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Einzelkommentar zu:
Biden nominiert Buttigieg als Verkehrsminister


#10 LegatAnonym
  • 16.12.2020, 15:49h
  • Antwort auf #9 von Hausierer_in
  • "Es ist wirklich schade, dass hier alles sofort als persönlicher Angriff empfunden wird. Nur weil ich auf einen Kommentar Bezug nehme und weitere Gedanken hinzufüge, heißt das nicht automatisch, dass ich einen Vorwurf gegenüber der postenden Person konstruieren möchte."

    Du hast mir ein Fehlverhalten vorgeworfen, welches ich nun hoffentlich aufgeklärt habe. Als persönlichen Angriff habe ich deinen Vorwurf nicht empfunden, dann wäre meine Reaktion auch eine andere gewesen.

    "Mir stoßen allerdings solche Formulierungen grundsätzlich sauer auf. Deshalb vermeide ich sie selbst wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser."

    Als Zitat erscheinen mir jegliche Formulierungen immer als legitim, vorausgesetzt es erfolgt eine angemessene Einordnung. Als rethorisches Stilmittel halte ich sie ebenfalls für legitim, wenn eine entsprechende Kennzeichnung (hier: Anführungszeichen) erfolgt.

    "Zum weiteren Kommentar: Dass das Verstecken persönlichen Queerseins oft aus Kalkül erfolgt, ist mir schon klar. Gutheißen muss ich es aber nicht."

    Ich hoffe ich habe klar gemacht, dass ich das auch nicht gutheiße. Ich kann es jedoch nachvollziehen, dass jemand in einem politischen Umfeld aus Gründen des persönlichen Profits eine Fassade zu seiner Person errichtet, die seinen Zielen dienlich ist.

    "Mein Ansatz ist seit jeher ein emanzipatorischer, was wohl daran liegen mag, dass ich harte Befreiungskämpfe innerhalb meiner Familie führen musste, um nicht komplett unterdrückt und unsichtbar gemacht zu werden. Leider ist mir das nur teilweise gelungen - umso mehr bleibe ich emanzipatorisch kämpferisch."

    Gute Idee, allerdings muss dir damit klar sein, dass du im derzeitigen politischen Klima damit kein Bundesminister der USA (oder auch Deutschlands) werden würdest, obwohl du vielleicht viel befähigter und besser geeignet dazu wärst als ein Pete Buttigieg, der gelernt hat, sich bestimmten gesellschaftlichen Regeln zu unterwerfen, um seine Karriere zu befördern. Meiner Meinung nach kann man überhaupt nicht genug emanzipatorische Kämpfer_innen an den Schaltstellen der Macht haben!

    "Sprache ist sehr wirkmächtig, und deshalb bevorzuge ich, nicht die Formulierungen der Unterdrücker_innen zu übernehmen. Solange wir uns weiterhin innerhalb dieses Systems bewegen, werden wir das Grundübel m.E. nicht fundamental ändern können."

    Ich stimme dir zu, Ausnahmen für mich persönlich wie oben beschrieben: Zitate und rethorisches Mittel.

    "Ansonsten - bitte: ich habe ja als ersten Satz geschrieben, dass ich Dir im Grunde zustimme. Bitte lass uns aus dieser Sache jetzt keinen Riesenkonflikt machen. Aber loswerden wollte ich eben doch, wie ich die Handhabung solcher sprachlicher Dinge aus den genannten Gründen bevorzuge."

    Alles gut, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt persönlich angegriffen gefühlt und kann dir auch nur zurückgeben: Ich stimme dir im Grunde zu! :-)
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