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Kommentare zu:
Würdige Trauerfeier für Thomas L. in Krefeld


#1 gayflecktarnhoseProfil
#2 AtreusProfil
  • 14.11.2020, 15:21hSÜW
  • Was mir hier defintiv fehlt, ist dieselbe Inbrunst, mit der Lindner, Klingbeil, Roth, Özdemir, Ziemiak, Steinmeier, Esken und Co. ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten, wie es nach der Ermordung des frz. Lehrers der Fall war. Nun könnte man 5,5 Std. Autofahrt von Berlin nach Krefeld für das demonstrative Fehlen der A-Liga politischer Prominenz ins Feld führen, nur ramponiert Ulle Schauws dieses Argument, die ihren Arbeitsplatz ebenfalls im Bundestag hat aber anwesend war. Die Stille durch fehlende Beiträge in Twitter, Zeitungen, TV-Nachrichten oder dem Radio, die ohne Aufwand und seuchenkonform möglich gewesen wären, belegt leider, dass ein Lehrer aus Frankreich mehr Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Empathie erfährt, als ein Deutscher aus dem Ruhrpott.

    Ob die sexuelle Orientierung des deutschen Terroropfers hier den Ausschlag gibt, kann ich nur vermuten, aber so oder so ist das Missverhältnis in der Reaktion auf zwei identische Morde, beide durch Islamisten mit Messern begangen, äußerst verstörend und ein katastrophales Signal an die deutsche Bevölkerung und ihre LGBTQ's.
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#3 gatopardo
  • 14.11.2020, 16:29h
  • Antwort auf #2 von Atreus
  • Es hat mich überrascht, dass der Erstochene schwul war ,da über diese Tatsache in deutschen Medien anfangs gar nicht informiert wurde, oder so wenig, dass ich es über die Parabolantenne nicht mitbekommen habe . Es hat mich auch gewundert, dass bei Euch über den enthaupteten franz. Lehrer wesentlich mehr berichtet wurde, als über den Messerstecher und sein Opfer in Dresden. Aus welchem Grund auch immer.....
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#4 Homonklin_NZAnonym
  • 15.11.2020, 15:20h
  • Grade bei Reden zu einer Trauerfeier sollte man doch wenigstens bei der Wahrheit bleiben, und nicht neue Verharmlosungsversuche anstrengen:

    ""Gewalt sei "kein Merkmal einer Religion", so Meyer.""

    Da muss er die Glaubensgrundsätze des abrahamitischen Religionenkomplex aber noch mal mit gut geputzter Brille durchgehen.
    Gewalt gegen Frauen, gegen Andersdenkende, Andersglaubende, Glaubensfreie, Andersfühlende, gegen Kinder, gegen andere Ethnien und Kulturen. Davon quellen Religionen über. Warum wird versucht, das einfach wegzublenden? Will man so ein mögliches Tatmotiv weg leugnen?

    Gut möglich, dass das Tatmotiv in dem Fall Religion und aus Religion hervor gezogene Schlüsse zum Ursprung hatte. Gerade der religiöse Extremismus verdammt LGBTIQ* zum Hassobjekt, neben so einigem anderen. Mussten LGBTIQ* unter dem Hass und der Gewalt durch Religionen noch nicht lange genug leiden?

    Kein cm Stockholmsyndrom zugunsten Religionen.
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#5 Ralph

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