #16 Biedermann an, der es sehr gut ausgedrückt hat:

    >Ich sehe da ein paar Unterschiede. Romanautoren stellen ihre Kunstfiguren nicht selbst auf Bühnen dar. Sie greifen einander nicht als "Kunstfiguren" an. Sie werden selten von ihren Fans mit ihren Kunstfiguren verwechselt oder gleichgesetzt. Sie lassen nicht als Regelfall allzu bereitwillig zu, dass man sie auch privat mit ihrer Kunstfigur identifiziert oder fördern das auch noch.<
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