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Happy Meals im Homo-Paradies

Londoner Kultclub G-A-Y serviert McDonald's-Menüs

Die Corona-Pandemie hat seltsame Auswüchse: Um ein Öffnungsverbot zu umgehen, gibt es am Liebglingsort der feierwütigen queeren Community ab sofort Fritten und Burger zu ESC-Klängen.


Wo kann man schon einem ESC-Star lauschen und McRibs hinunterschlingen? (Bild: Facebook / Heaven Nightclub London)

Der beliebte Londoner Treffpunkt G-A-Y wird ab nächsten Monat auch Essen servieren – dafür hat sich der Nachtclub mit dem amerikanischen Schnellrestaurant McDonald's zusammengetan. Bislang war der Laden nahe des Charing Cross eher für seine Cocktails und Longdrinks bekannt.

Grund für die seltsame Zusammenarbeit sind die britischen Coronaregeln: Nach dem Ende des Lockdowns am 2. Dezember wird in der britischen Hauptstadt die mittlere Corona-Warnstufe gelten. Das bedeutet: Einrichtungen, die Alkohol an Gäste servieren, dürfen nur öffnen, falls sie dazu ein "gehaltvolles Essen" anbieten. Und offenbar erinnerten sich die G-A-Y-Betreiber daran, dass ein McDonald's-Restaurant nur 130 Meter vom Club entfernt liegt.

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"The Show Must Go On", heißt es auf den Seiten des Nachtclubs in sozialen Netzwerken. Am 5. Dezember gehe es daher wieder los. Stargast wird Lucie Jones, eine ehemalige ESC-Teilnehmerin. Jones konnte mit dem Song "Never Give Up on You", der von ESC-Siegerin Emmelie de Forest mitkomponiert worden war, den britischen Vorentscheid 2017 für sich entscheiden. Im Finale kam sie damals auf den 15. Platz – das ist immerhin bis heute die beste britische Platzierung seit 2011.

Für den Abend würden aktuelle Corona-Beschränkungen etwa zur Größe von Kleingruppen gelten, so der Club, dessen Besitzer sich mehrfach gegen aus ihrer Sicht zu strenge Lockdowns ausgesprochen haben. Eine G-A-Y-Filiale in Manchester muss weiter geschlossen bleiben, weil nächste Woche in der Region die höchste Corona-Warnstufe gelten soll.

Der Nachtclub G-A-Y öffnete erstmals im Jahr 1976 die Pforten. Bis 2008 war er im London Astoria ansässig, zog 2008 aber ins Heaven um. Im Club traten viele internationale Stars auf, die in der LGBTI-Community Kultstatus genießen – zu ihnen zählen etwa Anastacia, Britney Spears, Kylie Minogue, Lady Gaga, Madonna, Sophie Ellis-Baxter oder die Teeniegruppe One Direction mit Harry Styles. (dk)



#1 LupdejuppAnonym
  • 27.11.2020, 14:38h
  • "die in der LGBTI-Community Kultstatus genießen ... One Direction"....

    Aber ganz sicher nicht. !!!!
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#2 swimniAnonym
#3 IckeAnonym
  • 28.11.2020, 08:33h
  • Antwort auf #2 von swimni
  • Die sind halt dicht dran 130 Meter entfernt, da kann man schnell hin und die Bestellungen holen. Es wird bei dem Club wie so vielen gehen, um die komplette Existenz, da schert man sich nicht ob das Essen toll ist, es geht auch nicht darum was man anbietet, sondern das man irgendwas anbietet, um geöffnet haben zu können.
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#4 nteriniAnonym
#5 MatainaAnonym
  • 08.12.2020, 17:00h
  • Also ich mag es, wenn mit den Auswirkungen der Corona-Krise kreativ umgegangen wird. Aber das hier ist ziemlicher Schwachsinn: was ist so schwer daran zu kapieren, dass Clublife im Moment einfach nicht geht? Macht was online oder denkt euch andere safe Alternativen aus. Aber so die wichtigen Safety-Measures umgehen ist komplett dumm und unverantwortlich. Come on: ihr könnt das besser!
    By the way: I loved G-A-Y when I studied at Goldsmith College in the mid-nineties. Wäre schade, wenn der Laden die Krise nicht überleben würde.
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