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Einzelkommentar zu:
Bundesrat winkt Adoptionsgesetz ohne Beratungspflicht für Lesben durch


#5 Daddy CoolAnonym
  • 21.12.2020, 17:29h
  • LGBT sagt sich manchmal so leicht daher. Wo steckt in diesem Gesetz eigentlich das "G"?
    Es ist keineswegs so, dass ein schwuler Vater keine Verantwortung für sein Kind übernehmen möchte, nur weil die Mutter mit einer Frau zusammenlebt.
    Anstatt die traditionelle Zweielternschaft nachzuäffen, muss ein moderner Elternbegriff auf die Personen erweitert werden, die tatsächlich Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen. Das sind zunächst die leiblichen Eltern, hinzu kommen evtl. weitere soziale Eltern. Gerne mit einem Opt-out. Das wäre gut für Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien und für die Kinder sowieso.
    Und das Gesetz soll ja vor allem die Rechte der Kinder schützen. Die UN-Kinderrechtekonvention, die auch in Deutschland gilt, sieht ein Recht jedes Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft und auf Betreuung durch seine leiblichen Eltern vor. Da wäre eine Beratungspflicht des abgebenden Elternteils und des annehmenden Elternteils wahrlich nicht zu viel verlangt! Ich kenne genug schwule Väter, die ihre Zustimmung zur Stiefkindadfoption im Nachhinein bitter bereut haben.
    Nun liest sich das Gesetz im Ergebnis so: Alle Kinder in Adoptionsverfahren sollen besser geschützt werden. Außer sie wachsen bei lesbischen Paaren auf.
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