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Einzelkommentar zu:
Kempten: Lebenslang für Mord an behindertem Bisexuellen


#5 SchreiberAnonym
  • 04.12.2020, 14:38h
  • Opfer und Täter hatten sich nicht in dem Sinne über ein Datingportal kennengelernt; der Kontakt über das Portal war von den Tätern nur Mittel zum Zweck.
    Im Rahmen eines vielgelobten Projekts der Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfe wurde dem fast blind gewordenen Helmut der 21-jährige Syrer Hazem als edler Helfer geschickt, welcher sich für die ihm entgegengebrachte Willkommenskultur dankbar zeigen und seinerseits nun unterstützungsbedürftigen Menschen helfen wolle. So bekam Hazem Zugang zur Wohnung von Helmut, gewann sein Vertrauen und spionierte ihn von A bis Z aus. Hazem suchte für ihn im Internet nach potenziel­len Partnern und "fand" dabei das Fake-Profil, welches er selbst zusammen mit Karam erstellt hat. Mit diesem Fake-Profil vereinbarte Helmut ein Date, öffnete bei diesem seine Wohnungstür und bekam statt Sex Prügel und einen qualvollen langsamen Tod.
    Hazem hat sich während der U-Haft in Erwartung der Schmach (Bekanntwerden des Kontakts mit einem Schwulen in allen Details), der Strafe sowie wegen Selbstmitleid und evtl. auch schlechtem Gewissen umgebracht. Die Polizei hat ermittelt, dass Karam in Syrien bei der Terrororganisation Al-Qaida war.
    Alle drei Täter sind bzw. waren sehr gläubig.
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