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"Sichtbarkeit stärlen"

Sachsen erhält Beauftragte für Antidiskriminierung und LSBTTIQ*

Die promovierte Ethnologin Andrea Blumtritt soll im Freistaat u.a. die Akzeptanz für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt erhöhen. Ernannt wurde die 54-Jährige von der grünen Justizministerin Katja Meier.


Andrea Blumtritt wechselte von Sachsen-Anhalt nach Sachsen (Bild: SMJusDEG)

Sachsen hat fortan eine Landesbeauftragte für Antidiskriminierung und LSBTTIQ*-Die auch für Gleichstellung zuständige Justizministerin Katja Meier (Grüne) benannte Andrea Blumtritt laut Mitteilung am Mittwoch in Dresden. Die promovierte Ethnologin war bisher Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik von Sachsen-Anhalt.

Die 54-Jährige will nach eigenen Angaben für die "Förderung von Chancengleichheit und Teilhabe" eintreten. "Als Ansprechpartnerin für von Diskriminierung betroffene Bürgerinnen und Bürger vermittle ich deren Anliegen in die Staatsregierung", sagte Blumtritt. "Außerdem möchte ich die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen die Wertschätzung für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Sachsen sowie die Sichtbarkeit einer immer heterogeneren, vielfältigeren Gesellschaft stärken."

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Meier: "Unterstützung für Betroffene von Benachteiligung"

"In Sachsen bedarf es einer gesellschaftlichen Kultur der Wertschätzung von Vielfalt ebenso wie eine Unterstützung für Betroffene von Benachteiligung", sagte Ministerin Meier bei einer Sitzung des 2019 ins Leben gerufenen Lenkungsausschusses Diskriminierung, der die Position eines/einer Landesbeauftragten initiiert hatte. Ziel des Gremiums ist es, Diskriminierung und grenzüberschreitendes Verhalten abzubauen. "Weder Sprache, Aussehen noch sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität dürfen zu Anfeindungen, Ausgrenzung, oder Benachteiligung führen", unterstrich Meier. (cw/dpa)