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Einzelkommentar zu:
Dominik Graf: Diversitätsverpflichtung klingt nach Zensur von Stoffen


#7 WeWontBeSilencedAnonym
  • 03.12.2020, 15:20h
  • ""Für eine Welt, wie sie stattdessen sein sollte, fühlen wir uns nicht zuständig."

    Da hat der gute Mann wohl etwas falsch verstanden. Es geht um eine Darstellung der Welt, wie sie ist, und zwar in all ihren Facetten. Mit der Äußerung "wie sie sein sollte" verschiebt er uns alle ins Reich der Mythen, der nicht wirklichen Existenz. Oder anders ausgedrückt: er macht uns unsichtbar. Dieses Muster kennen wir ja zur Genüge. Es ist und bleibt ein Muster der Unterdrückung.

    "Dabei ist es ganz egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht das Opfer hat."

    Wie hier u.a. schon gesagt wurde - es ist NICHT egal. Sobald es sich um rassistische oder bspw. homophobe Hassverbrechen handelt, muss das auch klar benannt werden. Sonst greift auch hier wieder derselbe Mechanismus: das Verschweigen, Auslöschen, Unsichtbarmachen.

    Werter Herr Graf, wir lassen uns nicht mehr unsichtbar machen. Wenn die UFA Ihnen mehrere Schritte (oder auch mehrere Jahrzehnte) voraus ist und sich selbst dazu verpflichtet, Diversität, wie sie nun einmal real existiert, auch real(er) abzubilden, dann ist das IHR Problem und weder das der UFA noch unseres. Es steht Ihnen ja jederzeit frei, nicht für die UFA zu arbeiten.

    Sie sind dann halt nur reaktionär und von vorgestern.
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