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US-Rapper

Lil Nas X fühlt sich nach Coming-out "selbstbewusster"

Als einer von nur wenigen Rappern outete sich der 21-jährige "Old Town Road"-Sänger im vergangenen Jahr als schwul. Die vielen positiven Reaktionen hätten ihn sehr gefreut, zieht er eine positive Bilanz.


Vor Lil Nas X hat sich noch niemand als aktuelle Nummer eins der Billboard-Charts geoutet (Bild: Fabebk / wikipedia)

  • 30. November 2020, 05:48h 11 2 Min.

US-Rapper Lil Nas X, der im vergangenen Jahr mit seinem Country-Trap-Song "Old Town Road" einen weltweiten Hit gelandet hatte, nutzt die Corona-Auszeit zur Selbstfindung. "Was meine persönliche Entwicklung angeht, war es vermutlich das beste Jahr meines Lebens. Ich habe mich selbst besser kennengelernt und bin selbstbewusster geworden", sagte der 21-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Der Musiker, der eigentlich Montero Lamar Hill heißt, sorgte 2019 auch für Schlagzeilen, weil er erstmals über seine Homosexualität sprach – als einer von nur wenigen Rappern (queer.de berichtete). Die vielen positiven Reaktionen hätten ihn sehr gefreut. "Ich bin mittlerweile so selbstsicher wie nie zuvor. Es gibt zwar immer wieder Phasen, die schwer sind. Aber meistens habe ich eine breite Brust."

Mit Single "Holiday" in den Charts

Der zweifache Grammy-Gewinner, der auch für seinen ausgefallenen Kleidungsstil bekannt ist, steht derzeit mit der Single "Holiday" in den Charts. In dem Song geht es auch ums Topping und Bottoming (queer.de berichtete).

Lil Nas X will kommendes Jahr sein Debütalbum veröffentlichen. "Ich konnte durch die Corona-Auszeit endlich an neuer Musik arbeiten und musste nicht ständig auftreten und reisen. Das hat mir ganz gut getan", erzählte der Rapper weiter. (cw/dpa)

#1 LupdejuppAnonym
  • 30.11.2020, 10:28h
  • Mehr Repräsentation ist immer gut, aber der Artikel tut so als ob Hip Hop nicht das Genre wäre dass aktuell die meisten international bekannten, queeren Künstler stellt!
  • Direktlink »
#2 audeasAnonym
#3 LupdejuppAnonym
  • 30.11.2020, 15:57h
  • Antwort auf #2 von audeas
  • "Empfehlenswert" ist natürlich immer Geschmackssache....... aber Künstler die da wären:

    -Frank Ocean (sehr soulig, kommt aber auch aus dem Dunstkreis des wolfpacs)
    -Mavi Phoenix
    -Zebra Katz
    -Angel Haze
    -Azelia Banks
    -Mycki Blanco ( ggf auch Mycky oder Mykki )
    -Tyler the Creator

    und - absolut empfehlenswert: Brockhampton! Ist zwar jetzt kein queerer Künstler sondern ein Künstlerkollektiv mit verschiedensten Mitgliedern, Kopf und Mastermind ist aber n Anfang 20-Jähriger, schwuler Afroamerikaner aus Texas!
    "Junky" ist musikalisch ein Brett sondergleichen und thematisch autobiographisch angelegt, super gut!
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