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Kommentare zu:
Hassprediger Olaf Latzel will zurück an die Kanzel


#11 YannickAnonym
  • 18.12.2020, 16:14h
  • In einem Rechtsstaat ist es sein gutes Recht, dagegen zu klagen.

    Ob er damit Aussicht auf Erfolg hat, ist eine andere Frage.

    Sollte nochmal jemals jemand predigen dürfen, der Menschen (egal weshalb) als "todeswürdig" bezeichnet, dann wäre das die Bankrotterklärung der Kirche.
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#12 Pu224Anonym
  • 18.12.2020, 19:52h
  • Antwort auf #9 von queergay
  • Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Soetwas hat nie funktioniert und wird wohl auch nie funktionieren, da jegliche Einsicht fehlt. Ich vermute, der Mann fühlt sich von Homodämonen verfolgt und sieht das ganze als göttliche Prüfung an.

    Ich sehe drei Ausgänge als wahrscheinlich an:
    1: Er wird frei gesprochen. Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz geschützt und erlaubt diverse Dinge, die sonst absolut verboten wären.
    2: Er wird verurteilt, darf aber irgendwie weitermachen. Ein automatischer Rausschmiß erfolgt erst bei einem Jahr Haft. Das ist auch die einzige Möglichkeit ihn irgendwie zur Räson zu bringen. Vermutlich wird es dann eine faule "Entschuldigung geben ("es tut mir leid, wenn sich irgendjemand verletzt gefühlt hat").
    3: Er wird rausgeschmissen. Dann hält es quasi nichts mehr zurück und er wird weiterpredigen. Dann wird er allerdings genau auf seine Wortwahl achten ("in der Bibel steht geschrieben, dass Homosexualität todeswürdig ist" statt "Homosexualität ist todeswürdig".

    Ich vermute das zweite ist am wahrscheinlichsten, ganz dicht gefolgt vom ersten.
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#13 WürgereizAnonym
#14 KaiJAnonym
  • 19.12.2020, 12:01h
  • Antwort auf #10 von KaiJ
  • Vorbehaltlich doch schon jetzt bestehender kirchenrechtlicher Möglichkeiten ist es ansonsten an der EKD, ihr Kirchenrecht zu beseitigen. Es kann ja wohl nicht sein, jemanden bei offensichtlicher und gerichtlich festgestellter Volksverhetzung nicht sofort zu kündigen. Weiter stellt sich auch rechtlich die Frage kirchlicher Mithaftung.
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#15 WayneAnonym
  • 19.12.2020, 23:29h
  • Kennt jemand eine Möglichkeit, ein zweites Mal aus der EK auszutreten, ohne vorher wieder eintreten zu müssen? Habe seit neulich das Bedürfnis dazu.
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#16 Chris_MAnonym
  • 20.12.2020, 14:03h
  • Der Grund der Kirche ihn gegen ihn vorzugehen, ist ausschließlich die Außenwirkung. In den Stellungnahmen wird das auch offen zu gegeben "Er hat dem Ansehen der Kirche Schaden zugefügt".
    Die BEK (Bremische Evangelische Kirche) stellt es jeder Gemeinde frei, welche Position sie zu Homosexualität einnimmt, d.h. insbesondere lässt sie die Aussage, dass homosexuelle Handlungen Sünde sind, weiter explizit zu. Schade ist nur, dass die Medien das gar nicht begreifen, die Pressemitteilungen der Kirche 1:1 unhinterfragt abdrucken und es unterlassen, hier nachzubohren. Gut wäre es, wenn man die BEK dazu drängen würde, ihre Position zur Homosexualität offen darzulegen, also Farbe zu bekennen.
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