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Kommentare zu:
Schwuler Unternehmer ist neuer Gesamtmetall-Chef


#1 FliegenAnonym
  • 27.11.2020, 10:14h
  • ...GLÜCKWUNSCH!!! UND DIE MENSCHLICHKEIT IN DIESEM AMT NICHT VERGESSEN!!! SCHWABENPOWER ;-)
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#2 saltgay_nlProfil
  • 27.11.2020, 19:26hZutphen
  • Nur mal so als Nebenbemerkung für die Jubler hier. Der Herr Dulger hat sich bereits im Deutschlandfunk dahingehend geäußert, dass er die Lohnnebenkosten deckeln will, weil sie für den Wirtschaftsstandort Deutschland eine zu große Belastung wären. Wobei die Lohnkosten (incl. Lohnnebenkosten) immer niedriger werden durch die hohe Produktivität und weit unter 25% liegen.

    Das wird alle armen Schwulen bestimmt trösten. Die Leiharbeiter, Niedriglöhner, alles die, welche durch Corona in Existenznöte gebracht wurden. Eine schöne Weihnachtsbotschaft voller gayler Hoffnung. Wissen Sie doch jetzt, dass es "Einer von Uns" ist, der dafür sorgt, dass sie weiterhin die Verlierer sein werden und sich später mit Mickerrenten oder gar nur der Hilfe zum Lebensunterhalt ein Dasein an der Armutsgrenze leisten werden können.

    Das sind doch tolle Aussichten - oder? Merke: auch ein schwuler Spitzenmanager des BDA ist deshalb kein besserer Mensch weil er schwul ist, sondern er bleibt ein mieser Ausbeuter.

    Die rosa Brilla darf jetzt abgesetzt werden.
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#3 total anonymAnonym
  • 27.11.2020, 21:53h
  • Wenn ich das lese, was hier oder auf der Facebook-Site von Queer so erzählt wird. Als ob Gesamtmetall an Armut und Ausbeutung schuld wäre. Also mal ehrlich, wenn jemand arm ist, dann sind die Chancen schlecht, dass er/sie Mitarbeiter|in eines Unternehmens ist, der/die vom Gesamtmetall-Chef vertreten werden. Die zahlen schließlich normalerweise Metall-Tarif und das ist ja einer der höchsten Tarife, die wir hier in Deutschland haben.
    Anstatt sich zu freuen, dass man nun eine Person mehr hat, die im Rampenlicht steht und ganz öffentlich auch zu seiner Homosexualität steht, wird gleich gemosert.
    Wir brauchen Rolemodels, damit auch die jungen und unsicheren Schwulen und Lesben während ihres Coming Outs sehen, dass man in dieser Gesellschaft auch als homosexueller Mensch selbst in solche Prestigeämter gewählt wird.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 28.11.2020, 01:03hFrankfurt
  • Lieber ein heterosexueller Chef, wenn er dafür was gegen den Klimawandel unternehmen würde. Da sind wir uns doch hoffentlich einig.
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#5 ClarissaAnonym
  • 28.11.2020, 01:51h
  • Gegen Klimaschutz, neoliberal, unsozial, aber egal, Hauptsache schwul.

    Identität statt Ideen gibt es also nicht nur links, das gibts auch rechts. Wie beruhigend. Danke für die Aufklärung.
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#6 Wo dennAnonym
#7 So issesAnonym
  • 28.11.2020, 08:01h
  • Antwort auf #2 von saltgay_nl
  • Wie peinlich ist das denn: Anstatt sich zu freuen dass Einer von uns eine Schlüsselposition besetzt wird gleich wieder die Ausbeuter-Keule geschwungen. Hör auf dich zu bejammern, Krempel die Ärmel hoch und ändere aktiv was an deiner Situation. Dann belegst du vielleicht bald eine Schlüsselposition und kannst was ändern. Das Jammern im Netz hilft niemand.
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#8 ZenkimausAnonym
  • 28.11.2020, 09:07h
  • An alle jubelierer und Fähnchenschwienger . Er ist und bleibt der Cheflobbyist und neoliberal. Er will die sozialen Errungenschaften weiter beschneiden. Es ist mir total egal wer mit wem ins Bett geht, er ist und bleibt ein Kapitalist mit Ideen von gestern.
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#9 zundermxeAnonym
  • 28.11.2020, 09:09h
  • Antwort auf #7 von So isses
  • Wie peinlich ist das denn:...

    Gibst du hier vollkommen un- oder ganz absichtlich den Verstehnix und Ignorierfix?
    Um dann noch eben jenes neoliberale Geschwätz abzuspulen, dass vor dir schon wer als abstrakten Kampfbegriff verkommentiert hatte?!

    Mir persönlich gefällt es, dass ein offen schwuler Mann jenseits von Politik und Unterhaltung einen prominenten Posten hat. Insbesondere für den Menschen, der hinter der öffentlichen Person steckt.
    Das sollte mMn aber weder dazu führen, dass wir wen in Gänze einfach nur kritiklos toll finden oder ihn vorab pauschal abstrafen.
    Dieses Verhalten der frühen Kindheit haben hoffentlich die meisten von uns auf dem Schulhof gelassen.
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#10 Ralph
  • 28.11.2020, 12:55h
  • Es geht doch hier nicht um inhaltliche Positionen dieses Mannes, sondern ausschließlich um die Tatsache, dass einer der großen Industrieverbände in Deutschland kein Problem mehr damit hat, einen offen schwul lebenden Unternehmer an die Spitze zu wählen. Aus dem selben Grunde ist es sehr erfreulich, dass Jens Spahn Minister ist und Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister war. Schwulsein ist nicht mehr der Karrierekiller schlechthin und nicht mehr der perfekte Skandalaufhänger, so wie das früher war und viele von uns es noch miterlebt haben. Darum und nur darum geht es hier. Die Vorstellung, dass ein Schwuler nur dann in einer Führungsposition akzeptabel sei, wenn er in Personalunion bester Mensch auf Erden ist - das ist doch Unfug.
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#11 goddamn liberalAnonym
#12 TheDadProfil
  • 28.11.2020, 14:09hHannover
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • ""Lieber ein heterosexueller Chef, wenn er dafür was gegen den Klimawandel unternehmen würde. Da sind wir uns doch hoffentlich einig.""..

    Garantiert nicht !
    Denn "wirtschaftliches Engagement" gerade in Sachen Klimawandel allein auf die Sexuelle Identität zu subsumieren ist bestenfalls absurd !

    Was nutzt Dir denn ein "heterosexueller Chef" der dann noch ein "klima-freundliches Produkt" produzieren läßt, aber die Grundstoffe dafür aus Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Abholzung der Regenwälder oder ähnlichem Unfug stammen ?
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#13 TheDadProfil
  • 28.11.2020, 14:17hHannover
  • Antwort auf #8 von Zenkimaus
  • ""Er ist und bleibt der Cheflobbyist und neoliberal.""..

    Das Gegenmodell zu einem "Präsidenten des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall" ist dann der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall..

    Ebenfalls ein Lobbyist..
    Und dieser Jörg Hoffmann hat nicht mal einen mit einem Metall-Beruf verwandten beruflichen Abschluß..
    Also ein Lobbyist der ersten Güte..

    "Lobbyismus" ist also immer nur dann negativ konnotiert wenn man davon nicht selbst profitieren kann !
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#14 IndihunkAnonym
  • 29.11.2020, 10:46h
  • Ich weiß nicht, was es da groß zu beglückwünschen gibt1 Es gibt zwei Dinge, die mich an der Sache sehr stören:

    Der Herr war jahrzehntelang mit einer Frau verheiratet, also gibt es folgende Möglichkeiten:

    1. Es war eine Scheinehe in beiderseitigem Einverständnis. Sollte das der Fall sein: Dann ist alles ok.

    2. Es war nur von seiner Seite aus eine Scheinehe, seine Exfrau wusste nichts davon. Sollt das der Fall sein, dann hat er nicht nur sich selbst jahrzehntelang belogen, sondern auch seine Exfrau. Kein schöner Charakterzug, und jemanden der so dreist lügt, jahrezehntelang, den möchte ich dann nicht als Repräsentant an der Spitze eines Verbandes sehen.

    3. Er und seine Exfrau führten eine sogenannte "glückliche Ehe" mitsamt regelmäßigen Sexulleben.
    Dann kann der Herr aber nicht schwul sein. Dann ist er bi- oder pansexuell. Und dann soll er das auch so sagen. Oder er soll sagen, dass er es selbst nicht weiß und von solch festen "Etiketten" nicht viel hält.

    Das ist nämlich der zweite Punkt, der mich massiv stört:
    Bisexualität scheint in den Köpfen sehr vieler Menschen scheinbar schlicht nicht zu existieren. Es gibt ja leider auch unter unsereins genügen Leugner von Bisexualität.
    Und ich finde es immer seltsam, wenn Männer, die jahrelang Beziehungen mit Frauen und regem Sexualleben führten sich irgendwann als schwul outen.
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#15 Ralph
  • 29.11.2020, 11:40h
  • Was lernen wir aus so manchen Kommentaren hier?

    1. Ein Schwuler muss mindestens ein zehnmal so guter, sozialer, selbstloser, klimaneutraler und umweltschonender Mensch sein wie ein Hetero, damit andere Schwule freudig akzeptieren dürfen, dass er eine Führungsposition in Wirtschaft oder Politik errungen hat.

    2. Ein in eine Führungsposition gelangter Schwuler muss eine detaillierte öffentliche Erklärung zu seiner familiären und sexuellen Vergangenheit abgeben, nach deren Prüfung durch die Hohe Homosexualitätskommission entschieden wird, ob er überhaupt schwul ist, denn das darf er nicht selbst erkennen, das entscheiden andere - samt moralischer Bewertung etwaiger früherer Ehe mit einer Frau.
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#16 IndihunkAnonym
  • 29.11.2020, 12:48h
  • Antwort auf #15 von Ralph
  • Das Privatleben dieses Herrn geht uns im Grund genommen nichts an, das ist schon richtig.
    Dann braucht man aber auch nicht über ihn berichten. Hier wurde aber Privates öffentlich thematisiert.
    Was hat seine Sexualität mit seinem Job zu tun? Wahrscheinlich nichts.

    Ansonsten finde ich es sehr schade, dass dir als Antwort auf meinen Hinweis zur (möglichen) Bisexualität nichts anderes als abwertende Polemik einfällt. Wenn er nunmal jahrzehntelang mit einer Frau zusammen war, und das nicht nur zum Schein, dann ist er bisexuell und nicht schwul.
    Wenn man viel mit Bisexuellen zu tun hat und mitbekommt, wie häufig und in welchem Ausmaß Bisexuelle Diskriminierung erleiden müssen, dann reagiert man bei diesem Thema nun einmal sensibler und empathischer.
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#17 Stil 1950Anonym
#18 goddamn liberalAnonym
#19 Ralph
  • 30.11.2020, 09:45h
  • Antwort auf #16 von Indihunk
  • Sein Privatleben geht uns nichts an, sagst Du. Wieso beschäftigst Du Dich dann so eingehend mit seiner Ehe?

    Da wir in einem Land leben, in dem die sexuelle Orientierung darüber entschied, ob man ins Gefängnis kam oder gar ins KZ, ob man diesen oder jenen Arbeitsplatz besetzen durfte, wie gut man bezahlt wurde, ob man eine Wohnung bekam oder nicht, kann sie für sich genommen nicht privat sein.
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#20 LupdejuppAnonym
#21 TheDadProfil
  • 30.11.2020, 12:25hHannover
  • Antwort auf #16 von Indihunk
  • ""Ansonsten finde ich es sehr schade, dass dir als Antwort auf meinen Hinweis zur (möglichen) Bisexualität nichts anderes als abwertende Polemik einfällt.""..

    Da kannst Du noch froh sein das "Ralph" Dir geantwortet hat, und nicht ich..

    Wer den Sinn von Polemik nicht kennt darf den Begriff gerne vermeiden..

    Dein Kommentar über das Privatleben des Herrn Wolf ist unterirdisch..
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#22 Ralph

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