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Texas
"Homophob und sexistisch": Schwuler Schüler wegen Nagellack bestraft
Schülerinnen dürfen an einer texanischen Schule Nagellack tragen, Schüler nicht. Dagegen protestiert ein schwuler Zwölfklässler, der wegen dieses Verbots zum Nachsitzen verdonnert wurde.

Trevor Wilkinson will sich dem sexistischen Verbot von Nagellack nicht unterordnen (Bild: Twitter / Nick Bradshaw)
- 7. Dezember 2020, 13:41h 2 Min.
Ein 17-jähriger schwuler Schüler ist von seiner texanischen Highschool wegen Tragens von Nagellack bestraft worden – er muss außerhalb der Schulzeit nachsitzen, bis er den Nagellack von seinen Fingern entfernt. Der Zwölftklässler Trevor Wilkinson startete deshalb vergangene Woche gegen seine Schule in der 270 Kilometer westlich von Dallas liegenden Kleinstadt Clyde eine Petition – und konnte bereits mehr als 65.000 Unterschriften sammeln.
Vergangenen Montag hatte der 17-Jährige auf Twitter die Bestrafung durch die öffentliche Schule publik gemacht. Er schrieb: "Stellt euch vor, eure Schule erlaubt Jungs nicht, ihre Nägel anzumalen, und lässt sie deswegen nachsitzen. Die gesamte Schulleitung hat damit kein Problem. Homophob und sexistisch? Willkommen im Westen von Texas."
/ trevvowilkinsonimagine your school not allowing boys to paint their nails and giving boys iss for it. and the whole administration being okay with it, homophobic and sexist? welcome to west texas
trevvvv;) (@trevvowilkinson) November 30, 2020
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Als besonders unfair kreidet Wilkinson an, dass die Schulordnung geschlechtergetrennte Kleiderordnungen vorsieht. Demnach dürfen Mädchen Dinge wie Nagellack oder Schminke tragen, Jungs ist dies hingegen grundsätzlich verboten.
"Ich bin ein schwuler Mann und sehr stolz darauf", erklärte Wilkinson in seiner Petition. Die Bestrafung sei unfair, schließlich drücke er mit dem Nagellack nur seine Identität aus. "Ich sollte keine Probleme kriegen, wenn ich meine Nägel lackiere", erklärte der 17-Jährige. Er müsse derzeit immer noch nachsitzen, weil er weiterhin seine Nägel lackiere.
Wilkinson bedankte sich am Sonntag via Videonachricht für die Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Dazu schrieb er: "Ihr seid alle unglaublich!"
/ trevvowilkinsonAgain, thank you ALL for your support and im so happy that WE can all come together and make a much needed change not only in Texas, but everywhere!!! Yall are amazing! pic.twitter.com/s5loe1irQp
trevvvv;) (@trevvowilkinson) December 6, 2020
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Die kritisierte Highschool wollte sich nicht direkt zum Konflikt äußern. Gegenüber NBC sagte ein Sprecher lediglich, man überprüfe derzeit die Kleiderordnung. Er erklärte jedoch auch, dass ein nichtkonformer Schüler so lange bestraft werde, bis er sich wieder an die Kleiderordnung hält. Ferner drohte er, dass die Strafen könnten mit der Zeit verschärft werden könnten. (cw)
















Aber toll dass er das durchzieht.
Erinnert etwas an einen Fall aus Großbritannien:
www.shz.de/deutschland-welt/panorama/jetzt-kommen-auch-britische-jungs-im-rock-zur-schule-id17130311-amp.html