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New Yorker Technologiebörse

Nasdaq will Unternehmen zu mehr Vielfalt verpflichten

Die nach dem New York Stock Exchange zweitwichtigste amerikanische Börse schlägt Vorschriften für Zusammensetzung von Verwaltungsräten vor – zur Vielfalt sollen auch Vertreter*innen der LGBTQ-Community beitragen.


Die Nasdaq ist die größte elektronische Börse in den USA (Bild: Sami Keinänen / flickr)

  • 1. Dezember 2020, 17:01h, noch kein Kommentar

Die US-Technologiebörse Nasdaq will die bei ihr gelisteten Unternehmen zu mehr Vielfalt bei der Besetzung ihrer Führungsetagen verpflichten. In einem am Dienstag bei der nationalen Börsenaufsicht SEC eingereichten Dokument schlägt die Nasdaq vor, dass die rund 3.300 Unternehmen in ihrem Index mindestens eine Frau im Verwaltungsrat haben sowie eine Vertreterin oder einen Vertreter einer sichtbaren "unterrepräsentierten Minderheit" beziehungsweise aus der LGBTQ-Community.

In dem 271-Seiten-Dokument beruft sich die Nasdaq auf Studien, wonach ein divers besetztes Führungsgremium bessere Ergebnisse für ein Unternehmen erzielt. Die USA hinkten aber bei der Vielfalt in den Führungsetagen der Unternehmen hinterher, erläuterte die Nasdaq. Sie verwies auf eine Studie des Weltwirtschaftsforums in Genf, das die Vereinigten Staaten hier weltweit auf Rang 53 sieht.

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Nasdaq für "eine inklusivere kapitalistische Gesellschaft"

"Wir gehen voran, weil es so wenig Bewegung gibt", sagte Nasdaq-Chefin Adena Friedman dem Sender CNBC. "Wir denken, es ist wichtig für uns, eine inklusivere kapitalistische Gesellschaft zu schaffen." Die 51-Jährige forderte die große Schwester New York Stock Exchange auf, dem Beispiel der Nasdaq zu folgen.

Friedman sagte, schon jetzt habe eine "sehr große Mehrheit" der Nasdaq-Firmen eine Frau im Verwaltungsrat. Die Gremien seien aber mit Blick auf andere Gruppen der Gesellschaft "weniger divers" besetzt. (AFP/dk)