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Mit 76 Jahren

Udo Walz ist tot

Der Star-Frisör ist zwei Wochen nach einem Diabetesschock gestorben.


Udo Walz war der bekannteste Haarkünstler Deutschlands (Bild: Philipp von Ostau / wikipedia)

  • 20. November 2020, 15:29h 29 2 Min.

Der Prominentencoiffeur Udo Walz ist tot. Walz starb am Freitag im Alter von 76 Jahren in Berlin, wie sein Lebenspartner Carsten Thamm-Walz der "Bild"-Zeitung sagte. "Udo ist friedlich um zwölf Uhr eingeschlafen", sagte Thamm-Walz dem Blatt. Vor zwei Wochen habe Walz einen Diabetesschock erlitten, danach sei er ins Koma gefallen.

Der Tod des Friseurs wurde aus seinem Umfeld am Nachmittag auch der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Walz hatte seit rund 30 Jahren an Diabetes gelitten. Erst vor knapp zwei Monaten wurde bekannt, dass Walz seit einer Fuß-Operation auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Der in Waiblingen bei Stuttgart geborene Walz galt als einer der bekanntesten Frisöre in Deutschland. Zu seinen Kundinnen zählte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), für die er auch im Wahlkampf 2013 warb (queer.de berichtete). Nach der Friseurlehre in Stuttgart arbeitete Walz zunächst in der Schweiz und schnitt Stars wie Marlene Dietrich oder Romy Schneider die Haare, ehe er in den 1960ern nach Berlin zog. Dort betrieb er zuletzt drei Salons – zusätzlich zu einem in Potsdam und einen auf Mallorca.

Walz hatte Gastauftritte in Serien wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und "Notruf Hafenkante", sprach im Film "Mein wunderbares West-Berlin" über die Hauptstadtszene, war Gast in zahlreichen TV-Shows und beliebter Interview-Partner. Mit seinen Äußerungen zur gleichgeschlechtlichen Ehe hatte Walz zugleich immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. 2004 sagte er etwa in einer Fernsehsendung: "Auch wenn ich mir jetzt Feinde schaffe: Ich finde, zwei Männer können nicht heiraten. Heiraten hat ja auch mit Kindern und mit Fortpflanzung zu tun" (queer.de berichtete). Vergangenes Jahr wiederholte er diese Aussage: "Ich finde, dass nur ein Mann und eine Frau heiraten sollten, wenn sie eine Familie gründen wollen", so Walz damals gegenüber "Bild" (queer.de berichtete).

Privat lebte Walz seit einem Vierteljahrhundert mit Carsten Thamm-Walz zusammen. Er hatte sich mit seinem 26 Jahre jüngeren Freund 2008 verpartnert (queer.de berichtete).

Walz' letzter Facebook-Eintrag vor sechs Tagen lautete: "Bleibt gesund & happy Weekend". (AFP/cw)

Bleibt gesund & happy Weekend ?? #stayhealthy #staysafe

Posted by Udo Walz on Saturday, November 14, 2020
Facebook / Udo Walz
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#1 Tunte scandalösAnonym
  • 20.11.2020, 19:13h
  • Der Herr von "einmal waschen und legen" sagte:
    Ich bin gegen die Ehe von zwei Männern. Heiraten hat auch mit Kinder und Fortpflanzung zu tun. Er hat überhaupt nicht überlegt, dass einige Hetero-Eheleute heiraten und keine Kinder haben wollen, und keine Kinder bekommen können.Selbst war er verpartnert. Welch ein Widerspruch zu seiner Aussage. Von seinen veröffentlichen vielen Bildern finde ich ihn im Bayern-Look am zutreffenden. Es gab auch ein Herr Sedlmayer,er zeigte sich oft im Bayern-Look, ganz intim ließ er sich in einem zugebundenen Sack verprügeln.
    Die Wirklichkeit sieht meist anders aus als wie sie dargestellt wird.
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#2 LarsAnonym
  • 20.11.2020, 21:39h
  • Antwort auf #1 von Tunte scandalös
  • Das ist kein Widerspruch. Das deutsche Recht kennt heute nur Ehe oder Nicht-Ehe. Herrn Walz hätte eine Partnerschaft genügt. Wie er zum Adoptionsrecht stand, weiß ich nicht. Ginge es ihm um die Rechte, oder den Namen der Partnerschaft? Man muss aber sagen, dass er 7 Patenkinder hatte.
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#3 SaftlarsAnonym
  • 21.11.2020, 00:35h
  • Antwort auf #2 von Lars
  • Schwurbel, schwurbel, schwurbel, vernebel, blablabla ...
    Die Aussage von Walz ist eindeutig: Keine Ehe für Schwule. Punkt.

    Du machst dich lächerlich.
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