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Gesundheit

Bronchitis – einer Ansteckung richtig vorbeugen

Wie können Sie die Ansteckung mit einer Bronchitis vermeiden? Lesen Sie jetzt alles rund um Vorbeugung und Immunstärkung!


Mit den kühleren Temperaturen steigt auch das Risiko einer Erkältung oder Bronchitis (Bild: nastya_gepp / pixabay)
  • 25. November 2020, 08:44h, noch kein Kommentar

Es ist wieder ungemütlich kalt draußen. Das bedeutet nicht nur Kuschelwetter, sondern auch, dass die Viren Hochsaison haben. Somit steigt auch das Risiko, an einer Erkältung oder Bronchitis zu erleiden. Mit einigen Regeln lässt sich jedoch die Ansteckung mit einer Bronchitis innerhalb der Partnerschaft vermeiden.

Bronchitis mit Abstand vorbeugen

Eine Bronchitis wird vor allem über die Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Partnerschaftliche Nähe und Zärtlichkeit machen es den auslösenden Viren also besonders einfach. Damit die Bronchitis tatsächlich ansteckend ist, muss eine bestimmte Zahl an Erregern übertragen werden, um eine Infektion auszulösen. Diese Infektionsschwelle ist umso leichter erreicht, je länger und näher sich die Partner*innen kommen.

Besonders beim Niesen, Schnäuzen oder Sprechen gelangen die Viren in die Umgebung. Enges Kuscheln mit langen Gesprächen und Küssen sollte aus diesem Grund für einige Tage tabu sein.

Deshalb heißt die Devise: Abstand halten. Das muss nicht heißen, dass die kranken Partner*innen allein im Bett versauern müssen. Weit kommen die Viren in der Regel nicht, auch wenn die Bronchitis prinzipiell ansteckend ist. Ein bisschen Abstand reicht oft schon und vermittelt immer noch ein Gefühl von Nähe und des nicht Alleinseins.

Mit Hygiene einer Bronchitis vorbeugen

Um die Ansteckung mit einer Bronchitis zu vermeiden, helfen auch grundlegende Hygieneregeln. Dazu gehört, nicht einfach frei in den Raum zu niesen und die Keime so weit zu verteilen. Niesen ins Taschentuch oder die Armbeuge fängt viel von der Keimlast ab.
Kleine Virenschleudern sind die Taschentücher, wenn die Betroffenen gleichzeitig Schnupfen haben. Diese sollten deshalb nicht nur zeitnah den Weg in den Mülleimer finden – sie sollten zudem nicht auf häufig berührten Oberflächen liegen.

Im Alltag passiert es außerdem schnell: Eine benutzter Löffel oder eine Gabel wird von einer anderen Person verwendet. Auch über diesen Weg ist eine Bronchitis ansteckend. Getrenntes Besteck für die Zeit der Infektion ist deshalb sinnvoll.

Einer Bronchitis mit Immunstärkung vorbeugen

Wer selbst ein starkes Immunsystem hat, macht es den Erkältungsviren und damit den Ursachen einer Bronchitis schwer, sich einzunisten. Wie ansteckend die Erkrankung ist, hängt nämlich auch von der Schlagkraft des Immunsystems ab. Ist es richtig fit, kommt es mit deutlich höheren Keimzahlen zurecht als eine angeschlagene Immunabwehr. So stecken sich Partner*innen nicht automatisch an, obwohl die Viren im Haushalt zirkulieren.

Für ein gestärktes Immunsystem braucht es nicht einmal besondere Anstrengungen. Ein gesunder Lebensstil mit abwechslungsreicher Ernährung und ausreichend Bewegung reicht oft schon, um einer Bronchitis vorzubeugen. So sichern Sie die Versorgung mit notwendigen Vitaminen und wichtigen Mineralien wie Zink. Darüber hinaus empfiehlt sich zur Immunstärkung auch ein Besuch in der Sauna, Wechselduschen oder Kneippen.

Weitere Tipps: Ansteckung mit einer Bronchitis vermeiden

Auch wenn Partner*innen den direkten Kontakt zu Erkrankten vermeiden, sind sie einer erhöhten Virenkonzentration ausgesetzt. Die erste Barriere gegen eine Infektion sind dann die Schleimhäute des Mund-, Nasen- und Rachenraumes. Wer diese pflegt, unterstützt damit also auch die Abwehr der Bronchitis. Vorbeugen heißt in diesem Fall, die Schleimhäute feucht zu halten.

Das ist vor allem im Winter bei sehr trockener Heizungsluft wichtig. Zum einen lässt sich die Luftfeuchtigkeit durch eine Schale Wasser auf der Heizung erhöhen. Zum anderen eignet sich die Inhalation von Dampf hervorragend für eine gezielte Befeuchtung der betroffenen Schleimhautpartien. Wer außerdem noch ausreichend trinkt – rund 2,5 Liter am Tag – führt dem Körper auch von innen genug Flüssigkeit zu, um die Schleimhäute feucht zu halten.

Raucher*innen können ihre Schleimhautbarriere ebenfalls schützen und einen Rauchstopp einlegen. Tun das Partner*innen gemeinsam, zumindest für die Zeit der Erkrankung des oder der anderen, vermeiden sie zusätzlichen Stress für dieses Schutzsystem. Das "Rauchverbot" gilt übrigens ebenfalls für Passivraucher. Auch diese Inhalation von Zigarettenrauch beeinträchtigt die Abwehrkräfte der Schleimhaut. (ak)