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Kommentare zu:
Biden nominiert Buttigieg als Verkehrsminister


#11 goddamn liberalAnonym
#12 Ralph
  • 16.12.2020, 16:37h
  • Was lernen wir aus dieser Diskussion? 1. dass wir uns nicht freuen dürfen, wenn zum ersten Mal in der Geschichte ein schwuler Mann in den USA zum Minister ernannt wird, 2. dass an diesem Mann sofort herumgemäkelt werden muss, weil er doch nur für die Quote berufen wird und außerdem in seinem Auftreten nicht genug Klischees entspricht. - Oh Mann...
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#13 goddamn liberalAnonym
#14 LegatAnonym
  • 16.12.2020, 17:08h
  • Antwort auf #12 von Ralph
  • "1. dass wir uns nicht freuen dürfen, wenn zum ersten Mal in der Geschichte ein schwuler Mann in den USA zum Minister ernannt wird"

    Also mich freut das und du solltest es dir ebensowenig verbieten lassen, dich darüber zu freuen. Doch das immunisiert den Politiker Buttigieg selbstverständlich nicht gegenüber jeglicher Kritik.

    "2. dass an diesem Mann sofort herumgemäkelt werden muss, weil er doch nur für die Quote berufen wird"

    Diesen Punkt hat bisher nur "IdeologInnen-Watch" angeführt und ich habe dagegen argumentiert.

    "und außerdem in seinem Auftreten nicht genug Klischees entspricht. - Oh Mann..."

    Dass Buttigieg meiner Meinung nach aus politischem Kalkül heterolike auftritt, lässt nicht dem Umkehrschluss zu, dass ich stattdessen gefordert hätte, er müsse "klischeeschwul" (was auch immer das deiner Meinung nach sein mag) auftreten. Ich habe lediglich versucht zu erklären, warum ich denke, dass Herr Buttigieg bewusst entschieden hat, heterolike aufzutreten, eben um seine politische Karriere zu befördern. Finde ich es toll, dass er sich genötigt sieht das zu tun, weil das politische Klima eben so ist, wie es ist? Nein, ganz sicher nicht, aber ich kann verstehen, dass jemand, der eine politische Karriere machen will, eben zu solchen Mitteln greift. Das ist seine persönliche Entscheidung, die zumindest nachvollziehen kann.
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#15 LegatAnonym
  • 16.12.2020, 17:15h
  • Antwort auf #11 von goddamn liberal
  • "Na ja, das ist eben alles relativ."

    Ab wann würdest du denn jemanden als Teil der sozialen Klasse "Reiche" klassifizieren oder lehnst du Klassifizierungen von Menschen grundlegend ab?

    "Aber ich weiß eben auch nicht, wer weiß sein soll."

    Oh, come on! Du weißt genau was damit gemeint ist, genauso wie wenn in ALLEN Medien steht, dass Kamala Harris "black" und "asian" sei. Das sagt sie auch von sich selbst und war für Biden ein Aushängeschild im Wahlkampf. Wäre "weiß" zu sein ein ebenso mächtiges politsche Aushängeschild, wäre es das gewesen, was politisch genutzt wird.

    Es ist völlig in Ordnung, dass du für dich persönlich solche Klassifizierungen ablehnst, aber zu behaupten du wüsstest nicht, wer oder was damit gemeint sei ist einfach nur rethorischer Nonsens!
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#16 love2020Anonym
  • 16.12.2020, 17:21h
  • Immerhin.... Ich hätte ihn mir als Präsident gewünscht (und sein Schwulsein spielt da nur ne untergeordnete Rolle, auch wenn das natürlich auch ein massives Zeichen von Hoffnung wäre...)
    - der Typ ist einfach genial... wenn man ihm mal länger zuhört - er gibt Hoffnung, hört zu, ist empathisch, intelligent bis zum Anschlag, und würde vieles verändern & dabei dir Leute mitnehmen... wirklich crazy...
    n Kumpel von mir (schwarz, Hete, Usa, Bernie-Sanders Unterstützer) meint, er ist sich sicher, dass Buttigieg Präsident der USA wird, vielleicht in 4, vielleicht in 8 Jahren... weil er einfach outside the box denkt, alle mitnimmt & was soll man sagen einfach genial und gleichzeitig noch liebenswert ist.....

    Davon mal abgesehen - freuen wir uns doch mal über mehr Sichtbarkeit für Schwule / & "schwule Normalos"...
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#17 VorbildlichAnonym
#18 Ralph
#19 Ralph
  • 17.12.2020, 10:03h
  • Antwort auf #14 von Legat
  • Na ja, "heterolike" auftreten, also "straightacting", ist auch nichts als ein Klischee. Man könnte ja auch in Erwägung ziehen, dass der Mann schlicht so ist wie er auftritt. Ich z.B. war in meinen 20ern sehr tuntig und tuckig. Heute bin ich es nicht mehr. Beides schien und scheint mir für das jeweilige Lebensalter passend.
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#20 LegatAnonym
  • 17.12.2020, 11:26h
  • Antwort auf #19 von Ralph
  • Dies ist mein letzter Kommentar unter diesem Artikel.

    "Na ja, "heterolike" auftreten, also "straightacting", ist auch nichts als ein Klischee."

    Nichts kann in einem konkreten Zusammenhang ein Klischee sein, wenn es auf die beschriebene Person zutrifft, was ich Buttigieg ja unterstelle.

    "Man könnte ja auch in Erwägung ziehen, dass der Mann schlicht so ist wie er auftritt."

    Könnte man, man könnte aber auch unterstellen, dass er aus karriergründen heterolike auftritt. Ich halte zweiteres für sehr viel wahrscheinlicher, weil ich genau weiß, dass man in solchen Kreisen nur vorankommt, wenn man deren Spielregeln spielt und da gehört straightacting leider weiterhin dazu. Das weiß auch Buttigieg und verhält sich dementsprechend, ob ihm das nun persönlich so gefällt oder nicht.

    "Ich z.B. war in meinen 20ern sehr tuntig und tuckig. Heute bin ich es nicht mehr. Beides schien und scheint mir für das jeweilige Lebensalter passend."

    Wie du das für dich persönlich hältst ist hundertprozentig dir überlassen. Du bist vermutlich auch keine Person des öffentlichen Lebens und daher hat das auch niemand außenstehendes zu bewerten.
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