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Einzelkommentar zu:
Trans-Diskriminierung: Niederländische Regierung entschuldigt sich für Zwangssterilisationen


#2 Anonyma
  • 03.12.2020, 13:37h
  • Während sich die niederländische Regierung für die Zwangssterilisierung von trans Menschen entschuldigt und Entschädigungen plant, dreht man hier in Deutschland mit der Neufassung der unscheinbaren aber wirkmächtigen Begutachtungsanleitung/Richtlinie "Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualismus (ICD-10, F64.0)" des "GKV-Spitzenverbandes nach §282 SGB V" mal eben die Zeit um ein paar Jahrzehnte zurück und verkehrt alle internationalen Bemühungen zur Entpathologisierung von trans Menschen ins Gegenteil, indem man unter anderem eine sechsmonatige psychiatrische/psychotherapeutische Konversionstherapie mit mindestens 12 50-minütigen Sitzungen (oder 24 25-minütigen Sitzungen) zur zwingend notwendigen Voraussetzung für geschlechtsangleichende Maßnahmen erklärt. Und das ist nur eine der Maßnahmen in dieser "Richtlinie", mit denen man auch zukünftig in gewohnter paternalistischer Tradition trans Menschen in Deutschland zu psychosozialen Vollzeitpflegefällen machen wird, denn wer vor einer solchen "richtlinienkonformen Behandlung" noch nicht krank war, der ist es nachher ganz bestimmt. Merkwürdigerweise scheinen sich die queeren Medien hier in Deutschland aber für dieses eigentlich sehr akute Thema gar nicht wirklich zu interessieren... (???)
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