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Kommentare zu:
Warum das Coming-out von Elliot Page so mutig ist


#1 KratzbürsteAnonym
  • 02.12.2020, 11:33h
  • Frage nur ich mich, woher der Autor hier die Informationen hat, dass Elliot Page keine Transition durchführen lassen wird? Oder ist das die reine Annahme, weil er auch they als Pronomen verwendet? In dem Fall: auch non-binäre Personen können eine Transition durchlaufen...
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#2 Was fehltAnonym
  • 02.12.2020, 13:54h
  • Elliot Page: "Meine Pronomen sind he/THEY" (Hervorhebung durch mich)

    André Malberg: "Der Schauspieler Elliot Page möchte mit männlichen Pronomen angeredet werden" "... Wunsch nach männlichen Pronomen"

    Eine für mich schwer nachvollziehbare Auslassung, die in seltsamem Widerspruch zum Rest des lesenswerten Artikels steht.
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#3 BinmalwegAnonym
  • 02.12.2020, 14:12h
  • Also am Anfang hab ich mich noch auf den Text eingelassen, aber ab der Hälfte hab ich das verschwurbelte Geschreibsel nicht mehr ausgehalten und geistig einfach abgeschaltet. Upsi ...
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#4 VicvonderElbeProfil
  • 02.12.2020, 14:29hHamburg
  • Vielleicht ist das ein interessanter Kommentar, doch es geht mir ähnlich wie der Person vor mir, ich habe nach den ersten Absätzen nur noch Bahnhof verstanden. Also weiß ich nichr, was ich von dem Kommentar halte.
    Bitte einmal ins Alltagsdeutsche übersetzen!
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#5 AnonymAnonym
#6 DramaQueen24Profil
  • 03.12.2020, 06:35hBerlin
  • Antwort auf #1 von Kratzbürste
  • Ob jemand einen Wechsel will oder braucht, hängt ganz allein von den Befindlichkeiten der jeweiligen Person ab. Manche Transmänner begnügen sich mit Mastektomie, andere wollen Gebärmutter und Eierstöcke weg, und wieder andere dazu ein Penoid.
    Es geht uns nichts an, welchen Weg Elliot beschreiten will!
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#7 dsqlAnonym
#8 KudosAnonym
  • 03.12.2020, 09:07h
  • Ich finde diesen Kommentar großartig.
    Gut durchdacht und mit dem Thema offensichtlich nicht zum ersten Mal auseinander gesetzt.
    Die Nuancen der Veränderung, die eine breite Masse der Öffentlichkeit hier durchmachen muss, sind klar hervorgestellt.
    Es freut mich, auf queer.de mal zu sehen, dass es auch Autoren gibt, die sich intellektuell mit aktuellen Themen auseinandersetzen. (Und mir auch noch mal bewusst gemacht haben, wie wichtig es ist, dass Elliot Page mutig war. Und wie beeindruckend, dass es scheinbar ohne Druck von außen geschah.)
    Leider scheinen die meisten der Kommentatoren geistig diesem Artikel nicht gewachsen zu sein. Womit sich der Aufbau der meisten anderen, mitunter reißerischen, Artikel erklärt.
    Ich würde mir mehr Journalismus wie diesen wünschen. Vielen Dank!
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#9 KratzbürsteAnonym
  • 03.12.2020, 10:16h
  • Antwort auf #6 von DramaQueen24
  • Leseverständnis ist hier nicht so top, oder? Natürlich geht es nur Elliot etwas an, ob they eine Transition machen werden, gar keine Frage. Mein Kommentar bezieht sich darauf, dass der Autor dieses Artikels direkt unterstellt, dass Elliot keine Transition machen wird, und das, soweit ich das beurteilen kann, allein auf der Basis, dass er auch they als Pronomen verwendet. Und das ist Unwissenheit, die man in einem solchen Artikel nicht haben sollte - vor allem, wenn man das dann so "mutig" findet. Not-so-fun-fact: die allermeisten trans Menschen hassen es, wenn ihr Coming out als "mutig" bezeichnet wird...
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#10 Still_Ith
  • 05.12.2020, 19:09h
  • Jeder Satz strotzt mal wieder so von Othering und man würde sich echt wünschen, ihr würdet irgendwelche Trans*-Ownvoices dazu bekommen, sich bei euch zu beteiligen.
    Kehrseite davon wäre, dass man dringend mal was an der oft mindestens 50% vor Transfeindlichkeit strotzenden Kommentarsektion ändern bzw. dagegen mal moderieren müsste, denn andernfalls ist das niemandem zumutbar.

    Achso, inhaltlich hätte man noch erwähnen können, dass es nach dem CO keine 24h dauerte, bis transfeindliche Teile der Fangemeinde aus der im ersten Foto referenzierten Serie lautstark forderten, man solle Page nun konsequenterweise aus der Serie werfen. Weil, wenn eine trans*-Person dann mal eine, in dem Fall gegengeschlechtliche, Cis-Person spielt, also das, was die Normalo-Schreihälse immer als ständig stattfindende Selbstverständlichkeit behaupten/erfinden, um zu verteidigen, dass Cis-Menschen die Trans*-Traumaporn-for-Oscar-Rollen gefälligst kritiklos bekommen sollen.. ist leider in der Realität alles andere als ok.
    Ja, voll die Überraschung jetzt, ne. Außer dass.. nicht.

    PS: Für diejenigen Leute, die die Kommentarspalte hier noch nicht lange lesen: Statement einer schwulen, trans-männlichen Person, die das Thema von Abschnitt 2 hier in der Vergangenheit zur Genüge diskutiert hat, und nicht gedenkt, für irgendwen hier noch mehr Zeit damit zu verschwenden.
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#11 Elm_Anonym
#12 Thom3kAnonym
  • 21.12.2020, 00:10h
  • Die Menschen sind verschieden, daher maße ich mir nicht an, von dem Artikel auf die Ahnung oder Kenntnisse des Autors zu schließen...

    Aber was mich doch sehr wundert, ist der Abschnitt zu "hätte ja so einfach mit dem dead name weiterleben können..."
    Bitte??
    Wenn das so "einfach" wäre... einfach nichts sagen, weiterleben wie bisher, alles ist gut... dann würden eine Menge trans* Menschen sich den elenden Kampf einer Transition sicher nicht antun. Was an trans* ist SO schwer zu verstehen?

    ("Ja, reicht es denn nicht, zuhause trans* zu sein, musst Du das denn in die Öffentlichkeit..." - kommt das irgendwem bekannt vor?)

    Die Verwunderung ist hier also, dass jemand von einer vermeintlichen Norm abweicht und sich zuerst outet? (Nebenbei: Das TSG verlangt mit seinem Alltagstest genau das).

    Und es ist auch nicht soo selten, dass Promis Dinge von sich selber sagen, bevor sie anders gestreut werden.
    Ich kann nciht ermessen, ob es mehr Mut braucht, sich als Schauspieler gegenüber der Welt zu outen als gegenüber den Eltern oder einem konservativen mittelständischen Arbeitgeber.
    Ob Promi-Outings tatsächlich für andere so hilfreich sind... nunja, da habe ich von anderen Erfahrungen gehört.

    Das kann und soll selbstverständlich Page's persönliche Entscheidung nicht beeinflussen.
    Für ihn freue ich mich einfach, dass er es getan hat - wie für jede_n anderen Menschen auch, der entgegen aller Normvorstellungen zu sich steht. Weil das nämlich nicht nur mutig, sondern wichtig ist - für die Person selbst. Weil es sicher auch einem Promi nicht gut tut, ständig einen Teil der Existenz verleugnen zu müssen.
    Weil es nämlich nicht "einfach" ist, ständig mit dead name angeredet zu werden.

    Und wer ncoh einen Vergleich braucht: Warum outen sich denn Schwule? Wenn sie doch "einfach" so tun könnten, als seien sie Single? Muss ja keiner wissen, solange man es ihnen nicht ansieht, ne.

    Ich glaube, wir haben auch in der Szene noch einen laaangen Weg vor uns... vielleicht, vielleicht hilft Page's Outing (vor oder ohne Transition) hier wirklich.
    Ach ja... auch das gibts in der deutschen Normalo-Szene: trans* Schwule, die sich (noch) nicht dem angeblich einzigen Männerformat weitestmöglich angeglichen haben - oder das auch gar nciht vorhaben, können etc. Zeit, sich dran zu gewöhnen.
    Aber das tolle daran: redet doch mal mit denen. Statt (egal wie wohlmeinend) über sie.
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