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1Live Krone

Felix Jaehn ist der beste deutsche Dance Act

Der bisexuelle DJ Felix Jaehn ist weiter auf Erfolgskurs: Bereits zum zweiten Mal in Folge sicherte er sich Deutschlands wichtigsten Popmusik-Radiopreis.


Felix Jaehn freut sich sichtlich über den Preis (Bild: WDR)

  • 23. November 2020, 15:47h, noch kein Kommentar

Felix Jaehn hat am Samstag vom Westdeutschen Rundfunk die "1Live Krone" als "Bester Dance Act" erhalten. Bereits im Vorjahr hatte der 26-jährige Hamburger den Publikumspreis dieser Kategorie, die damals zum ersten Mal vergeben worden war, gewonnen. Dieses Jahr setzte sich Jaehn gegen die ebenfalls nominierten Purple Disco Machine, Topic, Vize und Robin Schulz durch.

"Leute, ich bin heute morgen um fünf Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr pennen, weil ich so aufgeregt war. Endlich mal wieder ein geiles Event und eine Bühne", so bedankte sich Jaehn bei der Preisübergabe. Dieses Jahr fand erstmals seit dem Start des Awards im Jahr 2000 keine Gala mit Publikum statt, sondern die Verleihung wurden in einem sechstündigen Online-Livestream aus den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd übertragen, bei dem Moderator*innen und Künstler*innen soziale Distanz wahrten.

Jaehn hatte bereits Ende 2014 als 20-Jähriger seinen ersten Welterfolg mit einem Remix des Songs "Cheerleader" des jamaikanischen Sängers Omi. Das Lied schaffte es nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den ersten Platz, sondern auch in den für Popmusik wichtigen Märkten in Großbritannien und den USA. Danach folgten weitere Hits wie "Ain't Nobody (Loves Me Better)" in Kooperation mit der britischen Popsängerin Jasmine Thompson und "Stimme", das Jaehn mit dem deutschen Superstar Mark Forster aufgenommen hatte.

2018 sorgte Jaehn für Schlagzeilen, als er sich als bisexuell outete (queer.de berichtete). Er erklärte damals, das Coming-out habe etwas Befreiendes. Im Mai diesen Jahres berichtete er außerdem in einem Interview mehr Details über sein Privatleben und erzählte, dass er "kein Bock mehr auf One-Night-Stands" habe (queer.de berichtete). Zudem sprach er im August darüber, dass er wegen seiner lange versteckten Bisexualität und dem enorme Leistungsdruck Panikattacken gehabt habe – inzwischen habe er die Selbstzweifel aber besiegt (queer.de berichtete).

Weitere wichtige Preise bei der "1Live Krone": Als beste Band wurde die Berliner Musikgruppe Seeed ausgezeichnet, den Preis als beste Künstlerin erhielt Lea, bester Künstler wurde Fynn Kliemann. Mark Forsters "Übermorgen" wurde als beste Single geehrt. (cw)