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Einzelkommentar zu:
Hunderte Religionsvertreter*innen fordern Verbot von "Homo-Heilung"


#1 KaiJAnonym
  • 17.12.2020, 17:43h
  • 'Die Bischhöfe befürchteten, dass ein derartiges Verbot "die legitime Vielfalt bezüglich Ansichten zu Sexualität" beschädigen könnte'. Das ist die Pervertierung der Demokratie in ihren Grundfesten. Jene Vielfalt der Ansichten ist nicht legitim, weil zur freien Entfaltung der Persönlichkeit das oberste besondere Grundrecht, das der Sexualität gehört. Sie darf nicht durch die Meinungsfreiheit oder daraus abgeleiteteten nur scheinbaren Rechten eingeschränkt werden. Nach dem Recht auf Leben und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit ist die Sexualität das dann höchste Grundrecht in der Demokratie, zu der es kein Recht auf Meinungsfreiheit gibt, da sie an sich als Grundrecht nicht durch eine Meinungsfreiheit begrenzt werden darf. Die Sexualität ist so zu respektieren, wie sie das Individuum selbst bestimmt oder bestimmen wird. Zu diesem Thema läuft gerade zeitgleich auf Phoenix eine Bundestagsdebatte zum eingereichten und unzureichenden Gesetzentwurf der Bundesregierung oder der Union zum Verbot geschlechtszuordnender Operationen.
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