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Kommentare zu:
"Abwertende und diskriminierende Haltungen dürfen in der Kirche keinen Platz haben"


#1 mesonightAnonym
  • 16.11.2020, 08:27h
  • Wenn ich den Latzel sehe, läuft es mir eiskalt den Rücken runter, der Typ hat was total aggressives und bösartiges an sich. Der wird sicher nur wieder eine Abmahung bekommen.
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#2 FinnAnonym
  • 16.11.2020, 08:28h
  • "Abwertende und diskriminierende Haltungen dürfen in der Kirche keinen Platz haben"

    Dann soll die eveangelische Kirche schon mal mit gutem Beispiel vorangehen und die Ehe öffnen - in allen Gemeinden. Also keine "Segnungen" oder andere Diskriminierungen, sondern echte Gleichstellung. Denn alles andere ist weiterhin "abwertend und diskriminierend".

    Wenn das alles nicht nur wieder mal Blabla ist, um die Kirchenaustrittswelle zu stoppen, sondern wirklich ernst gemeint sein soll, dann müssen den Worten auch Taten folgen. Alles andere ist unglaubwürdig.
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#3 Taemin
  • 16.11.2020, 12:14h
  • Sowohl die Aussage aus der EKD-Führung als auch die aus Latzels eigener Gemeinde sind ekelhafte Heuchelei. Dass das Gegenteil von dem wahr ist, was da behauptet wird, erkennt jeder Beobachter. Hetze hat ihren Platz in der Kirche, und Achtung vor der Menschenwürde kennt besagte Gemeinde nicht.
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#4 MitAuslassungAnonym
  • 16.11.2020, 12:47h
  • "Wir begegnen ausnahmslos jedem Menschen gleich welcher Herkunft, Geschlechtes, Alters oder Religion mit Wertschätzung, Respekt und Nächstenliebe."

    Nochmal genau lesen. Merkt Ihr was? Da fehlt was in der Aufzählung. Und das ist bestimmt kein Zufall.

    Also lasst Euch nicht an der Nase herumführen.

    Es ist schon schlimm genug, dass der Oberchef da explizit drauf hinweisen muss.
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#5 Homonklin_NZAnonym
  • 16.11.2020, 13:27h
  • Na, die wollen unbedingt weiterhin gebraucht werden und die Entsoldung absichern. Nur dann fressen sie mal Kreide. Vor allem rund um das Jahresendflügelfigurenfest. Da drücken sie die Tränendrüse, singen in silbernen Zungen über modrigem Pech

    ""Abwertende und diskriminierende Haltungen dürfen in der Kirche keinen Platz haben""

    Man merkt deutlich, warum Kirche etwas mit Glauben (können) zu tun hat. Es reicht nicht aus, Kreide zu fressen, sobald der zuvor verkündete Hass euch Knilchen aus Spiegeln entgegen schlägt. Werft mal eure Märchenbücher raus, aus denen ihr lernt, wie man diskriminiert und verachtet , und macht was Anständiges, indem ihr arbeiten geht, anstatt Stuss zu labern.
    Ehrliche Arbeit würde manchen Gardinenkleidchen-Knilch von seinem Hochmut "heilen" können. Für ehrliche Arbeit kanns dann auch Geld geben, aber nicht dafür, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr von Nächstenliebe daher schwafelt.
    Wenn die Leute gnädig sind, könnt ihr schon in 1490 Jahren mit einer zögerlichen neutralen Anrede rechnen. Das wäre dann richtig früh. In den Stand eines redlichen Menschen erhebt man euch ggf. 500 Jahre später. Wenn ihr dann töfte werdet. Oder auch nicht. Das hängt ganz von den Launen freier Menschen ab.
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#6 PetterAnonym
  • 16.11.2020, 13:57h
  • Antwort auf #2 von Finn
  • Volle Zustimmung!

    Wenn man gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe verweigert, ist das auch Diskriminierung. Wenn Menschen nicht die gleichen Rechte haben, ist das per definition Diskriminierung.

    Solange die also nicht in allen Gemeinden die Ehe öffnen, also selbst diskriminieren und abwerten, brauchen die auch nichts zu labern, dass Diskriminierung und Abwertung keinen Platz hätte. Das ist reines Marketing-Gerede, das mit der Realität nichts zu tun hat.
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#7 zundermxeAnonym
  • 16.11.2020, 16:25h
  • EKD, Bremische Landeskirche, Ratsherr, Gläubige...
    ihr habt schon jetzt auf ganzer Linie unumkehrbar verlorenen.
    Völlig egal, wie der Prozess läuft. Indem ihr euren Latzel im Amt und weiter predigen lasst, zeigt ihr euer Verständnis von Liebe, Akzeptanz und Demokratie sowie den aktuellen Zustand eurer Kirche und somit eurer Religion.
    Katastrophal, überflüssig und bis ins Mark menschenverachtend.
    Wer als Arbeitgeber oder Gläubiger ein Gerichtsverfahren braucht um derart klarst bösartige und hasserfüllte Aussagen im reinsten Göbbels-Jargon als solche zu begreifen und eben nicht sofortige Konsequenzen zieht, begibt sich bereitwillig auf eben genau die selbe Stufe.
    Wir schreiben 2020 und das Mittelalter ist noch längst nicht beendet.
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#8 KaiJAnonym
  • 16.11.2020, 23:19h
  • Es scheint mir so zu sein, dass Latzel, seine Amtstätigkeit nur deshalb ruhen lassen muss, damit er sich und die Kirche während der Prozesstage nicht noch durch weitere Äusserungen belastet. Die Straftatmerkmale der Volksverhetzung sind dabei schon längst erfüllt. Dass die Kirche Latzel nicht schon vorher absolut in seiner Tätigkeit bei ihr gestoppt hat, kann für die dort Verantwortlichen auch nicht ohne strafrechtliche Relevanz bleiben.
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#9 brlspcAnonym
  • 17.11.2020, 10:42h
  • Interessiert es echt noch Menschen, was diese Popen zu sabbern haben?

    Scheint irgendwie ein Phänomen im westlichen Teil der Republik...
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#10 Leeres GeredeAnonym
  • 17.11.2020, 10:45h
  • Würde die Kirche es ernst meinen, würde sie Hassprediger fristlos entlassen.

    Und dann diese faulen Ausreden:
    ""Das liegt im Entscheidungsbereich der Bremischen Landeskirche und ist abhängig von der Rechtslage.""

    So wird der schwarze Peter ständig von einer Stelle zur nächsten weitergereicht, weil sich alle vor einer Entscheidung drücken. Und am Ende bleibt dann alles wie es war, weil sich keiner zuständig fühlt.

    Wenn jemand zu Mord aufruft (und nichts anderes ist eine Aussage wie Homosexuelle seien "todeswürdig") muss das sofort Konsequenzen haben. In einer normalen Gesellschaft braucht man gar nicht zu überlegen oder zu warten, was andere sagen, um die Grundüberzeugung zu teilen, dass Mordaufrufe gar nicht gehen.

    Aber die Kirche sieht das wohl anders.

    Da hilft nur Kirchenaustritt - je mehr, desto besser.
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#11 gayflecktarnhoseProfil
  • 17.11.2020, 12:53hBremen
  • Diese Ev.Kirche in Bremen ist doch genauso verlogen und LGBTQI-feindlich eingestellt wie die
    Katholische, den sonnst hätten sie diesen Hass-Prediger längst seines Postens enthoben statt immer wieder mit fadenscheinigen Argumenten
    diesen Volltrottel ins rechte Licht zu stellen damit er
    seine Hass-Argumente weiter verbreiten kann.
    Ich befürchte nur das der kommende Prozess
    vor Gericht auch sehr schnell beendet ist und man
    ihm sagt: "Du, du das tut man aber als Pastor nicht"
    Und damit hat dann die Kirche das erreicht was sie
    wollte.
    Sicherlich gibt es auch in Bremen einige Pastoren
    die dieses Spielchen nicht mitmachen, aber letztlich
    bestimmt die Kirche wie immer.
    Sind wir uns doch darüber im klaren , das die Justiz
    in Deutschland auch nicht gerade sehr wohlwollend
    den Homosexuellen gesonnen ist. Ansonsten
    würden die Übergriffe auf Homosexuelle nicht
    so zunehmen. Und die Politik, Kirchen u. EU
    schauen zu ( wie in Polen und Ungarn ), sie sind eben homophob.
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#12 LächerlichAnonym
  • 17.11.2020, 18:43h
  • >>>>> Latzels Gemeinde: "Wir legen Wert auf eine respektvolle Kommunikation" <<<<<

    Ich lach mich schlapp...

    Die stehen zu jemandem, der Besucher legaler Demos als Verbrecher verunglimpft und der Homosexuelle als "todeswürdig" bezeichnet.

    Und dann fordern die respektvolle Kommunikation...

    Selbst wenn der sich in Zukunft mäßigt, wissen wir alle, wie der wirklich denkt und dass er nur Kreide frisst, um rechtlichen Sanktionen zu entgehen und weiter hetzen zu können - nur halt etwas verklausulierter.
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#13 Julian SAnonym
  • 18.11.2020, 09:39h
  • -----------------------------
    Trotz seiner menschenverachtenden Äußerungen und der Anklage durfte der Pastor in seiner Kirche zunächst weiterpredigen (queer.de berichtete). Erst Anfang November vereinbarte der Kirchenausschuss laut "Weser-Kurier" mit Latzel und seiner Gemeinde, dass er vom 9. November bis 6. Dezember seine Amtsgeschäfte ruhen lässt.
    -------------------------------

    1. Wenn jemand solche Aussagen wie "todeswürdig" tätigt, dann sollte er sofort suspendiert werden und nicht erst mal weiter seinen Hass verbreiten dürfen und erst mal andere Gerichte abgewartet werden sollen.

    Unabhängig von dem, ob das auch vor einem Zivilgericht verurteilt wird oder nicht, sollte man sich fragen, ob man solche Leute als Vertreter der eigenen Organisation sehen will oder nicht.

    2. Aber selbst wenn man abwartet, was ein Gericht dazu sagt, sollte man ihn bis zu diesem Urteil erst mal nicht mehr weiterpredigen lassen und nicht nur mal einen knappen Monat.

    Daran sieht man, dass es der evangelischen Kirche gar nicht wirklich darum geht, solche Hetze zu verhindern, sondern nur darum, den Marketing-Schaden zu begrenzen. Ernst gemeint sind deren Aussagen also nicht.
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#14 mmmmAnonym
  • 20.11.2020, 22:16h
  • das wahre problem ist die bibel. solange mensche diese buch als was besonderes betrachten, wird die lgbt phobie existieren. oder wollen wir jetzt mein kampf andres interpretieren?
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