Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?37714

Shawn Mendes

"Es wurde verzweifelt versucht, dass ich mich als schwul oute"

Der heterosexuelle Singer-Songwriter Shawn Mendes hält es für gefühllos, dass manche Leute ihn immerzu zu einem Coming-out bewegen wollen.


Shawn Mendes im Musikvideo zu seinem Hit "Wonder"

Der kanadische Popsänger Shawn Mendes hat in einem Interview mit dem britischen "Guardian" erzählt, dass ihn viele Personen für einen verkappten Schwulen hielten – und ihn zum Coming-out bewegen wollten. "Es wurde verzweifelt versucht, dass ich mich als schwul oute", erklärte der 22-Jährige. Ihn habe diese Sache belastet: "Mich hat das aufgeregt, weil ich Leute kenne, die homosexuell sind und sich nicht geoutet haben. Und ich weiß, wie sie darunter leiden. Es ist völlig ignorant und gefühllos, dass Leute diesen Scheiß versuchen."

Seit Juli 2019 geht Mendes mit der kubanoamerikanischen Sängerin Camila Cabello aus. Bereits letztes Jahr erzählten beide, ihnen sei vorgeworfen worden, dass es sich bei ihrer Beziehung nur um einen PR-Gag handle. Sie wiesen diese Vorwürfe aber empört zurück.

Die Schwulengerüchte verfolgten Mendes bereits seit Beginn seiner Karriere. Bereits als 17-Jähriger hatte er deshalb erklärt, heterosexuell zu sein (queer.de berichtete). Vor zwei Jahren sagte er dem Magazin "Rolling Stone", dass ihm dieser Rechtfertigungsdruck Stress bereite (queer.de berichtete). Er betonte jedoch stets, dass er kein Problem in Homosexualität sehe. Zu seinen bekanntesten Zitaten gehört etwa der Satz: "Erstens, ich bin nicht schwul. Zweitens sollte es keinen Unterschied machen, ob ich schwul bin oder nicht."

Mendes hatte immer wieder über seine Probleme mit Angststörungen gesprochen und diese auch in Liedern wie "In My Blood" verarbeitet. Er sei deswegen auch in Behandlung gewesen.

Mendes wurde als 14-Jähriger entdeckt

Die Musikkarriere von Shawn Mendes begann extrem früh: Schon 2012 wurde er als 14-Jähriger bekannt, nachdem er eine Coverversion des Adele-Songs "Hometown Glory" veröffentlicht hatte. Als 15-Jähriger wurde er von Island Records unter Vertrag genommen. Seine erste Veröffentlichung im Sommer 2014, der Song "Life of the Party", wurde der am häufigsten geteilte Song der Woche bei Twitter und schaffte es auch in die offiziellen Charts von Kanada und den USA.

Mitte April 2015 veröffentlichte er das Debütalbum "Handwritten", das in vielen Ländern in die Charts einstieg. In Deutschland erreichte er Platz 43. In Kanada und den USA war Mendes nach Justin Bieber der zweite Kanadier, der mit 16 Jahren mit seinem Debütalbum auf Platz eins der Charts kam. Seine Alben "Illuminate" und "Shawn Mendes" erreichten erneut die Spitzenposition in Kanada und Amerika, in Deutschland schafften sie es auf Platz zwei bzw. drei. Sein neuestes Album "Wonder" erschien vergangene Woche.

Mendes' bislang erfolgreichster Song war "Señorita" aus dem Jahr 2019. Dieser erreichte den ersten Platz der Singlecharts in vielen Ländern, darunter auch Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, USA und Kanada. Sein neuester Song "Monster" ist ein Duett mit seinem Landsmann Justin Bieber.

Mit gerade einmal 22 Jahren hat Mendes inzwischen mehr als 100 Musikpreise gewonnen, darunter "American Music Awards" und den "Bravo Otto" in Gold. Er ist außerdem bislang drei Mal für einen Grammy nominiert worden. (dk)



#1 GargamelAnonym
  • 10.12.2020, 13:17h
  • So weit wie meine Erfahrungen reichen habe ich bis jetzt nur positive Reaktionen von "echten" heterosexuellen Männern über Homosexualität erlebt.

    Was bei Männern, die zwar Neigungen für Homosexualität oder auch Bisexualität haben wesentlich anders (meist negativ) war.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SöderAnonym
  • 10.12.2020, 14:29h
  • Mensch, Shawn! Wann leistest Du Dir eine ordentliche PR-Beratung in dieser Angelegenheit? Ich kann dieses mimimi nicht mehr lesen.

    Oder frag doch mal David Beckham, wie man als object of desire für schwule Männer gut und auch lukrativ leben kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 DominikAnonym
  • 10.12.2020, 14:32h
  • Antwort auf #1 von Gargamel
  • Ist ja klar, diejenigen mit homo-/bisexuellen Neigungen, die nicht dazu stehen wollen oder können, versuchen durch negative Reaktionen von sich abzulenken, um nicht enttarnt zu werden. Denjenigen, die mit ihrer Sexualität km reinen sind ist es i.d.R egal. Außer sie sind politisch oder religiös dagegen eingestellt.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 ZigiAnonym
  • 10.12.2020, 17:06h
  • Er wurde entdeckt durch sein Cover von "say something" und nicht durch "Hometown glory". Warum versucht man ihn immer im schlechten Licht darzustellen? Auch das Thema????
  • Antworten » | Direktlink »
#5 IrgendwieWitzigAnonym
  • 11.12.2020, 08:52h
  • zuerst dachte ich das Bild oben sei aus nem Dschungelcamp, mal ehrlich,
    sieht doch voll so aus oder?
  • Antworten » | Direktlink »