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Kommentare zu:
Wort des Jahres: "Gendersternchen" auf Platz 9


#31 LupdejuppAnonym
#32 LinguistinAnonym
  • 01.12.2020, 10:04h
  • Antwort auf #13 von Leseverweiger*in
  • "Der Vorstand" ist kategorial etwas ganz anderes als "der Garten" oder "die Strasse".

    Es ist ein Kollektivum, ähnlich wie z.B. "das Geäst".

    Und da in einem Vorstand ja durchaus auch Frauen sein können, ist die Frage durchaus berechtigt, warum die Verteidiger des Gendersterns da auf den Stern verzichten bzw. wie sie sich denn die gendergerechte Version vorstellen.
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#34 antosProfil
  • 01.12.2020, 10:25hBonn
  • Antwort auf #15 von Piepmatz
  • Magst Du noch einmal nachschauen, Piepmatz: In der Queer.de-Meldung geht es um die Gesellschaft für deutsche Sprache e. v., die ihre Ablehnung begründet - und zwar keineswegs mit >Genderwahn< und desgleichen mehr. Man kann die Kurzfassung ihrer - offensichtlich nicht enbyfeindlichen - Begründung auch nachlesen.

    Du hingegen schwenkst auf einen anderen, schon vielfach öffentlich kritisierten Verein als Beispiel eines von dir so benannten >typischen Niveaus< um und präsentierst mit spitzen Fingern Begriffe wie >Genderwahn< und >Meinungsterror<.

    Wie nennt man diese Art rhetorischer Tricks?
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#35 AthreusProfil
  • 01.12.2020, 10:48hSÜW
  • Antwort auf #31 von Lupdejupp
  • Textverständnis gleich Null: Ich habe Sie und Ihre Aussage kritisiert, die implizierte, man wäre von vorneherein abqualifiziert über Anglizismen zu debattieren, sofern man einen Nachrichtenblog liest, der einen Anglizismus als Namen verwendet oder sofern man der LGBTQ-Community angehört.

    Ich gestehe Ihnen jedoch zu, dass es ist viel einfacher ist, über die eigtl. Kritik hinwegzugehen, abzulenken und Menschen anderer Meinung ausschließen zu wollen, als sich mit seinen eigenen Aussagen zu befassen oder gar einen inhaltlichen Beitrag zu leisten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#36 LupdejuppAnonym
  • 01.12.2020, 11:24h
  • Antwort auf #35 von Athreus
  • lol.... dem anderen Unverständnis vorwerfen weil das vorgelegte Argument nicht haltbar ist?

    Das Wort wird breitflächig genutzt und ist im Duden vertreten, offensichtlich ist es im deutschen Sprachgebrauch integriert.

    Nach deiner Logik ist Gendersternchen ebenfalls kein Kandidat/"Preisträger" da "Gender" auch keine deutsche Herkunft hat, ne?

    Also warum sollten wir die deutsche Sprache denn damit verhunzen??? (Rhetorische Frage)

    (Schau mal, das alles ohne dir ein Mangel an Verständnis oder Intelligenz vorzuwerfen, was deutsche Sprache doch so alles kann)
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#37 PiepmatzAnonym
  • 01.12.2020, 11:26h
  • Antwort auf #34 von antos
  • Ich traue den Mitlesenden zu, zwei ähnlich klingende Vereine selbständig zu unterscheiden und sich auf meine Erweiterung der Diskussion einzulassen.

    Mir geht es darum, dass bei der Debatte um gendergerechtere Sprache meiner Beobachtung nach (und ich beobachte die Debatte ziemlich ausdauernd) tatsächlich auffallend häufig auch Sprachexpert_innen objektiven Unsinn verzapfen, der ihre Expertise leider selbst als unzureichend entlarvt. Krämer ist nur eines von vielen Beispielen dafür. Die offiziellen Veröffentlichungen des VDS mögen weniger angreifbar sein, trotzdem hat Krämer im Deutschlandfunk den offensichtlichen Unsinn gesagt, den ich zitiert habe (und anderen). Seine Verwendung von unsachlichen Kampfbegriffen wie "Genderwahn" und "Meinungsterror" (wie sollte ich solche Begriffe anders präsentieren als mit gebührlicher Distanz?) fällt leider ebenfalls in ein Schema der politischen Polemik, das mit der Kritik an genderneutralere Sprache auffallend häufig einhergeht. Ich finde es durchaus bemerkenswert und beeindruckend, wenn so etwas auch von Seiten kommt, die eine gewisse fachliche Reputation besitzen (oder zumindest reklamieren).
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#38 LupdejuppAnonym
#39 TheDadProfil
  • 01.12.2020, 12:51hHannover
  • Antwort auf #22 von Ja durchaus
  • ""In einer Konversation über Maßnahmen, die auch und für allem für Nichtbinäre sind, sollte man durchaus auch mal an Nichtbinäre denken, stimmt schon.""..

    Ohne jetzt ausgerechnet jemandem beizupflichten..

    Wer denkt er könne trotz eigenem hartnäckigem Verschweigen seiner Selbst seine Sichtbarkeit erhöhen indem er Andere dazu "zwingt" ihn praktisch immer "mit zu sprechen", der irrt auf dem Weg zu einer Lösung aber gewaltig !

    Die Sichtbarkeit einer Minderheit ist IMMER davon abhängig wie LAUT sie sich innerhalb einer Gesellschaft äußert..

    Und wenn dieses LAUT SEIN nicht ständig und überall vorkommt, dann nutzen auch irgendwelche Kritiken an Grammatik und Semantik nicht das Papier auf dem sie stehen..
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#40 TheDadProfil
  • 01.12.2020, 12:56hHannover
  • Antwort auf #24 von jochen
  • Nee, das wurde durch den Majuskel erreicht, also dem Binnen-I, und nicht durch den Stern..

    Aber ich pflichte Dir ausdrücklich bei :
    Bei allen "radikalen Begriffen" inklusive allen Beschreibungen von Homo-und Trans*phobie, bei Antisemitismus, Rassismus und allen Anfeindungen gegenüber Minderheiten ist man IMMER im generischem Maskulinum unterwegs..

    Ich halte das für ein Ergebnis der Emanzipation, die ja viele Stilblüten hervorgebracht hat..
    So ist ja auch die Wahrnehmung der Frau als Täterin beinahe vollständig aus dem Blickfeld der Gesellschaft verschwunden, obwohl es sie ja nachweislich gibt..
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