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Berlin

Monika Herrmann will ins Berliner Abgeordnetenhaus

Die Grünen-Politikerin und offen lesbische Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg will im kommenden Jahr für das Landesparlament kandidieren.


Monika Herrmann ist seit August 2013 Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg (Bild: Bezirksamt)

Friedrichshain-Kreuzbergs grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann will 2021 bei der Wahl für das Berliner Abgeordnetenhaus antreten. "Ich werde kandidieren", sagte die 56-Jährige der "Berliner Morgenpost" (Freitag). "Mein politischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Umsetzung der Mobilitätswende." Die offen lesbische Politikerin hatte im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, keine weitere Amtszeit als Bezirksbürgermeisterin zu planen, damals aber offen gelassen, was sie danach machen werde.

Zunächst galt als offen, ob sie überhaupt in der Politik aktiv bleiben will. Nun hat sie sich entschieden: "Ich habe letzte Woche dem Kreisverband mein Interesse bekundet, für die Abgeordnetenhauswahl zu kandidieren", sagte Herrmann der Deutschen Presse-Agentur.

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Von der Kommunal- zur Verkehrspolitikerin?

Laut einer Sprecherin der Berliner Grünen-Fraktion will der bisherige verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Harald Moritz (63), der seit 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses ist, bei der Wahl nicht noch einmal antreten. Das Thema Verkehrspolitik müsste also neu besetzt werden. Ob von Herrmann, hängt von vielen Faktoren ab – nicht zuletzt davon, ob sie es ins Landesparlament schafft.

Herrmann ist seit August 2013 Bezirksbürgermeisterin. Die in Berlin geborene Diplom-Politologin hatte zuvor bereits seit 1990 im Bezirksamt gearbeitet, unter anderem als Mitarbeiterin der Frauenbeauftragten, Stadträtin für Jugend, Familie und Schule und Leiterin der Abteilung Familie, Personal und Diversity. Bei den Wahlen zur Bezirksverördnetenversammlung 2016 erzielten die Grünen mit Herrmann als Spitzenkandidatin 32,7 Prozent und wurden mit Abstand die stärkste Partei. (cw/dpa)