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Einzelkommentar zu:
"Wir müssen uns mit dem radikalen Islamismus beschäftigen"


#4 geffiederersteAnonym
  • 09.11.2020, 22:28h
  • Es war irgendwann um 2006 herum, da gab es in Berlin den Versuch, von lsbti Seite aus mit den islamischen Verbänden in Kontakt zu kommen. Es gab dann auch mal freundliche Einladungen in diese Moschee am Tempelhofer Feld, die freudig angenommen und mit viel Jubel von der lokalen Presse als Durchbruch der Annäherung beschrieben wurde. Bis dann langsam deutlich wurde, dass die islamischen Würdenträger keinen Zentimeter von ihren Positionen abrücken würde, die Verdammung der Homosexualität blieb, nun aber mit einem freundlichen Lächeln und der EInladung an die armen Sünder, auf den richtigen Weg zu kommen. Einer der Höhepunkte war dann, als ein junger Iman dieser Moschee bei einer Podiumsdiskussion im Moviemento in tiefsten linken Kreuzberg ebenso freundlich lächelnd seine stockkonservativen Sprüche vom Stapel ließ. Hach was waren die Berliner Politschwulen vorher aufgeregt, dass sich so ein charismatischer, junger Würdenträger mit ihnen auf eine Bühne setzte. Das Ende war dann ernüchternd.
    Es wurde dann bald sehr still um die große Annäherung, man sie ad acta gelegt, ohne diesen Vorgang nochmal zu reflektieren, sondern sich eher still und heimlich aus der unangenehmen Affäre gezogen und fortan alles als islamophob gegeißelt, was nur leiseste Kritik wagte.

    Heutzutage gibt es unter dem Namen "Intersektionalität" einen erneuten Aufguss. Mir ist das unterdessen zu blöd.

    Ich bin unterdessen der Meinung, dass der Islam nicht reformierbar ist, denn die Nichtreformierbarkeit ist Teil des Wesenskerns. Es wäre höchstens zu wünschen, dass die Religion weniger eine Rolle spielt, das wäre dann aber keine Reform sondern ein Verblassen. Und danach sieht es ja bei Gott momentan nicht aus.
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