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Kommentare zu:
Latzel-Gemeinde droht mit Abspaltung von Landeskirche


#1 FinnAnonym
  • 21.12.2020, 12:56h
  • Können die ja gerne tun. Kann gut sein, dass sie niemand groß vermissen wird.

    Aber Verurteilungen wegen Volksverhetzung haben natürlich dennoch Bestand, denn auch abgespaltene Kirchen stehen nicht über dem Gesetz.
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#2 SchleicheRAnonym
  • 21.12.2020, 13:13h
  • Abspaltung zulassen, Religionsstatus der Sekte nicht anerkennen, Kirche zumachen und zum Museum umbauen
    ;p
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#3 RelativAnonym
  • 21.12.2020, 13:15h
  • "Angriff auf unsere Gemeinde und unseren Pastor, der nichts anderes bezweckt, als St. Martini zu zerstören".

    "der" bezieht sich nicht eindeutig auf den Angriff, zerstörerisch ist hier der Pastor.

    Ein Glaube, der nicht mehr produktive Angebote für die Gegenwart machen kann: Rückzugsgefechte, Spaltung von Antimodernen und Liberalen.
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#4 AthreusProfil
  • 21.12.2020, 13:27hSÜW
  • Ich finde es schön, dass St. Martini etwaigen Analysen und Erklärungsversuchen entgegenwirkt und ganz öffentlich darlegt, wie wahre Christenmenschen aussehen. Erfrischend ehrlich muss ich sagen, was mir auch deutlich mehr zusagt, als dieses doppelgesichtige Geschwafel andernorts. Einzig die Redewendung "für einen Sünder gibt es keine billige Gnade" fand ich etwas uninspiriert. Da hatte man dann wohl doch nicht den Schneid, die Mordempfehlung auszusprechen oder den Suizid nach erfolgreicher Konversionstherapie nahezulegen.

    Fazit: Für alle, die nicht auf dem Mond leben oder einer christlichen Kirche angehören, kann das weder überraschend, noch ungewöhnlich erscheinen.
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#5 yeppAnonym
#6 AkonniAnonym
  • 21.12.2020, 13:39h
  • Ich sehe keine Beweise aus der Bibel, nicht einen einzigen Vers. Ich sehe nur das Urteil über die homosexuelle Lebensweise von Menschen, die vorgeben, die Bibel gelesen zu haben.
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#7 Carsten ACAnonym
  • 21.12.2020, 13:47h
  • -----------------------
    Gemeinde beklagt "politische Agenda" der BEK
    ----------------------

    Was ist daran "politische Agenda", wenn man jemanden, der wegen Volksverhetzung verurteilt wurde, nicht mehr predigen lässt...

    Das sollte doch wohl eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass jemand, der andere Menschen als "todeswürdig" bezeichnet, für diesen Job nicht geeignet ist.

    Im Gegenteil: die Kirche hat ja noch sehr lange gezögert und erst das Urteil abgewartet. Obwohl auch ohne dieses Urteil diese Aussagen indiskutabel sein sollten.
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#8 milieu-watchAnonym
#9 StefffenMSPAnonym
#10 Julian SAnonym
  • 21.12.2020, 14:15h
  • "Latzel-Gemeinde droht mit Abspaltung von Landeskirche"

    Nur zu.

    Aber ist denen auch bewusst, dass sie dann keine Kirchensteuern mehr bekommen?

    Oder poltern die nur rum und ziehen dann doch den Schwanz ein?

    Obwohl:
    wie ich unsere kirchen-hörigen Politiker kenne, würde selbst so eine abgespaltene Organisation noch Geld zugeschustert bekommen...
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#11 LegatAnonym
#12 Ben1978Anonym
  • 21.12.2020, 14:28h
  • Hallo! Ich fühle mich von einem einengenden Korsett geschädigt. Schwul und gläubig, leide ich seit Jahren unter "Zwangsgedanken" (möge jeder Interessierte mal nachschlagen) - ich denke, dass Glaube, Religion u. a. vs. Schwulsein und Einsamkeit damit zu tun haben. Leute wie dieser Pastor ebenso mögen solch Beiträge leisten. Ich kann mir nicht selbst helfen. OCD schlage man nach. Auch Religious OCD... Als würden Heterosexuelle nur Liebe und Sex haben dürfen. Pastoren wie dieser fördern noch Selbstmord bei LGBTI-Jugendlichen, die, wie auch mancher Erwachsene nicht immer stark genug sind oder es etwa wurden. Schlimm.
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#13 LegatAnonym
#14 LegatAnonym
#15 Maike PfudererAnonym
  • 21.12.2020, 14:33h
  • ich bin versucht aus dem Kirchenlied "Ein feste Burg" zu zitieren: Lass fahren dahin, sie habens kein Gewinn.

    Der bremischen Kirche erwachsen dadurch neue Chancen, das diese Menschen zwar eine neue Gemeinde gründen, aber kein Eigentum an St. Martini erwerben können und damit an dieser Kirche wieder die Frohe Botschaft gepredigt werden kann!
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#16 Korinthen KKAnonym
  • 21.12.2020, 14:40h
  • Faszinierend. Menschen mit einer unbarmherzigen Haltung beklagen sich, dass mit ihnen aufgrund ihrer Haltung "unbarmherzig" umgegangen wird und drohen mit Abspaltung von einer Kirche, die ihrerseits das Resultat einer Spaltung ist.
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#17 ChrisNAnonym
  • 21.12.2020, 14:56h
  • Antwort auf #12 von Ben1978
  • Deinem Leid möchte ich DIr mit einer mutmachenden Gegenfrage begegnen: Es gibt so viele Menschen, die ganz offensichtlich gegen die Bibel leben, in dem sie Ehebruch begehen (d.h. einen neuen Partner nach einer gescheiterten Ehe haben), die ihre Mitmenschen anlügen, die hartherzig sind, die dem Geld nachjagen, die sich dieser Umstände auch komplett bewusst sind, die aber trotzdem gläubig sind, sich als bibeltreu bezeichnen, zu Gott beten und die überhaupt kein, null, Problem mit diesen Widersprüchen haben. Warum müssen ausgerechnet wir, die wir schwul sind, daran verzweifeln und allen anderen ist es egal?
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#18 HilfsgedankenAnonym
  • 21.12.2020, 15:09h
  • Antwort auf #12 von Ben1978
  • Wow. Dein Post klingt wie ein Hilferuf.

    Es ist leider ziemlich schwierig, auf gleichem Wege echte Hilfe zu leisten. Ich möchte jedoch einen Gedankenanstoß geben. Wenn Du erkannt hast, dass der Konflikt zwischen Glaube/Religion einerseits und Deinem Schwulsein andererseits Dich krank und einsam gemacht hat, sieh Dir mal an, was Du ändern könntest.

    Dein Schwulsein kannst Du nicht ändern. Und es ist auch nichts, was man ändern müsste. Es ist völlig in Ordnung, so zu sein, wie Du bist. Womit wir zu einer wichtigen Konsequenz kommen: Leute, die etwas anderes sagen oder gar predigen, haben in Deinem Leben nichts zu suchen, denn sie verunsichern und verletzen Dich - sie werten Dich ab. Und das nur, weil sie nicht damit klarkommen, dass Du bist, wie Du bist.

    Sie machen das zu Deinem Problem - versuch' mal den Spieß umzudrehen und das zu deren Problem zu machen. Die haben ein Problem, nicht Du.

    Menschen, die einem nicht wohlgesonnen sind, bzw. die einen sogar schädigen, sollte man hinter sich lassen. Wie Du aus der Kirche austreten kannst, findest Du hier:

    www.kirchenaustritt.de/

    Deinem Nickname nach scheinst Du 42 Jahre alt zu sein. Wo Du lebst, geht aus Deinem Post nicht hervor. Vielleicht findest Du in Deiner Stadt oder in der nächstgelegenen größeren Stadt queere Organisationen, die Du mal ansprechen könntest. Relativ verbreitet sind die Aids-Hilfen, in denen in der Regel erfahrene Menschen sitzen, die auch anderweitige Tipps geben können (z.B. evtl. wo Du noch andere Gruppen oder Ansprechpartner_innen findest).

    Vielleicht findest Du auch Anregungen beim Humanistischen Verband Deutschlands

    humanistisch.de/hvd-bundesverband

    oder bei der Giordano-Bruno-Stiftung

    www.giordano-bruno-stiftung.de/

    Klassischerweise würde an dieser Stelle auch zum Besuch eines_einer Psycholog_in und/oder eines_einer Psychiater_in geraten. Damit möchte ich mich allerdings zurückhalten, da ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass eine Mehrheit dieser Menschen wenig Ahnung vom Thema Queersein hat, sodass die dort angebotene "Hilfe" nicht immer wirklich hilfreich ist.

    Jedenfalls ist mit 42 noch lange nicht alles verloren. Im Gegenteil, das ist ein ganz gutes Alter für eine Neuorientierung.

    Ich drücke ganz kräftig die Daumen und sende herzliche Grüße!
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#19 AthreusProfil
  • 21.12.2020, 15:32hSÜW
  • Antwort auf #12 von Ben1978
  • "Ich leide seit Jahren" und "ich kann mir nicht selbst helfen" sind Beweis genug, denke ich, dass du Hilfe in Anspruch nehmen solltest, sofern du es noch noch nicht tust. Dass meine ich vollkommen wertfrei, ernst und wohlwollend!

    Der LSVD führt eine Liste von Therapeuten, die sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei widmen. Melde dich doch dort mal, bitte. Dir selbst zuliebe.

    Tel: 0221 / 92 59 61 0
    Email: lsvd@lsvd.de
    Kontaktformular: www.lsvd.de (Hauptseite ganz unten rechts)

    Falls dir das irgendwie komisch erscheint oder du dich dabei unwohl fühlst, kann ich dir versichern, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemanden kenne, dem es nicht guttun würde, einmal mit einem Profi zu sprechen. Falls du Probleme hast, vom LSVD Hilfe zu bekommen, was ich mir nicht vorstellen kann, melde dich bei mir und ich kümmere mich darum. (Ich bin Mitglied.)
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#20 HilfsgedankenAnonym
  • 21.12.2020, 15:50h
  • Antwort auf #19 von Athreus
  • "Der LSVD führt eine Liste von Therapeuten, die sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei widmen."

    Oh, das wusste ich nicht. Vielen Dank für diesen Hinweis! Hoffen wir mal, dass diese Liste einigermaßen flächendeckend ist. Es hat ja auch nicht jede_r die Möglichkeit, für regelmäßige Therapiesitzungen jedes Mal weite, teure Wege zu fahren.
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#21 Ben1978Anonym
#22 Ben1978Anonym
#23 Ben1978Anonym
#24 XXXxAnonym
#25 TimonAnonym
  • 21.12.2020, 17:00h
  • Aha, wollen die sich abspalten, weil sie Angst haben, keinen Hass mehr schüren zu können?
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#26 TimonAnonym
  • 21.12.2020, 17:02h
  • Lasst die gerne gehen. Sowas braucht doch niemand.

    Aber die Kirche gehört denen natürlich nicht. Dann können die sich ja irgendwo einen Schuppen suchen, wo sie zusammenkommen können.
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#27 Alexander_FAnonym
  • 21.12.2020, 17:18h
  • "Latzel-Gemeinde droht mit Abspaltung"

    Wieso drohen? Für mich klingt das eher wie ein Versprechen. Dann hätten diese Pappnasen wenigstens mal den Anstand gezeigt, sich nur von ihresgleichen bezahlen zu lassen und nicht von der gottlosen, verkommenen Allgemeinheit. So ohne dicke A13-Besoldung tut dann eine Geldstrafe auch etwas mehr weh. Und es ist ja davon auszugehen, dass es bei der letzten nicht bleiben wird.
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#28 KaiJAnonym
  • 21.12.2020, 18:18h
  • Die eigene Abspaltung der Gemeinde von der Kirche oder eine wohlmögliche Auflösung der Gemeinde durch die Kirche bzw. Gliederung des Kirchenkreises hier zu einer anderen neuen Gemeinde könnte interessant werden. Latzel scheint kirchenrechtlich seine Anstellung auf Lebenszeit nur auf die jetzt bestehende Gemeinde zu haben. Demnach könnte sich die Kirche auch so von Latzel trennen und einer wohlmöglichen weiteren rechtlichen Mithaftung entgehen.
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#29 FaktencheckAnonym
  • 21.12.2020, 18:19h
  • ""Hat die biblisch begründete Ablehnung von gelebter Homosexualität nicht die Ablehnungen von homosexuell empfindenden Menschen einen Platz im Glaubensleben der Bremischen Evangelischen Kirche oder nicht?" Die Landeskirche stelle das intern als selbstverständlich dar, erwecke aber öffentlich den Eindruck, es gäbe es für diese Position keinen Platz, beklagt der Gemeindevorstand."

    Das sind doch sehr berechtigte Fragen.

    Die verlogene Inkonsequenz der Landeskirchen (es betrifft ja nicht nur Bremen) muss endlich skandalisiert werden. Man kann nicht glaubhaft Queerfeindlichkeit einerseits verdammen und gleichzeitig wohlwollend dulden und finanzieren.
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#30 JJJJAnonym
  • 21.12.2020, 19:19h
  • Warum wollen alle immer die Bibelgesetze aus der Bibel heraus entschuldigen oder relativieren ?

    Das sind Traditionen aus der Steinzeit und persönliche Ansichten der Religionsgründer. Kein einzelnes Wort stammt von einem göttlichen Wesen.

    Ich brauche solche Relgionen nicht, die für mich lebensbedrohlich sind.

    Keiner der scheinheiligen Eiferer lebt nach allen Gesetzen der Bibel.

    Kleidungvorschriften, Speisenvorschriften ... kenn die doch alles nicht.

    Einzig an der Schwulenverfolgung halten Sie prominent fest.

    Was falsch ist, bleibt falsch - auch wenn es in der Bibel steht.
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#31 Frommer ChaotAnonym
  • 21.12.2020, 19:26h
  • Diese Gemeinde strotzt nur so vor Selbstgerechtigkeit und Arroganz. Sollen sie doch gehen und ihre eigene kleine hässliche homphobe Sekte aufmachen!! Und dann bitte alle anderen in Frieden lassen.
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#32 lindener1966Profil
  • 21.12.2020, 19:51hHannover
  • Wenn ich schon das Wort "Wahrheit" und das auch noch im Zusammenhang mit der Bibel höre, bekomme ich ganz furchtbare Würgereize.
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#33 ProstAnonym
  • 21.12.2020, 20:02h
  • "die St.-Martini-Gemeinde"

    Geschüttelt oder gerührt?

    Heißt die so, weil die dort zu tief ins Glas gucken?
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#34 lindener1966Profil
  • 21.12.2020, 20:04hHannover
  • "So werden ein Grußwort zum Bremer CSD und eine Video-Stellungnahme zur Causa Latzel der Präsidentin des Kirchenausschusses, Edda Bosse, als "IDEOLOGIE" und "Ausführungen zur Abkehr vom traditionellen biblischen Familienbild von Vater, Mutter, Kind" angegriffen"

    Das Christentum selbst beruht doch auf einer Ideologie. Die Bibel selbst ist eine ideologische Schrift. Die Gegenüberstellung Ideologie vs. Glaube ist eine reine Nebelkerze.
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#35 CornyAnonym
  • 21.12.2020, 20:34h
  • Zum Thema Homosexualität zitiert man am besten die Bibel selbst:
    "Dann schlossen Jonathan und David einen ewigen Bund, denn er liebt ihn wie seine eigene Seele. Und Jonathan zog sich das Gewand aus, und gab es David und verfuhr ebenso mit seiner Rüstung und sogar seinem Schwert, seinem Bogen und seinem Gürtel." 1, Samuel 18
    "Ich bin verzweifelt um dich, mein Bruder Jonathan.
    sehr angenehm warst du zu mir; Deine Liebe zu mir war außergewöhnlich, die Liebe der Frauen übertreffend." 2, Samuel 1
    Wie man da "no homo" hineinlesen kann, ist mir durchaus unverständlich.
    Mal davon abgesehen, dass ich mich mit der altgriechischen Sprache beschäftige, und es in der altgriechischen Sprache trotz der Üblichkeit homosexueller Handlungen gar kein Wort für Homosexualität gibt. Wenn also eine Bibel, die aus dem Altgriechischen übersetzt wurde, das Wort Homosexualität benutzt, so ist das eindeutig eine falsche Übersetzung (m.E.n. absichtlich, um seine eigenen politischen Ideale in die Bibel einzubringen).
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#36 KaiJAnonym
#37 roisolei85Profil
  • 21.12.2020, 22:43hBiedenkopf
  • Hey

    Eigentlich müssen wir die St. Martini Gemeinde bei Google nur einen Stern verleihen, was dort gepostet wir bei den Bewerbungen ist unheimlich..

    Möchte wissen ob die Gemeinde Mitglieder auch mit ihren Frauen und Töchtern so verfahren wie das alte Testament es vorsieht....

    Ich finde diese Gemeinde und ihre Mitglieder können doch die Haus und Hof Kirchengemeinde von Afd und Pegida werden....
    Gleiche Meinung und Weltanschauung...

    Keine Ahnung
    Wie man wirklich, diese Schriften wortwörtlich nehmen kann die vor mehr als 2000 Jahren nieder geschrieben wurden.....

    Und sie als Grundlage für sein Leben nehmen kann wenn man heute im 21 Jahrhundert in einer komplett anderen Welt lebt...

    Grüße
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#38 LomexAnonym
  • 22.12.2020, 00:34h
  • Antwort auf #10 von Julian S
  • In Bremen ist die Kirche anders strukturiert als in anderen Städten. Laut Kirchenverfassung hat jede Gemeinde uneingeschränkte Bekenntnisfreiheit, dass bedeutet, dass jede Gemeinde ihre Theologie selbst definiert. Des weiteren wird ein Teil des Gehaltes eh von der Gemeinde selbst getragen.

    Außerdem verfügt Latzel über viele Anhänger in Freikirchen, außerdem muss man bedenken, dass in St Martini die Gottesdienste leider voll sind, was man von vielen anderen Kirchen nicht sagen kann. Die Gemeinde braucht nur einen Spendenaufruf zu machen, und es finden es tausende Leute die tatsächlich bereit wären Geld zu spenden, nur damit die Gemeinde sich finanzieren kann. Mit freiwilligen Spenden könnten die sich tatsächlich soweit finanzieren, dass die auf die Kirchensteuer gar nicht groß angewiesen wären.
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#39 mesonightAnonym
  • 22.12.2020, 08:02h
  • Ich finde es unfassbar, dass diese Leute tatsächlich behaupten, die Aussagen seien nicht Homophob, wie verblendet kann man sein? Der Latzel kann ja seine eigene Kirche gründen, Anhänger hat er ja, diese Typ schadet der Kirche, ich hoffe sehr, dass diese nicht einknickt.
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#40 axsmaAnonym
#41 LegatAnonym
#42 KaiJAnonym
#43 Korinthen KKAnonym
#44 zundermxeAnonym
  • 22.12.2020, 10:12h
  • Glaube schützt zuweilen vorm Denken.

    Sonst würde den Fundi-Christen auch mal klar werden, dass Fundis anderer Religionen Ungläubige (also auch alle, die nicht in der selben Weise an einen bestimmten jeweiligen Gott glauben), ebenfalls als wertlos und todeswürdig erachten und es leider immer wieder Verrückte gibt, die aus diesem ideologischen Schwachsinn reale Gewalt und Terror machen.

    Insofern ist nicht nur Latzel, sondern auch eindeutig seine Gemeinde, auf eben der selben Stufe barbarischer Religions-Täter durch alle Zeiten anzusiedeln und entsprechend zu verbieten.
    Wenn wir denn in einem Land lebten, indem Staat (durch und für alle) von Religion (frei gewählte Lebensführungen einiger) tatsächlich voneinander getrennt wären.

    Wer dem widersprechen möchte, kann ja mal versuchen einen Verein jenseits von Religionen zu gründen und auch nur einige Passagen der Bibel in die Satzung schreiben.
    Uih - der Verfassungsschutz ständ wohl schnell auf der Tür.
    Warum haben die denn immer noch soviel Narrenfreiheit?
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#45 KaiJAnonym
#46 Denkender PedantAnonym
#47 LegatAnonym
#48 hugoAnonym
  • 22.12.2020, 12:54h
  • Die Kirchen sollten sich mal eher um Überbevölkerung und den damit verbundenen sozialen Verwerfungen befassen. Sie sollten langsam begreifen, dass die sogenannte "Christliche" Sexuallehre ein auslaufendes geschäftsmodell ist undihnen die Drohungen mit Sündenstrafen sowieso keiner mehr glaubt.
    Im christliche Sinn kann Sünde nur sein, wenn sich eine Handlung gegen Mitmenschen richtet!
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#49 antosProfil
#50 ArtePProfil
#51 Dante-ZitatAnonym
#52 MehrheitAnonym
  • 22.12.2020, 19:58h
  • Antwort auf #17 von ChrisN
  • "Warum müssen ausgerechnet wir, die wir schwul sind, daran verzweifeln und allen anderen ist es egal?"

    Zuerst, ohne Dich kritisieren zu wollen - einfach nur der Korrektheit wegen, muesste es richtig heissen:
    "..., die wir NATUERLICH (also von Geburt an, ohne willentliche Entscheidung) schwul sind,..."; die Entscheidung, bzw. die kirchlichen Regeln sind allesamt BEWUSST und entgegen aller Vernunft und wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgestellt worden, bzw. werden trotzdem weiter beibehalten.

    Jetzt zu dem 'Restlichen', dem "allen anderen ist es egal":
    Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: weil wir die Minderheit sind. Ich habe mich, aus pers. 'Betroffenheit', laenger ueber Psychotherapie (bzgl. Depr.) informiert; u.a. wurde als Ziel genannt, dass man wieder dazu befaehigt werden soll, selbststaendig den Alltag und auch die Arbeit bewaeltigen koennen soll, sowie wieder zur 'Teilnahme am gesellschaftlichen Leben' gebracht werden soll.
    Gerade beim Punkt, 'Arbeit' (aber auch gesellschaftliche Aspekte, die damit im Zusammenhang stehen) sehe ich ein/das Problem:
    Ich sehe da irgendwie einen Widerspruch darin, Teil eines 'Systems' sein zu sollen, dass zu einem gehoerigen Teil die Probleme ueberhaupt verursacht, wegen denen man eine Therapie benoetigt, und dann wird in dieser Therapie versucht, den Patienten dazu zu befaehigen, DOCH wieder Teil dieser 'problemverursachenden' Gesellschaft/Arbeitswelt zu werden.
    Anstatt, zumindest zu einem Teil, die Gesellschaft zu veraendern, was ja bspw. angesichts des Klimawandels, und des daraus notwendigen Wandels der Konsumgesellschaft dringendst noetig ist, wird versucht die Patienten so 'zurechtzubiegen', dass sie (wieder) 'wertvolle Mitglieder der [Arbeits-/Konsum-]Gesellschaft' werden.
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#53 TherapiegeschädigtAnonym
  • 22.12.2020, 20:42h
  • Antwort auf #52 von Mehrheit
  • Stichwort "zurechtbiegen": Du sprichst da ein sehr wichtiges Thema an, das oft nur hinter vorgehaltener Hand besprochen wird. Offiziell soll Psychotherapie den Betroffenen "helfen", in Wirklichkeit geht es jedoch hauptsächlich darum, "Störungen der Funktionsfähigkeit" zu beseitigen. Dadurch wird nicht etwa anerkannt, dass eine Person berechtigte Gründe für ihre Erkrankung hat, sondern der Person wird eine "Störung" attestiert, die dann, z.B. durch Verhaltenstherapie, wieder so weit "ausgebügelt" werden soll, dass die Menschen wieder funktionieren. Und zwar so, wie sie niemals ihrer Persönlichkeit entsprechend funktionieren KÖNNEN.

    Nur ein Beispiel: ich wurde 1982 mit 17 auf einer Klassenfahrt von 4 Mitschülern nachts im Tiefschlaf homophob überfallen. Seitdem habe ich extreme Schlafstörungen und jede (!) Nacht Alpträume, also eine klassische Posttraumatische Belastungsstörung. Mein (Einzel-)"Therapeut" meinte dazu nur, ich sei immerhin selbst dafür verantwortlich gewesen, da ich "ja anders gewesen sei". Und was ich denn hätte, Klassenkeile bekäme doch jeder mal? In einer Gruppentherapie bekam ich als einzige Antwort "Aber heute ist das doch gar nicht mehr so - ihr dürft doch jetzt sogar heiraten!" (das war 2016 - finde den Fehler). Der Patient vor mir, Opfer eines Banküberfalls, wurde hochgradig bedauert. Die Todesängste, die ich damals durchstand, und die, die ich seitdem jede Nacht nach-erlebe, wurden lediglich mit einem "Aber ihr dürft doch heute heiraten" abgetan.

    Als ich der Psycho-Gruppe antwortete, dass es auch heute noch massivste Queerfeindlichkeit gibt, was man z.B. täglich auf Queer.de nachlesen könne, bekam ich doch glatt als Antwort, dass ich Queer.de dann eben nicht mehr lesen solle - dann hätte ich auch keine Probleme mehr. Als ich diesen Vorschlag als nicht sinnvoll ablehnte, bekam ich fachlicherseits attestiert, ich sei nicht teamfähig, weil ich die gut gemeinten RatSCHLÄGE der Mitpatient_innen nicht annehmen würde.

    Also, keinerlei Empathie für uns als Minderheit; unverschämte Vorwürfe, man sei doch selbst schuld gewesen bzw. man solle sich doch heute nicht mehr so anstellen und Probleme, falls es die denn überhaupt noch gäbe, gefälligst ignorieren.

    Das alles zum Wohl der "Arbeitsfähigkeit".
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#54 CriosdanAnonym
  • 23.12.2020, 11:01h
  • Bibeltreu? Ahja? Steinigen die auch Nichtgläubige? Tragen kein Mischgewebe? Steht alles in der Bibel.
    Oder sind die nur "bibeltreu" wenn es um Homosexualität geht?
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#55 CisMeAnonym
  • 23.12.2020, 11:51h
  • Antwort auf #54 von Criosdan
  • Das Ganze geht vermutlich über die religiotische Kriminalisierung von Homosexualität hinaus und ist viel schlimer:

    Solche Gestalten sind immer nur dann wirklich "bibeltreu", wenn es darum geht, ihre Vormachtstellung zu zementieren. Alles andere wird schnell zu "Symbolik" erklärt.

    Ein für mich widerlicher Haufen.
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#56 Weiß netAnonym
  • 14.01.2021, 11:58h
  • Antwort auf #6 von Akonni
  • Da hast du absolut recht. Ich bin selber bibeltreu und heterosexuell. Aber im Leben würde mir nicht einfallen, jemanden aufgrund seiner Sexualität herabsetzen. Wenn überhaupt, dann wäre dies die Aufgabe Gottes,und er setzt auch keinen herab. Ich bin mir unendlich sicher, dass er uns alle aus tiefsten Herzen liebt, ob schwul oder hetero
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