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Kommentare zu:
Vermittlungsausschuss streicht Beratungspflicht bei Stiefkindadoption


#1 UnnötigAnonym
  • 11.12.2020, 10:25h
  • Dieser unnötige Umweg mit ungewissem Ausgang wäre überflüssig gewesen, wenn Union und SPD nicht ständig versuchen würden, so viel Diskriminierung so lange wie irgend möglich zu erhalten.

    Die Mehrheit der Bürger ist längst viel weiter. Diese Verzögerungstaktiken geschehen aus purer Gehässigkeit.
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#2 Carsten ACAnonym
  • 11.12.2020, 10:59h
  • "Der Einigungsvorschlag sieht nun vor, auf die Beratungspflicht zu verzichten, wenn der annehmende Elternteil bei Geburt des Kindes mit dem leiblichen Elternteil verheiratet ist oder in verfestigter Lebensgemeinschaft im gemeinsamen Haushalt lebt."

    Das ist ja schon wieder diskriminierend:

    Ich kenne z.B. ein befreundetes lesbisches Paar, die zwar seit vielen Jahren zusammen sind, die aber dennoch getrennt wohnen, weil sie in unterschiedlichen Städten arbeiten. Die führen eine Wochenendbeziehung, aber wollen dennoch ein gemeinsames Kind.

    Bei Heteropaaren ist das auch kein Problem, wenn die Eltern nicht im selben Haushalt wohnen (dafür kann es ja ganz viele Gründe geben), aber dennoch eine feste Beziehung führen.

    Aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren wird wieder eine Ausnahme hinzugefügt.

    Es mag weniger Diskriminierung als vorher sein, ist aber immer noch Diskriminierung. Alles, was nicht 100% Gleichstellung gegenüber Heteros ist, ist per definition Diskriminierung.
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#3 LarsAnonym
  • 12.12.2020, 08:24h
  • Antwort auf #2 von Carsten AC
  • "Die führen eine Wochenendbeziehung, aber wollen dennoch ein gemeinsames Kind.

    Bei Heteropaaren ist das auch kein Problem,"

    Rechtlich ist das vielleicht anfangs kein Problem, trotzdem sollte man sich das gut überlegen, wie dann die z.B. Verantwortlichkeiten aussehen und welche Rollen übernommen werden können.

    Für Kinder ist der Kontakt zu beiden rechtlichen Elternteilen und auch zu beiden leiblichen Elternteilen in der Regel wichtig, wobei allerdings weniger die Dauer, sondern die Qualität des Kontakts eine Rolle spielt.

    Einvernehmlichkeit und ein positives Zusammenspiel aller an derEntstehung und Erziehung eines Kindes beteliigten Personen ist wichtig für das Kindeswohl.

    Auch diese Pflichten sind im Gesetz für alle vorgeschrieben, insbesondere im Thema Sorge- und Umgangsrecht.
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