Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=37809
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Schwule in der Politik: Spahn berichtet über "wüste Beleidigungen"


#1 DuMeineGüteAnonym
  • 22.12.2020, 13:51h
  • Kurz zusammengefasst: Wüste Beleidigungen gehörten nun mal dazu. Queerfeindliche Beleidigungen seien genauso normal wie andere Beleidigungen. Sie würden vor allem auch nur ausgesprochen, wenn jemand sowieso schon etwas gegen einen habe. Schlecht schlafen müsse man deshalb noch lange nicht - man dürfe es einfach nicht so an sich heranlassen. Wen sowas persönlich treffe, der habe einfach kein ausreichend dickes Fell. Wenn jemand sich halbherzig für queerfeindliche Beleidigungen entschuldige, dann müssten wir dafür Verständnis zeigen.

    Ich kann gar nicht genügend zum Ausdruck bringen, wie sehr mich diese Haltung abstößt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 AthreusProfil
  • 22.12.2020, 14:01hSÜW
  • Wenn mein homophober Neonazi von Bruder mich mit Pädophilen vergleicht, darf mir das egal sein, weil ich weis, dass er nur einen weiteren armseligen Versuch unternimmt, mich zu kränken und ich obendrein von seinem beschränkten Denkvermögen weis. Wenn aber ein Merz das sagt, darf es niemandem egal sein, weil Merz kein Chemikant bei der BASF ist, sondern die Führung der einzig verbliebenen Volkspartei beansprucht und dieses Gedankengut logischerweise seine politische Arbeit beeinflusst und somit bei Regierungsverantwortung für jeden queeren Bürger in der BRD relevant, bzw. zum Problem wird!

    Auch das Herr Spahn den Vergleich von Homosexualität mit Pädophilie als "unnötige Relativierung" betituliert, zeigt doch, dass er unfähig ist für queere Belange zu sprechen, geschweige denn als Streiter gegen Homophobie zu bezeichnen ist. Merz hat nicht unnötig relativiert, sondern mit voller Absicht Homosexuelle mit verbrecherischen Kinderschändern in Verbindung gebracht, weil er das Eine nicht ohne das Andere denken kann. Diesen Eindruck hat er im Übrigen auch durch mehrere anschließende Auftritte bei Lanz und Co. untermauert.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 qwertzuiopüAnonym
  • 22.12.2020, 14:11h
  • Antwort auf #1 von DuMeineGüte
  • Er ist Spitzenpolitiker und sein Ziel ist es Kanzler zu werden, würde er sich in einem Interview über Beleidigungen aufregen, würde er damit Schwäche zeigen. Für seine Gegner wäre es doch ein Geschenk, ihn öffentlich in Schutz nehmen zu können, genau so wie er sich jetzt gönnerhaft gegenüber Merz zeigen kann. Alles Dominanzverhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#4 ZustimmungAnonym
  • 22.12.2020, 14:19h
  • Antwort auf #1 von DuMeineGüte
  • Volle Zustimmung. Ich finde es ehrlich gesagt eine Zumutung, dass Spahn jetzt auch noch für alle Schwule sprechen darf - und sich gleichzeitig in einer der scheinheiligsten und gerade auf Landesebene immer noch erdrückend homophoben Parteien befindet.

    Warum Spahn dieser Tage so hochgelobt wird, bleibt mir ein Rätsel, insbesondere, wenn so der "Fortschritt" jüngerer Politiker aussehen soll. Mich hat er nicht gewonnen und ich möchte mir von ihm auch nicht vorschreiben lassen, welche Bemerkungen mich treffen und wie Dick mein Fell sein soll. CDU: Weg damit!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#5 ColonelAnonym
  • 22.12.2020, 14:34h
  • Antwort auf #4 von Zustimmung
  • Wo behauptet Spahn denn, für 'alle Schwule' zu sprechen? Er gibt lediglich seine Perspektive auf die Lage der Dinge zum besten und die sei ihm auch unbenommen. Ich halte derlei Insinuationen und Versuche, Politiker*innen wider besseres Wissen Aussagen und Behauptungen in den Mund zu legen, für ungebührlich.

    Ansonsten hat Kommentator No. 3 alles gesagt, was zur politischen Einordnung gesagt werden muss.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 DANIEL123Anonym
  • 22.12.2020, 14:54h
  • Antwort auf #5 von Colonel
  • Letztlich kann jeder für sich entscheiden,ob der Gegenüber so wichtig ist,dass er die Macht hat, einen/mich zu beleidigen.Mich würde das auch kalt lassen. Er ist Gesundheitsminister.Leute,die ihm sowas schreiben,dürften in der Regel nicht mit ihm mithalten können und ein frustriertes Leben führen. Wer sowas schreibt,sagt alles über sich selbst,aber nichts über Jens Spahn.
    Richtige Einstellung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#7 LupdejuppAnonym
#8 DuMeineGüteAnonym
#9 seb1983
  • 22.12.2020, 16:06h
  • Wenn jemand Spahn zum "Sprecher aller Schwulen" macht von mir aus, ich sehe ihn einfach als einen Politiker der halt schwul ist.
    Ob es ihm Spaß macht dazu neben seiner Arbeit als Gesundheitsminister dauernd als "Experte" befragt zu werden weiß ich nicht, mir würde es vermutlich ziemlich schnell auf die Nerven gehen.

    Leider hat ein Bundesminister nicht den Luxus wie andere hier permanent in Dauerempörung den Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit der Hälfte der Welt zu fordern oder sich über Parteikollegen zu echauffieren die nebenbei möglicherweise bald CDU Parteivorsitzender sein könnten und einem dann die weitere Arbeit und Karriere verderben dürften.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Daniel123Anonym
  • 22.12.2020, 16:31h
  • Antwort auf #8 von DuMeineGüte
  • Eine gewisse intellektuelle Kompatibilität jedenfalls,eher noch jemand,der selbst Führungs-und Leitungsaufgaben wahrnimmt. Das kann auch der/die Handwerksmeister*in sein oder ein leitender Angesteller,nicht aber anonyme Versager*innen. Und mal ehrlich:Jeder hier weiß,dass solche Briefe nicht von Leuten geschrieben werden,die Erfolg im Leben haben.Also wie kann man sich als erfolgreicher und selbstbewusster Mensch dadurch beleidigt fühlen,dass eine unbekannte Person anonym Beschimpfungen ausstößt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 DuMeineGüteAnonym
  • 22.12.2020, 16:48h
  • Ich verstehe. Spahn ist also deshalb so toll, weil er von sich selbst fest überzeugt ist, ohne sich um gesellschaftspolitische Dinge wie queerfeindliche Beleidigungen zu scheren. Die kratzen doch so einen wie ihn nicht, und deshalb ist Queerfeindlichkeit auch sonst kein Problem in unserer Gesellschaft.

    Andererseits kann er sich nicht trauen, Merz gegenüber deutlich genug zu werden, weil der ihm später ja seine Karriere verbauen könnte.

    Das zeugt in der Tat von einer sozial kompetenten und gefestigten Persönlichkeit. *augenroll*
  • Antworten » | Direktlink »
#12 LegatAnonym
  • 22.12.2020, 17:13h
  • Antwort auf #11 von DuMeineGüte
  • Jens Spahn ist durch und durch neo-liberaler Kapitalist (siehe u.A. seine Einstellung zu Hartz IV) und Teil der politischen Machtelite.
    Selbstverständlich gibt ihm das die Freiheit, nicht empanzipatorisch sein zu müssen, da er gelernt hat sich innerhalb eines Systems zu bewegen, in dem er sich im Zweifelsfall aus allem heraukaufen kann.
    Zumindest wird das seine Glaubensüberzeugung sein, denn wie wir ja wissen, kann so etwas sehr schnell enden, wenn z.B. ein Staat unter einer neuen Regierung mit totalitärem Anspruch entscheidet, bestimmte Gruppen von Menschen mit einem mal zu Feinden zu erklären. Ist u.A. hier in Deutschland passiert.
    Daher ist der permanente Kampf um Fortschritte bei der Emanzipation auch so essentiell wichtig für jeden Menschen, denn jeder Mensch könnte sich früher oder später in einer "unerwünschten Minderheit" wiederfinden. Denke aber mit Jens Spahn haben wir was da angeht leider keinen Verbündeten. Zu hoch ist der Mann schon in nicht- und teilweise anti-emanzipatorischen Strukturen aufgestiegen, als dass ich ihm da noch eine Umkehr zutrauen würde.

    "Sprecher aller Schwulen", wie hier in einigen Kommentarten kolportiert, will Jens Spahn aber mit Sicherheit nicht sein, denn er ist schließlich für seinen Ausspruch bekannt, "keine schwule Klientelpolitik" machen zu wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 gastAnonym
  • 22.12.2020, 18:06h
  • Antwort auf #2 von Athreus
  • "... dass er unfähig ist für queere Belange zu sprechen, geschweige denn als Streiter gegen Homophobie zu bezeichnen ist. "

    Nein, Herr Spahn nahm nie für sich in Anspruch ein Sprecher für die Belange gleichgeschlechtlicher Menschen zu sein. Insofern kann das von ihm weder erwartet, noch verlangt werden. Im angenehmen Gegensatz zu manchen verlogenen Politikern und Pastoren die der Gay Community in den Rücken fallen aber selbst .... ist er offen, ja lebt er seine Beziehung einfach selbstverständlich - es sind meistens Medien und Interessensgruppen die ihm dabei ein Bein zu stellen versuchen oder meinen, einen Anspruch wie auch immer aus seiner privaten Beziehung ziehen zu können
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#14 Daniel123Anonym
  • 22.12.2020, 18:22h
  • Antwort auf #11 von DuMeineGüte
  • Ich sagte nicht,dass er toll ist.Ich bin gar kein Fan. Bei Beleidigungen geht es aber nunmal zuvörderst um den Schutz der persönlichen Ehre und nicht um jene einer gesamten gesellschaftlichen Gruppe.Wenn er sich persönlich nicht beleidigt fühlt, ist das eine gute Einstellung.Ich bezweifel auch,dass sich die Mehrheit der schwulen Männer in ihrer Würde herabgesetzt sieht durch eine an Jens Spahn gerichtete Beleidigung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#15 DuMeineGüteAnonym
  • 22.12.2020, 18:59h
  • Antwort auf #12 von Legat
  • Danke für Deine Analyse, der ich zu hundert Prozent zustimme.

    Eines der Kernprinzipien des Neoliberalismus ist ja "Wenn jeder (nur) an sich selbst denkt, ist an alle gedacht". Mir persönlich ist dieses Prinzip zutiefst zuwider.

    Dass Spahn so handelt, verwundert in der Tat nicht weiter. Das heißt aber noch lange nicht, dass man das nicht kritisieren dürfte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#16 NevermindAnonym
#17 LegatAnonym
#18 sanscapote
  • 22.12.2020, 22:17h
  • Bevor Herr Spahn in die deutsche Politik eintraut, war er aus dem Ausland betrachtet farblos. Bis er dann nach der Teilnahme an einem Bilderbergertreffen auf einmal offiziell politisch wurde. Jedoch hat nach seinem Aufstieg in die Politikerkaste dennoch kein sichtbarer Einsatz für deutsche Schwulen stattgefunden. Ich sehe bei ihm auch keinen Ansatz, eine Blutspendenormalität für Schwule zu legalisieren. Wie ein anderer schrieb, dem schließe ich mich an. Spahn ist ein Politiker, der schwul ist. Mehr nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 JohannbAnonym
  • 23.12.2020, 07:42h
  • Jens Spahn lässt sich nich beleidigen. Er zeigt klug auf, wo es sinn bringt, sich zu verteidigen. Er sagt ja z.b. in Richtung Merz sehr offen, dass seine Entschuldigung in Wirklichkeit gar keine ist, denn er "hätte sich vin ihm mehr gewünscht". Dass er anonyme Brieferleinschreiber nicht anzeigt, sehr wohl aber puplikumswirksam Beleidiger, welche sogar bei der Demo gefilmt wurden erfolgreich anzeigt, zeigt doch, dass er auch für seine "schwulen" und unser (der Schwulen) Belange unerbittlich eintritt! Danke Jens Spahn, für diesen klugen Schritt! Dass man diese annonymen Typen nicht ändert, indem man alle zu Anzeige bringt, glaube ich auch.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 zundermxeAnonym
  • 23.12.2020, 09:18h
  • Politiker*innen wählen Anzahl, Inhalte und zeitliche Abfolge ihrer Interviews und Aussagen sehr genau und durchdacht aus.

    Jens Spahn, der lange Jahre, wenn überhaupt, lediglich durch seine sehr konservativen Aussagen und teils durch zur Schau getragene soziale Kälte versuchte sich zu profilieren, startet seit einigen Monaten den Versuch sich mit eher persönlichen Aussagen als emotional und volksnahen Mitmenschen zu verkaufen.
    Sicher wird sein Ehemann ihm bei dieser inszenierten Imagekampagne hilfreich zur Seite stehen (wenn es nicht ggf sogar seine Idee gewesen ist).

    Mit seiner Vergangenheit, seiner Verantwortung für politische Inhalte und Entscheidungen, seiner Struktur und nicht zuletzt mit seiner politischen Ausrichtung kann er mMn niemals glaubhaft für queere Belange eintreten oder sprechen.
    Dafür müsste er sich persönlich wie politisch neu erfinden.
    Es wird spannend zu beobachten sein, wie erfolgreich diese Kampagne nicht nur unter uns Queers sein wird.
    Persönlich denke ich, dass dies eh weniger auf Queers abzielt, sondern eher auf bisher weniger zugängliche Wählerschichten, wie jüngere Menschen oder Typus bürgerliche Grüne.

    Inhaltlich halte ich die mehr als butterweiche Taktiererei hinsichtlich Merz oder auch AKK für selbstbezeichnend und aufschlussreich, was von Herrn Spahn im tatsächlichen Handeln erwartet werden kann, bzw besser nicht erwartet werden kann.

    Interessant bleibt auch die fehlende Erklärung hinsichtlich der persönlich wie politischen Freundschaft zum Trump-Spusi Grenell.
    Haben wir von Jens Spahn je klare Worte und Aussagen zur Trump-Politik (wer das so nennen will) während der vergangenen vier Jahre gehört?

    Spahn versucht den Söder zu machen. Egal, was ich gestern sagte und tat, jetzt habe ich wieder recht - also glaubt mir und wählt mich gefälligst.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Ralph
  • 23.12.2020, 10:55h
  • Es gibt einen Bodensatz von Leuten, denen es nicht nur gegen den Strich geht, dass Schwule heute nicht mehr eingesperrt werden, sondern dass sie sogar am politischen Leben teilnehmen dürfen. Schon als der erste offen schwule Bundestagsabgeordnete, Herbert Rusche, in den 80ern für seine Fraktion, die Grünen, den (letztlich erfolglosen) Antrag auf Abschaffung des Rest-Paragraphen 175 im Plenum des Parlaments begründete, wurde er von einem Zwischenrufer (wohl aus den Reihen der Union) als Vertreter der "Aids-Lobby" (was immer man sich darunter vorstellen sollte) beschimpft. Wenn im Jahre 2020 einem Mann, der Bundeskanzler werden will, bei der Erwähnung der sexuellen Orientierung (wobei das Schwulsein gemeint war) zuallererst Kriminalität und Kindesmissbrauch einfallen, dann ist es schlichtweg unverständlich, dass Jens Spahn sich dadurch nicht "persönlich getroffen" fühlt. Und selbst wenn er selbst sich nichts draus macht, vielleicht weil er Merz ohnehin für einen abgetakelten Mann von übervorgestern hält, dann wären trotzdem deutlichere Worte in der Öffentlichkeit angebracht gewesen. Seine kaum wahrbehmbare Reaktion zeigt m.M.n., dass er sich nicht als aktiven Protagonisten der LSBTI-Gemeinde begreift und es lieber bei der Legende bewenden lässt: Seht her, wie weit man als Schwuler in Deutschland schon kommen kann. Man kann in der Tat - aber um den Preis, bei bestimmten Gelegenheiten den Mund zu halten.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 genauer gesagtAnonym
#23 saltgay_nlProfil
  • 23.12.2020, 18:54hZutphen
  • Man kann den Span drehen und wenden wie man will, es bleibt ein Spanferkel in dem er steckt. Der Herr Spahn dreht und wendet sich auch. Immer zum Rampenlicht hin um seine Geltungssucht zu befriedigen. Dieser Mann besitzt weder soziale Kompetenz noch Bildungskompetenz.

    Darum ist totschweigen dieser personifizierten Peinlichkeit aus Ahaus das einzige bewährte Mittel. Damit trifft man ihn wirklich.

    Wo besteht denn der Unterschied zwischen diesem neoliberalen Heuschreckenzocker Merz und dem Sparkassenangestellten im Ministerrang? Beide sind überzeugt davon für den Mittelstand gewählt worden zu sein - wie sie ihn für sich definieren. Jahreseinkommen eine Million Euro - das ist typisch für Angehörige der Mittelschicht. Arme Rentner gibt es nicht - das leugnen Beide und wer da nicht mit ihnen mithalten kann, der gehört in die Unterschicht - denn er hat es auch verdient.

    Die CDU/CSU lehrt ja geradezu, dass jeder Dorftrottel es in dieser Partei zu etwas bringen kann. Man muss nur Schwein sein und keine Skrupel kennen um am Ende bloß nicht als Spanferkel zu enden.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 WeidelineAnonym
  • 24.12.2020, 01:32h
  • Antwort auf #13 von gast
  • Damit wäre Spahn dann endgültig - in dieser Hinsicht - auf dem Niveau einer Alice Weidel angekommen - er profitiert von emanzipatorischen Errungenschaften, die er selbst zu verteidigen nicht willens ist. Mir geht diese Scheinheiligkeit arrivierter Schwuler (und anderer) sowas auf den Zeiger, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Dass er hier auch noch von vielen in Schutz genommen wird, treibt das ganze auf die Spitze. Spahn agiert in vielen Punkten sicherlich politisch geschickt, ist aber als Mensch keineswegs Sympathieträger. #noelectionmaterial
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#25 AmtsführungAnonym
  • 24.12.2020, 06:23h
  • Spahn wird in letzter Zeit hier wie eine Monstranz hergetragen, ob so viel Personenkult am Ende nicht kontraproduktiv ist wird sich noch zeigen.

    Wenn man den Fokus auf seine Amtsführung legt, die gerade einerseits mit der Corona-Politik und andererseits seinen wirtschaftlichen Verstrickungen mehr als nur unglücklich erscheint, kann fast gar nicht mehr darüber hinweggehen, für alle Schwulen möglicherweise schweren Schaden auf Dauer einzufahren. Er hat sich in einer Krise, in der hunderttausende auf Kurzarbeit gesetzt sind und als Selbständige wie als Arbeitnehmer oft nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete bezahlen sollen, eine Villa als dritte Immobilie hinstellen lassen, deren Kaufpreis mit dem Ministergehalt nicht darstellbar ist. Seine Pharmaberatungsbeteiligungen werfen erhebliche Fragen auf und die Kommunikation könnte ungeschickter nicht sein. Dieses Amtsgebahren wird mit Fortschreiten der Krise dazu führen, daß alle (viele) nachher sagen werden "seht her, alle Schwulen sind so"

    Wenn die Klage von RA Füllmich dazu führt, daß Drosten fällt dann ist Spahn nicht mehr zu halten. Dann wird es heißen, alle Schwulen seien so. Und das wird - gerade wenn es zu der befürchteten Wirtschaftskrise kommt - uns alle um 30 Jahre zurückwerfen. Wegen der Amtsführung eines Unionspolitikers, den hier vor 5 Jahren keiner mit der Kneifzange angefaßt hätte. Schwierig.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 SarkastikerAnonym
#27 hugoAnonym

» zurück zum Artikel