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Kommentare zu:
Kardinal Woelki: Kompromisslos gegenüber Homosexuellen, nachsichtig gegenüber Kinderschänder?


#1 PetterAnonym
  • 10.12.2020, 11:24h
  • So sind die Katholen:
    scheinheilig und heuchlerisch bis zum Geht-nicht-mehr.

    Kinderschänder werden gedeckt, versetzt, beschützt. Missbrauchsgutachten werden zurückgehalten oder gar nicht veröffentlicht, weil da zu viel rausgefunden wurde.

    Aber wehe zwei Menschen lieben sich:
    da schlägt man dann mit ganzer Härte zu.
    Denn glückliche Menschen sind der Kirche ein Graus, weil sie keine Heilsprediger brauchen, die ihnen ein Versprechen auf Seelenheil verkaufen.
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#2 haereticusAnonym
#3 FassungslosAnonym
  • 10.12.2020, 11:49h
  • Utopie:
    "Woelki wäre verpflichtet gewesen, den Fall polizeilich zur Anzeige zu bringen."

    Realität:
    "So habe er diesen Fall im Jahr 2015 nicht wie es eigentlich seine Pflicht ist kirchenrechtlich voruntersuchen lassen oder an den Vatikan weitergeleitet."

    Utopie:
    "Die Staatsanwaltschaft ermittelt."

    Realität:
    "Das Erzbistum erklärte nun, den Fall recherchieren zu wollen."

    Wenn in einer Autofabrik jemand vergewaltigt würde, käme irgendwer auf die Idee zu sagen, dass soll mal schön die Betriebsleitung intern klären?

    Was muss denn noch alles passieren, bis wir kapieren, dass der RKK der eigene Ruf immer wichtiger sein wird als das Leiden der Opfer? Wie verantwortungslos ist es, die Aufklärung von Verbrechen immer noch den Verbrechern selbst zu überlassen? Wer erklärt diese Verantwortungslosigkeit den Opfern?
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#4 SchonAnonym
  • 10.12.2020, 11:52h
  • Aus genau dem Grund will ich eine Trennung von Staat und Religion!
    Ich verstehe nicht, was Kirchenvertreter in einem Ethikrat zu suchen haben. Ich habe kein Verständnis, dass Pfarrer bei Fragen um Abtreibung mit bestimmen.
    Unser Leitbild ist der Humanismus und die Aufklärung und kein Hokus Pokus von oben, was immer das sein soll, und so ein vertrockneter abgeranzter Priester bestimmt, wer richtig lebt, und wer falsch? Weil es ihm sein Hokus Pokus es ihm befohlen hat?
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#5 YannickAnonym
  • 10.12.2020, 12:26h
  • Jetzt wissen wir auch, warum der feine Herr Kardinal sich so vehement mit Händen und Füßen wehrt, dass das Missbrauchsgutachten für das Bistum Köln veröffentlicht wird.

    Der will schlicht seine eigene Haut retten und vertuschen, dass er Kinderschänder deckt.

    Wer weiß, was sonst noch alles in dem Gutachten herausgefunden wurde und was Herr Woelki vertuschen will...

    Und das ist die "lückenlose und kompromisslose Aufklärung", die die Kirche versprochen hatte? LÄCHERLICH. Die lügen, wenn sie nur den Mund aufmachen.
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#6 Ralph
  • 10.12.2020, 12:39h
  • Ich habe ein gutes Gedächtnis, und im Archiv von Queer.de findet man es auch: 2012 wurde Woelki vom Berliner Bündnis gegen Homophobie für den Respektpreis nominiert. Eines von allzu vielen Beispielen dafür, wie vermeintliche Interessenvertreter von LSBTI vor unseren Feinden kriechen.
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#7 Sven100Anonym
  • 10.12.2020, 13:15h
  • Woelki - ein passender Nachfolger von Kardinal Meisner!
    Die kurze Zeit in Berlin hat er wohl nur ertragen, um in Köln seinen Kardinalsposten bekommen zu können. In Berlin musste er sich mit Schwulen und Lesben gesprächsbereit zeigen, sonst hätte er dort überhaupt keinen Fuß an den Boden bekommen. Aber der Spuk in Berlin war ja nach kurzer Zeit wieder vorbei. Dann rauschte er wieder ab in seine Heimatstadt Köln.
    Ich bedaure die Kölner, die schon seit Jahrzehnten solche Männer wie Meisner und Woelki ertragen müssen.
    Schwule und Lesben sollten aus der römisch-katholischen Kirche austreten. Das ist das einzige Mittel, das hilft.
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#8 PetterAnonym
  • 10.12.2020, 13:42h
  • Antwort auf #5 von Yannick
  • Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wagt so jemand es dann auch noch, sich moralische Urteile über LGBTI zu erlauben.

    Die Kirche im allgemeinen und Herr Woelki im speziellen sind nun wirklich die allerletzten, die sich moralische Urteile über andere erlauben dürfen. Die sollten erst mal vor der eigenen Haustür kehren, statt immer wieder nur ihre Scheinheiligkeit zu vertuschen.

    Aber so kennen wir das ja von den frömmelnden Händefaltern.
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#9 LegatAnonym
  • 10.12.2020, 14:49h
  • Ein hoher Vertreter eines Kinderschänder-Kultes zeigt sich nachsichtig gegenüber einem Kinderschänder aus den eigenen Reihen?

    WAS FÜR EINE ÜBERRASCHUNG!!! :-O

    /Sarkasmus aus
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#10 clesAnonym
  • 10.12.2020, 15:44h
  • Das verwundert mich jetzt nicht. Diese Institution ist eine Schande für die Menschheit.
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#11 Alexander_FAnonym
#12 audeasAnonym
  • 10.12.2020, 15:58h
  • Traurig mitanzusehen, dass Deutschland immer noch ein Kirchenstaat ist, der von der endgültigen Säkularisierung entfernt ist und das politische Christentum sich weiter ausbreiten kann.
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#13 DramaQueen24Profil
  • 10.12.2020, 16:27hBerlin
  • Ein gutes Beispiel katholischer Heuchelei und Doppelmoral. Und ein Beispiel dafür, dass diese Kirche nichts aus der Vergangenheit gelernt hat, und auch nicht lernen will.
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#14 swimniAnonym
#15 AthreusProfil
#16 FassungslosAnonym
  • 10.12.2020, 21:01h
  • "Woelki hatte für den Fall, dass ihm eine Vertuschung nachgewiesen wird, seinen Rücktritt in Aussicht gestellt."

    ... berichtet die Tagesschau. Auch diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
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#17 MitleidAnonym
  • 10.12.2020, 21:15h
  • Ach ihr katholischen Betschwestern hier, auch diese ekelhafte Sache, die mittlerweile Standart in eurem Verein ist, wird euch die Augen nicht öffnen. Aber nein, auch wenn ihr euch das immer wieder einredet:
    DAS IST KEIN EINZELFALL,
    DAS IST KEIN EINZELNER!
    DAS IST GENAU DAS SYSTEM UND DAS SIND EXAKT DIE TYPISCHEN VERTRETER EURES VEREINS, DEN IHR MIT EUREN KIRCHENSTEUERN UND EURER LOBBYARBEIT AM LEBEN ERHALTET.

    Mit eurer Mitgliedschaft und euren Beiträgen ermöglicht ihr sowas!!!
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#18 DramaQueen24Profil
#19 Girlygirl
  • 11.12.2020, 08:30h
  • Antwort auf #12 von audeas
  • Leider haben die beiden Kirchen uns in fester Hand. Etliche Krankenhäuser und Kitas sind in kirchlicher Trägerschaft, wenn die nicht mehr wären, hätten wir ein dickes Problem. Wir sollten die Zeit ins Jahr 1949 zurückdrehen und verhindern, dass die Kirchen so viel Macht bekommen.
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#20 dellbronx51069Anonym
#21 KirchenaustrittAnonym
  • 11.12.2020, 10:21h
  • Die Kirche wird sich niemals ändern.

    Ich frage mich wirklich, wie es angebliche "Christen" mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dort noch Mitglied zu sein. Da wird gegen liebende Menschen gehetzt, während gleichzeitig Kindesmissbrauch vertuscht wird.

    Wer da noch Mitglied bleibt, macht sich mitschuldig!!

    Kirchenaustritt JETZT:

    www.kirchenaustritt.de/

    "Kirche ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)

    "Die beiden größten Gefahren für den Weltfrieden sind die Waffenindustrie und die Religion."
    (Einstein)
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#22 Carsten ACAnonym
  • 11.12.2020, 11:13h
  • Aha, Kardinal Woelki weiß von Kindesmissbrauch. Und was macht er? NICHTS. Nada. Rien. Nothing. Null-komma-null.

    Und der wagt es noch, sich als moralische Instanz aufzuspielen und anderen Ratschläge geben zu wollen. Bzw. Urteile über LGBTI zu fällen?

    Wenn der noch ein Fünkchen Anstand und Gewissen hätte, würde der sofort seinen Posten räumen und sich für den Rest seines Lebens schämen für das, was er getan hat.
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#23 Ralph
  • 11.12.2020, 11:45h
  • Nicht nur Köln ist ein Hort des sexuellen Missbrauchs. Heute wurde bekannt (Artikel in der Regionalzeitung "Die Rheinpfalz"), dass im Bistum Speyer ein sehr hoher Amtsträger jahrelang Jungen missbrauchen konnte, ohne dass ihm was passierte. Der Mann war zuerst Generalvikar (Leiter der Bistumsverwaltung), dann Offizial (oberster Jurist des Bistums) und verstarb 1998. Es geht nicht "nur" um Pfarrer, sondern die Missbrauchsmafia besetzt hohe und höchste Ämter. Nur so kann es ihr ja auch gelingen, alles zu vertuschen.
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#24 tchantchesProfil
#25 FennekAnonym
  • 11.12.2020, 12:02h
  • Antwort auf #23 von Ralph
  • >> Es geht nicht "nur" um Pfarrer, sondern die Missbrauchsmafia besetzt hohe und höchste Ämter. <<

    Volle Zustimmung.

    Und weil die Täter und Mittäter bis in die obersten Etagen dieses mafiösen Netzwerks sitzen, kennen wir auch nur die Spitze des Eisbergs und erfahren Neuigkeiten, wenn überhaupt, nur tröpfchenweise.
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