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Einzelkommentar zu:
Eine beispiellose Hetzjagd gegen Schwule in der jungen BRD


#5 zundermxeAnonym
  • 15.11.2020, 14:27h
  • Dein Artikel zeigt für mich den roten Faden bis in unsere Gegenwart.
    Wie wichtig es ist zu wissen, zu erinnern und zu benennen.
    Für die Opfer, für uns und für alle, die auch gegenwärtig noch in der Schnittmenge sind.
    Lieben Dank dafür!

    Täter und die, die ermöglichen und geschehen lassen können den leider immer noch sehr aktuellen Bezug zur Geschichte verdeutlichen und helfen den Ist-Zustand einzuordnen.

    Ob nun ein Schäuble das Gedenken queerer NS-Opfer blockiert, AKK ihre Witze macht, Merz die Gleichsetzung von Homo- und Pädosexualität betreibt, Gewalt und Opfer buchstäblich totgeschwiegen werden, Kirchen ausgrenzen und hetzen, vor Verfassung und Gesetz eben weiterhin nicht alle gleich sind, zu viele Politiker*innen queere Anliegen als Luxusthemen von rot-grünem Gender-Gaga ignorieren oder sogar diffamieren, ...

    Dies alles ist weiterhin und wieder gefühlte Normalität in 2020 mit wenig Aussicht auf baldige und nachhaltige Verbesserung und ist umso beschämender, je mehr wir uns die Geschichte in Erinnerung rufen.
    Es bleibt viel zu tun.

    In den frühen 90ern durfte ich einen schwulen Überlebenden der NS- und Adenauerzeit kennenlernen.
    Auch im Alter noch fast unfassbar lebensfroh und sehr charmant.
    Seine (für mich) Kernaussage damals über sein Leben und meine Stadt schockt und berührt mich bis heute.
    Zurück aus dem Lager waren sie fast alle noch und wieder da, die Denunzierer, die Täter und die guten Bürger - in Amt und Würden als sei das Vergangene nie geschehen.
    Denke ich heute an Arthur, finde ich immer noch bemerkenswert, dass er trotz allem dem Hass in seinem Leben keinen Platz gelassen hat.
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